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Mikrotoponyme im sozialen und kommunikativen Kontext

  • Kartonierter Einband
  • 387 Seiten
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Flurnamen oder Mikrotoponyme sind besondere Eigennamen. Ihre Nähe zu den Appellativen erfordert eine grundlegende Auseinandersetzu... Weiterlesen
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Beschreibung

Flurnamen oder Mikrotoponyme sind besondere Eigennamen. Ihre Nähe zu den Appellativen erfordert eine grundlegende Auseinandersetzung mit namentheoretischen Gesichtspunkten. Die Profilierung dessen, was aus Sprachzeichen Eigennamen macht, bildet deshalb den Hintergrund des empirischen Teils dieser Arbeit. Untersucht und beschrieben wird die konkrete Namengebrauchswelt der Region Neumarkt in der Steiermark. Das reichhaltige Material ist Ergebnis einer flächendeckenden Erhebung nach klaren methodischen Richtlinien (ca. 200 Einzelinterviews und parzellengetreue Kartierung). Die Wahl eines pragmatischen Ansatzes ermöglicht es, die enge Verflechtung von Mensch, Raum und Name gezielt sichtbar zu machen. Es wird gezeigt, wie die lokale Bevölkerung Toponyme als Fixpunkte der Orientierung im unmittelbaren Lebensraum gebraucht, wie engmaschig das Namennetz ist und welche Merkmale es besitzt. Das Buch leistet damit einen innovativen Beitrag zur Flurnamenforschung.

Autorentext
Die Autorin: Erika Windberger-Heidenkummer wurde 1959 in Graz geboren. 1978-1983 Studium der Germanistik und Romanistik an der Karl-Franzens-Universität Graz. Mit Karenzunterbrechungen ist sie seit 1983 Vertragsassistentin am Institut für Germanistik. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Namenforschung, historische Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte des Deutschen.

Klappentext

Flurnamen oder Mikrotoponyme sind besondere Eigennamen. Ihre Nähe zu den Appellativen erfordert eine grundlegende Auseinandersetzung mit namentheoretischen Gesichtspunkten. Die Profilierung dessen, was aus Sprachzeichen Eigennamen macht, bildet deshalb den Hintergrund des empirischen Teils dieser Arbeit. Untersucht und beschrieben wird die konkrete Namengebrauchswelt der Region Neumarkt in der Steiermark. Das reichhaltige Material ist Ergebnis einer flächendeckenden Erhebung nach klaren methodischen Richtlinien (ca. 200 Einzelinterviews und parzellengetreue Kartierung). Die Wahl eines pragmatischen Ansatzes ermöglicht es, die enge Verflechtung von Mensch, Raum und Name gezielt sichtbar zu machen. Es wird gezeigt, wie die lokale Bevölkerung Toponyme als Fixpunkte der Orientierung im unmittelbaren Lebensraum gebraucht, wie engmaschig das Namennetz ist und welche Merkmale es besitzt. Das Buch leistet damit einen innovativen Beitrag zur Flurnamenforschung.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Aspekte der philosophischen und linguistischen Namentheorie - Intensionale und extensionale Definitionsprobleme des Begriffs Eigenname - Mikrotoponymie von 6 Gemeinden des Gerichtsbezirks Neumarkt in der Steiermark - Methodische Fragen der Erhebung von Flurnamen - Verbindung zu historischen, wirtschaftlichen, sozialen und sprachlichen Regionaldaten - Merkmale und Struktur des lokalen toponymischen Netzes (z.B. Abgrenzung zu Makrotoponymen, Paarbildung, Varianten, dialektale Markierung) - Thesen zum proprialen Status von Mikrotoponymen.

Produktinformationen

Titel: Mikrotoponyme im sozialen und kommunikativen Kontext
Untertitel: Flurnamen im Gerichtsbezirk Neumarkt in der Steiermark
Autor:
EAN: 9783631374580
ISBN: 978-3-631-37458-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 387
Gewicht: 513g
Größe: H208mm x B144mm x T22mm
Jahr: 2001
Auflage: Neuausg.

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