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Ethik und Ästhetik der Migration

  • Kartonierter Einband
  • 259 Seiten
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Anhand ausgewählter Werke von vier algerischen Autorinnen, die in Frankreich leben und publizieren (Malika Mokeddem, Leïla Marouan... Weiterlesen
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Beschreibung

Anhand ausgewählter Werke von vier algerischen Autorinnen, die in Frankreich leben und publizieren (Malika Mokeddem, Leïla Marouane, Latifa Ben Mansour und Fatima Gallaire), soll dargestellt werden, wie Migrationsautoren in ihren Romanen und Theaterstücken monolithische Konzepte von individueller, nationaler und kultureller Identität und Zugehörigkeit hinterfragen und Hybridität und Unreinheit als identitären Normalzustand begreifen. Im Sinne von postkolonialen Theorien und Konzepten wie Transkulturalität (Fernando Ortiz), Créolisation (Edouard Glissant), Hybridität und interner Differenz (Homi K. Bhabha) wird Identität dabei stets als ein Prozess von Verhandlungen begriffen, der nie abgeschlossen und definitiv ist. Die vier Analysekapitel des Buches widmen sich der Erfahrung eines kulturellen "entre-deux", dem Entwurf weiblicher, von Pluralität gekennzeichneter Genealogien, den Bildern der Reise und des Nomadismus sowie dem Umgang mit Erinnerung. Es wird eine "Ethik der Migration" ablesbar, die im Sinne Bhabhas als "Gegenerzählung" zu in Algerien und Frankreich dominanten Nationen- und Kulturkonzepten agiert. Das Schlusskapitel spürt schließlich jenen literarischen Strategien nach, die eine derart hybrid und bewegt gedachte Identität ästhetisch umzusetzen vermögen.

Autorentext
Birgit Mertz-Baumgartner ist Assistentin für französische und spanische Literaturwissenschaft am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck

Klappentext

Anhand ausgewählter Werke von vier algerischen Autorinnen, die in Frankreich leben und publizieren (Malika Mokeddem, Leïla Marouane, Latifa Ben Mansour und Fatima Gallaire), soll dargestellt werden, wie Migrationsautoren in ihren Romanen und Theaterstücken monolithische Konzepte von individueller, nationaler und kultureller Identität und Zugehörigkeit hinterfragen und Hybridität und Unreinheit als identitären Normalzustand begreifen. Im Sinne von postkolonialen Theorien und Konzepten wie Transkulturalität (Fernando Ortiz), Créolisation (Edouard Glissant), Hybridität und interner Differenz (Homi K. Bhabha) wird Identität dabei stets als ein Prozess von Verhandlungen begriffen, der nie abgeschlossen und definitiv ist. Die vier Analysekapitel des Buches widmen sich der Erfahrung eines kulturellen "entre-deux", dem Entwurf weiblicher, von Pluralität gekennzeichneter Genealogien, den Bildern der Reise und des Nomadismus sowie dem Umgang mit Erinnerung. Es wird eine "Ethik der Migration" ablesbar, die im Sinne Bhabhas als "Gegenerzählung" zu in Algerien und Frank­reich dominanten Nationen- und Kulturkonzepten agiert. Das Schlusskapitel spürt schließlich jenen literarischen Strategien nach, die eine derart hybrid und bewegt gedachte Identität ästhetisch umzusetzen vermögen.

Produktinformationen

Titel: Ethik und Ästhetik der Migration
Untertitel: Algerische Autorinnen in Frankreich (1988-2003)
Editor:
EAN: 9783826025914
ISBN: 978-3-8260-2591-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 259
Gewicht: 420g
Größe: H242mm x B159mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.01.2004
Jahr: 2004
Land: DE