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Europa jenseits seiner Grenzen

  • Kartonierter Einband
  • 229 Seiten
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Der interdisziplinäre Band richtet den Blick der Europaforschung nach Außen. Die Beiträge untersuchen, wie das externe Auftreten d... Weiterlesen
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Beschreibung

Der interdisziplinäre Band richtet den Blick der Europaforschung nach Außen. Die Beiträge untersuchen, wie das externe Auftreten der EU durch ihre spezifische Konstruktion und Legitimation bedingt wird - und umgekehrt, was Europas Außenbeziehungen und der Vergleich mit anderen regionalen Zusammenschlüssen uns über Europa, seine Integrationstheorie, Geschichte und Verfasstheit sagen.

Der interdisziplinäre Band will die Spezifizität Europas entlang seiner Grenzen nachzeichnen - in Interaktion und im Vergleich mit anderen Regionen und internationalen Organisationen. Wie bedingen sich innere Konstitution und externes Auftreten gegenseitig? Zunächst wird die Eigenart des Konstrukts "EU" im regionalen Vergleich und in historischer Perspektive analysiert: Der Band hinterfragt gängige Integrationstheorien im vergleichenden Blick auf die Andengemeinschaft und die ASEAN. Auf dieser Basis wird untersucht, wie die historisch-institutionelle Situiertheit und Eigenart der EU ihr Außenhandeln bedingt und dieses Außenhandeln wiederum auf die innere Verfassung der Union zurückwirkt. So arbeiten Beiträge zum diplomatischen Dienst und zur Einbindung der EU in den Prozess der Aushandlung und Unterzeichnung des Palermo-Protokolls zur Bekämpfung von Menschenhandel heraus, wie sich die gemischte Verteilung der Außenkompetenzen der Union auf die vergemeinschaftete und die intergouvernementalen Säulen konkret darstellt. Zwei theoretische Beiträge vergleichen das Legitimationsniveau der EU mit demjenigen völkerrechtlicher Organisationen. Historische und sozialphilosophische Beiträge zur Kolonialgeschichte, der Entwicklungs- und der Einwanderungspolitik Europas fragen schließlich, an welchem Anspruch sich Europas Außenpolitik messen sollte. So leistet der Band einen Beitrag zum Verständnis der EU als internationalem Akteur, der nur aus seiner besonderen inneren Verfasstheit heraus zu verstehen ist.

Klappentext

Der interdisziplinäre Band will die Spezifizität Europas entlang seiner Grenzen nachzeichnen - in Interaktion und im Vergleich mit anderen Regionen und internationalen Organisationen. Wie bedingen sich innere Konstitution und externes Auftreten gegenseitig? Zunächst wird die Eigenart des Konstrukts "EU" im regionalen Vergleich und in historischer Perspektive analysiert: Der Band hinterfragt gängige Integrationstheorien im vergleichenden Blick auf die Andengemeinschaft und die ASEAN. Auf dieser Basis wird untersucht, wie die historisch-institutionelle Situiertheit und Eigenart der EU ihr Außenhandeln bedingt und dieses Außenhandeln wiederum auf die innere Verfassung der Union zurückwirkt. So arbeiten Beiträge zum diplomatischen Dienst und zur Einbindung der EU in den Prozess der Aushandlung und Unterzeichnung des Palermo-Protokolls zur Bekämpfung von Menschenhandel heraus, wie sich die gemischte Verteilung der Außenkompetenzen der Union auf die vergemeinschaftete und die intergouvernementalen Säulen konkret darstellt. Zwei theoretische Beiträge vergleichen das Legitimationsniveau der EU mit demjenigen völkerrechtlicher Organisationen. Historische und sozialphilosophische Beiträge zur Kolonialgeschichte, der Entwicklungs- und der Einwanderungspolitik Europas fragen schließlich, an welchem Anspruch sich Europas Außenpolitik messen sollte. So leistet der Band einen Beitrag zum Verständnis der EU als internationalem Akteur, der nur aus seiner besonderen inneren Verfasstheit heraus zu verstehen ist.

Produktinformationen

Titel: Europa jenseits seiner Grenzen
Untertitel: Politologische, historische und juristische Perspektiven
Editor:
EAN: 9783832942533
ISBN: 978-3-8329-4253-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Nomos Verlagsges.MBH + Co
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 229
Gewicht: 362g
Größe: H227mm x B154mm x T15mm
Jahr: 2009
Auflage: 1. Auflage