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Gerettet?

  • Kartonierter Einband
  • 138 Seiten
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Kursiert das Adjektiv prekär im Kontext der Neologismen Prekariat und Prekarität seit 2006 in der sozial- und damit einhergehend i... Weiterlesen
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Beschreibung

Kursiert das Adjektiv prekär im Kontext der Neologismen Prekariat und Prekarität seit 2006 in der sozial- und damit einhergehend in der tagespolitischen Debatte, zeigen die Begriffe Eineuro-, Teilzeit- oder Minijobs schlagwortartig das Feld prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf, durch welche Gefühle der Unsicherheit, der Unberechenbarkeit und somit wachsender Zukunftsängste heute auf neuartige Weise erfahren werden. Mit dem Verlust von Kontrolle und Sicherheit auf arbeitsrechtlicher sowie psychosozialer Ebene taucht unmittelbar die Frage nach dem Sinn auf, nach einem teleologischen Sinn von Handlungen, von Raum, Zeit und Leben. Das prekäre Sinn-Subjekt ist Ausdruck unserer Zeit. Dies spiegelt nicht nur die soziale Wirklichkeit, sondern auch die ästhetische Bühnenrealität junger Regisseure wider. Inszenierungen Julia Hölschers, Jette Steckels und Roger Vontobels allesamt Absolventen der Theaterakademie Hamburg dienen hierbei als Material der kultur- und theaterwissenschaftlichen Analyse. Auf welche Weise die Inszenierungsanalysen durchgeführt, wo und wie Facetten dieser neu zu definierenden Subjektform sichtbar und transformiert werden, in welchem Grad Theaterwissenschaft und Subjektanalyse zu kooperieren vermögen und inwiefern die Spannung zwischen ästhetischem Handeln und anderen Handlungsformen einen Mehrwert an Erkenntnis generieren kann, all diesen Fragen widmet sich umfassend vorliegende Arbeit.

Klappentext

Kursiert das Adjektiv "prekär" im Kontext der Neologismen "Prekariat" und "Prekarität" seit 2006 in der sozial- und damit einhergehend in der tagespolitischen Debatte, zeigen die Begriffe "Eineuro-", "Teilzeit-" oder "Minijobs" schlagwortartig das Feld prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf, durch welche Gefühle der Unsicherheit, der Unberechenbarkeit und somit wachsender Zukunftsängste heute auf neuartige Weise erfahren werden. Mit dem Verlust von Kontrolle und Sicherheit auf arbeitsrechtlicher sowie psychosozialer Ebene taucht unmittelbar die Frage nach "dem Sinn" auf, nach einem teleologischen Sinn von Handlungen, von Raum, Zeit und Leben. Das "prekäre Sinn-Subjekt" ist Ausdruck unserer Zeit. Dies spiegelt nicht nur die soziale Wirklichkeit, sondern auch die ästhetische Bühnenrealität junger Regisseure wider. Inszenierungen Julia Hölschers, Jette Steckels und Roger Vontobels - allesamt Absolventen der Theaterakademie Hamburg - dienen hierbei als Material der kultur- und theaterwissenschaftlichen Analyse. Auf welche Weise die Inszenierungsanalysen durchgeführt, wo und wie Facetten dieser neu zu definierenden Subjektform sichtbar und transformiert werden, in welchem Grad Theaterwissenschaft und Subjektanalyse zu kooperieren vermögen und inwiefern die Spannung zwischen ästhetischem Handeln und anderen Handlungsformen einen Mehrwert an Erkenntnis generieren kann, all diesen Fragen widmet sich umfassend vorliegende Arbeit.

Produktinformationen

Titel: Gerettet?
Untertitel: Spiegelungen des prekären Sinn-Subjekts im jungen deutschen Regietheater
Autor:
EAN: 9783828897373
ISBN: 978-3-8288-9737-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 138
Gewicht: 213g
Größe: H212mm x B151mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.09.2008
Jahr: 2008