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Der Tesoro (1611) als Schlüssel zu Norm und Usus des ausgehenden 16. Jahrhunderts

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Beschreibung

Auch nach 500 Jahren hat der Tesoro (1611) von Sebastián de Covarrubias nichts von seiner Bedeutung für die Erforschung der spanischen Sprache verloren. Die Arbeit entwickelt erstmals einen kompletten ätiologischen Ansatz und kann dazu verhelfen, dass die Quellenart Wörterbuch auch für künftige sprachgeschichtliche Forschungen erhalten wird.

Autorentext

Éva Feig, geboren 1976; Studium der Romanistik und Anglistik an der Universität Bonn; Forschungsaufenthalte an den Universitäten Granada und La Laguna; M.A. 2003, Premio rey de España (2004); Promotion 2012.



Klappentext

Auch nach 400 Jahren hat der Tesoro (1611) von Sebastián de Covarrubias nichts von seiner zentralen Bedeutung für die Erforschung der spanischen Sprache verloren. So kann die Arbeit auf der Grundlage einer selektiv-exhaustiven Analyse der ersten zwei Drittel des Wörterbuchs sowie ausgewählter Lemmata (e.g. mit den Anfangsbuchstaben I consonántica (= J, S, X und Z) erstmals einen kompletten ätiologischen Ansatz entwickeln, der sowohl die Umgestaltung des mittelspanischen Lautsystems zur Aussprache des Neuspanischen auf dem Gebiet der S-Laute als auch die Aussprachedifferenzierung zwischen dem atlantischen Spanisch (Westandalusien, Kanarische Inseln, Lateinamerika) und dem peninsulär-europäischen Spanisch schlüssig zu erklären vermag. Hinsichtlich Markierung und Evaluierung des präsentierten Sprachmaterials kann die Überarbeitung der Bedeutungsprofile von Markern wie corrupto «korrumpiert», oder vulgar «volksprachlich, gemeinsprachlich, umgangssprachlich, vulgär» eine Revision der in der bisherigen Sekundärliteratur verbreiteten, häufig zu sehr vereinfachenden Lesarten leisten und eine Reihe von Interpretationstopoi ausräumen (e.g. Arabismenfeindlichkeit, Zurückweisung der Volkssprache gegenüber dem Latein etc.). Kognitive Ansätze zu textgrammatischen (Partikelforschung, Schwammwörter, etc.) und pragmatischen (Höflichkeit, performative Sprechakte) sowie wortbildungstechnischen Beobachtungen runden daneben auf dem Gebiet der Konzeptgeschichte unser Wissen zum Erkenntniswert des Tesoro (1611) ab, so daß die Quellenart Wörterbuch auch für künftige sprachgeschichtliche Forschungen imperativ bleiben wird.



Inhalt

Inhalt: Sebastián de Covarrubias: Tesoro (1611) - Selektiv-exhaustive Korpusanalyse - Siglos de Oro - Erklärungsansatz für Sibilantenkollaps, seseo vs. distinción - Funktionsprofile vulgarismos, barbarismos, Marker - Schwammwörter, Partikel, Höflichkeit, Wortbildungswissen - Norm und Variation.

Produktinformationen

Titel: Der Tesoro (1611) als Schlüssel zu Norm und Usus des ausgehenden 16. Jahrhunderts
Untertitel: Untersuchungen zum sprachhistorischen, lexikographischen und grammatikographischen Informationspotential des ersten einsprachigen spanischen Wörterbuchs. Teil 1 und 2
Autor:
EAN: 9783631644485
ISBN: 978-3-631-64448-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 1043
Gewicht: 1644g
Größe: H221mm x B164mm x T81mm
Jahr: 2013
Auflage: Neuausg.