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Vom Rufen zum semiotischen Fallenstellen

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Der Katalog widmet sich dem ungewöhnlichen Plakatwerk des österreichischen Zeichners und Performancekünstlers Emil Siemeister. Sie... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Katalog widmet sich dem ungewöhnlichen Plakatwerk des österreichischen Zeichners und Performancekünstlers Emil Siemeister. Siemeisters Plakate sind zumeist - wie seine Fotos auch - integraler Bestandteil seiner Performances, Ausstellungen und Filmvorführungen. Damit sind sie von Anfang an Teil eines Gesamtkonzepts und selten 'nur' Werbefläche. Seine Gestaltungen stehen oftmals auch in diametralem Gegensatz zur allgemeinen Lehrmeinung, etwa wenn es um die Frage geht, was ein Plakat ausmacht oder wodurch man Wirkung im öffentlichen Raum erzielen kann. Seine Haltung erklärt Siemeister so: "Im zeitlichen Abstand erfuhr ich, dass sich die Menschen, die sich an dieses oder jenes Plakat erinnerten, nicht an den Inhalt erinnerten, sondern an die Form als das gute oder schlechte Plakat. Der Verweis, die Absicht, blieb also am Medium selbst haften! Wenige Menschen sind der Dateninformation aufgrund der Plakatankündigung gefolgt, zumal auch damals schon die grafische Darstellungsform an der Grenze zum inhaltlichen Erahnen war."

Ausstellung: 9. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017 im Museum Folkwang, Essen

Autorentext

Emil Siemeister, geboren 1954 im Burgenland, studierte zwischen 1968 und 1976 im Fachbereich Graphik an den Universitäten Graz und Wien, absolvierte dort außerdem Vorlesungen zu Ethnologie und Philosophie. Seit 1994 begleitete Siemeister Lehraufträge an der Hochschule der Künste Berlin, der Schule für Dichtung Wien, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und an der Technischen Universität Dortmund.



Klappentext

Der Katalog widmet sich dem ungewöhnlichen Plakatwerk des österreichischen Zeichners und Performancekünstlers Emil Siemeister. Siemeisters Plakate sind zumeist - wie seine Fotos auch - integraler Bestandteil seiner Performances, Ausstellungen und Filmvorführungen. Damit sind sie von Anfang an Teil eines Gesamtkonzepts und selten >nur< Werbefläche. Seine Gestaltungen stehen oftmals auch in diametralem Gegensatz zur allgemeinen Lehrmeinung, etwa wenn es um die Frage geht, was ein Plakat ausmacht oder wodurch man Wirkung im öffentlichen Raum erzielen kann. Seine Haltung erklärt Siemeister so: »Im zeitlichen Abstand erfuhr ich, dass sich die Menschen, die sich an dieses oder jenes Plakat erinnerten, nicht an den Inhalt erinnerten, sondern an die Form als das gute oder schlechte Plakat. Der Verweis, die Absicht, blieb also am Medium selbst haften! Wenige Menschen sind der Dateninformation aufgrund der Plakatankündigung gefolgt, zumal auch damals schon die grafische Darstellungsform an der Grenze zum inhaltlichen Erahnen war.« Ausstellung: 9. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017 im Museum Folkwang, Essen

Produktinformationen

Titel: Vom Rufen zum semiotischen Fallenstellen
Autor:
EAN: 9783958293007
ISBN: 978-3-95829-300-7
Format: Paperback
Herausgeber: Steidl Gerhard Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 95
Gewicht: 473g
Größe: H269mm x B205mm x T13mm
Veröffentlichung: 01.12.2016
Jahr: 2016