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Europa und das kirchliche Arbeitsrecht

  • Kartonierter Einband
  • 177 Seiten
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Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs anno 2018 im Fall "Egenberger" und im "Chefarzt-Fall" hat die... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs anno 2018 im Fall "Egenberger" und im "Chefarzt-Fall" hat die deutsche Kirchenautonomie tief erschüttert. Soweit es um die Einstellung und die Kündigung in kirchlichen Einrichtungen geht, können weltliche Richter/innen die bisher kaum hinterfragten konfessionellen Anforderungen der Kirchen künftig auf ihre "Wesentlichkeit" überprüfen. Damit hat Luxemburg (EuGH) Karlsruhe (BVerfG) deutlich dementiert - EU-Recht hat insoweit Vorrang vor der nationalen Verfassung. Und das BAG hat dies jetzt "1:1" umgesetzt und bestätigt. Damit wird die Mitarbeit von "Nichtchristen" in der Kirche deutlich erleichtert, gelebte Praxis damit auch von Rechts wegen anerkannt. In diesem Band sollen die Konsequenzen des nun schwächeren "Tendenzschutzes" für die Kirchen verfassungs- und arbeitsrechtlich verdeutlicht und aufgearbeitet werden. Die Referate und Diskussionen des 7. Symposions der Forschungsstelle für kirchliches Arbeitsrecht an der Universität Tübingen befassten sich auch mit der Vertragsgestaltung bei Verweisungsklauseln auf die kirchlichen AVR. Im Anhang werden die Chefarzt-Entscheidung des EuGH und das Endurteil des BAG zum Fall "Egenberger" dokumentiert.

Autorentext

Professor Dr. Hermann Reichold lehrt Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Universität Tübingen und leitet dort die Forschungsstelle für kirchliches Arbeitsrecht.



Klappentext

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs anno 2018 im Fall "Egenberger" und im "Chefarzt-Fall" hat die deutsche Kirchenautonomie tief erschüttert. Soweit es um die Einstellung und die Kündigung in kirchlichen Einrichtungen geht, können weltliche Richter/innen die bisher kaum hinterfragten konfessionellen Anforderungen der Kirchen künftig auf ihre "Wesentlichkeit" überprüfen. Damit hat Luxemburg (EuGH) Karlsruhe (BVerfG) deutlich dementiert - EU-Recht hat insoweit Vorrang vor der nationalen Verfassung. Und das BAG hat dies jetzt "1:1" umgesetzt und bestätigt. Damit wird die Mitarbeit von "Nichtchristen" in der Kirche deutlich erleichtert, gelebte Praxis damit auch von Rechts wegen anerkannt.

In diesem Band sollen die Konsequenzen des nun schwächeren "Tendenzschutzes" für die Kirchen verfassungs- und arbeitsrechtlich verdeutlicht und aufgearbeitet werden. Die Referate und Diskussionen des 7. Symposions der Forschungsstelle für kirchliches Arbeitsrecht an der Universität Tübingen befassten sich auch mit der Vertragsgestaltung bei Verweisungsklauseln auf die kirchlichen AVR. Im Anhang werden die Chefarzt-Entscheidung des EuGH und das Endurteil des BAG zum Fall "Egenberger" dokumentiert.

Produktinformationen

Titel: Europa und das kirchliche Arbeitsrecht
Untertitel: Was bleibt von der Kirchenautonomie?
Editor:
EAN: 9783643143778
ISBN: 978-3-643-14377-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lit Verlag
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 177
Gewicht: 327g
Größe: H237mm x B164mm x T15mm
Veröffentlichung: 08.06.2019
Jahr: 2019
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