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Werke und Briefe Kritische Ausgabe (Band 5): Werke und Briefe. Kritische Ausgabe

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"Das Hebräerland" ist das erzählerische Hauptwerk Else Lasker-Schülers aus der Zeit der Emigration. Die Spannung zwische... Weiterlesen
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Beschreibung

"Das Hebräerland" ist das erzählerische Hauptwerk Else Lasker-Schülers aus der Zeit der Emigration. Die Spannung zwischen dem Exil in Zürich und der Hoffnung auf Jerusalem prägt dieses poetische Reisebild, in dem sich die Dichterin mit sensibler Eigenwilligkeit der Vielschichtigkeit des "Landes Israel", seiner Geschichte, seinen Landschaften, Religionen, Kulturen und Menschen nähert. Neben dem Text und den Zeichnungen der Erstausgabe enthält dieser Band Sacherläuterungen und ein Glossar sowie umfangreiche Entwürfe zum Hebräerland, die hier erstmals aus dem Nachlaß veröffentlicht werden und die - wie bei keinem anderen Werk der Dichterin - Einblick in ihre Schaffensweise geben.

Autorentext

Else Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem.

Else Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem.

Itta Shedletzky, geboren 1943, lehrt deutsche Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie hat im Auftrag des Leo Baeck Instituts die Briefe Gershom Scholems herausgegeben.



Klappentext

»Das Hebräerland« ist das erzählerische Hauptwerk Else Lasker-Schülers aus der Zeit der Emigration. Die Spannung zwischen dem Exil in Zürich und der Hoffnung auf Jerusalem prägt dieses poetische Reisebild, in dem sich die Dichterin mit sensibler Eigenwilligkeit der Vielschichtigkeit des »Landes Israel«, seiner Geschichte, seinen Landschaften, Religionen, Kulturen und Menschen nähert. Neben dem Text und den Zeichnungen der Erstausgabe enthält dieser Band Sacherläuterungen und ein Glossar sowie umfangreiche Entwürfe zum Hebräerland, die hier erstmals aus dem Nachlaß veröffentlicht werden und die - wie bei keinem anderen Werk der Dichterin - Einblick in ihre Schaffensweise geben.



Inhalt

Das Hebräerland
Entwürfe
Anmerkungen:
Abkürzungen und Siglen / Verzeichnis der editorischen Zeichen / Das Hebräerland / Entwürfe / Die Familie Else Lasker-Schülers / Glossar / Editorische Nachbemerkung" "Band 1: Gedichte. Band 1.1: Text / Band 1.2: Anmerkungen.
Band 2: Dramen.
Band 3: Prosa 1903-1920. Band 3.1: Text / Band 3.2: Anmerkungen.
Band 4: Prosa 1921-1945. Nachgelassene Schriften. Band 4.1: Text / Band 4.2: Anmerkungen.
Band 5: Prosa. Das Hebräerland.
Band 6: Briefe 1893-1913.
Band 7: Briefe 1914-1924.
Band 8: Briefe 1925-1933.
Band 9: Briefe 1933-1936.
Band 10: Briefe 1937-1940.
Band 11: Briefe 1941 -1945

Produktinformationen

Titel: Werke und Briefe Kritische Ausgabe (Band 5): Werke und Briefe. Kritische Ausgabe
Untertitel: Band 5: Prosa. Das Hebräerland
Autor:
Zeichnung von:
Editor:
Adaptiert von:
EAN: 9783633541751
ISBN: 978-3-633-54175-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Jüdischer Verlag
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 580
Gewicht: 584g
Größe: H207mm x B129mm x T32mm
Jahr: 2002