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Trinität als Archetyp?

  • Kartonierter Einband
  • 174 Seiten
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Beschreibung

In den Essays dieses Buches geht es darum, in problemorientierter Durchmusterung dreier historisch wirksamer Denkansätze Perspektiven für integrale Zukunftsgestaltung zu gewinnen. Thematisiert werden Carl Gustav Jung (1875-1961), der zu den Pionieren moderner Tiefenpsychologie gezählt wird und in seinen Analysen des «Archetyps» der Trinität ein Modell für menschliche Selbstfindung vorlegt, der protestantische Theologe Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831), der das Trinitarische im Medium seiner aprioristisch deduzierten Dialektik als die alles bewirkende Selbstentfaltung des reinen Begriffes darstellt, der lateinische Kirchenvater Aurelius Augustinus (354-430), der während seiner Auseinandersetzung mit den antiken Skeptikern in menschlicher Geistinnerlichkeit das lebendig pulsierende Ineinander von Sein, Erkennen und Wollen entdeckt und diese onto-logo-ethische Ganzheit als in-ek-kon-sistenzalen Prozess erläutert, welcher, in Bedingtes und Unbedingtes spezifiziert, ein universales Format aufzuweisen hat. In ganzheitlich orientierten Erörterungen wird die unlösbare Verflochtenheit von Welt-, Selbst- und Gotteserkenntnis hervorgehoben. Im Bezug auf Hegel und den (bisweilen) «hegelianisierenden» C. G. Jung ist dabei anzumerken, dass reines Begriffsdenken, das methodisch die Totalabstraktion alles Inhaltlichen voraussetzt, zu einer Hypostasierung des Negativen führt. Die dadurch entstehenden Aporien finden eine Auflösung, sobald die inhaltsbezogene Abstraktion rekultiviert wird und von Augustinus her alles Raumzeitliche in spezifisch begrenzter Teilhabe an der an sich unbegrenzten Positivität des trikausalen Seinsgrundes betrachtet wird. Das prozess- und relationstheoretisch interpretierte Theologumenon der Trinität lässt sich, kurz gesagt, als dasjenige auffassen, was es ermöglicht, die in früher Neuzeit entstandene Diastase zwischen Glaubens- und Wissensansprüchen (zwischen einem Fideismus, der nichts wissen will, und einem Rationalismus, der nichts glauben will) zu überwinden.

Autorentext

Der Autor: Erwin Schadel, geboren 1946, ist Leiter der Forschungsstelle «Interkulturelle Philosophie und Comenius-Forschung» an der Universität Bamberg und Autor verschiedener Veröffentlichungen zum Problemkreis einer trinitarischen Metaphysik.



Zusammenfassung
«Ein anspruchvolles "kleines" Buch, das (...) einen anregenden Denkweg zur alten Denkfigur der Trinität eröffnet, ohne das darin bewahrte "mysterium fidei" in Philosophie aufzulösen. Es sei neben Fachphilosophen und -theologen besonders auch Psychologen und Therapeuten empfohlen, die sich um eine philosophisch tragende Argumentation des sie leitenden Beziehungsdenken kümmern.» (Heribert Wahl, Theologische Revue)

Inhalt
Aus dem Inhalt: Trinitätslehre Ontologie Ontotheologie Analogie Dialektik Tiefenpsychologie Wirklichkeitsverständnis (integrales und harmonikales) Abstraktion (inhaltsbezogene vs. totale), Neuplatonismus.

Produktinformationen

Titel: Trinität als Archetyp?
Untertitel: Erläuterungen zu C. G. Jung, Hegel und Augustinus
Autor:
EAN: 9783631579275
ISBN: 978-3-631-57927-5
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 174
Gewicht: 244g
Größe: H211mm x B146mm x T15mm
Jahr: 2008
Untertitel: Deutsch

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