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Entwicklung ist tot, es lebe die "Entwicklung"

  • Kartonierter Einband
  • 100 Seiten
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Das Ausbleiben der Entwicklungsverheißungen für viele Länder der Dritten Welt löste Ende der 1980er Jahre breite kritische Diskuss... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Ausbleiben der Entwicklungsverheißungen für viele Länder der Dritten Welt löste Ende der 1980er Jahre breite kritische Diskussionen in der Entwicklungstheorie aus, die auch als Krise der Entwicklungstheorie bekannt ist. Sie entfachte die Theorieströmung des Post-Development, die eine mit politischen Forderungen versetzte Ideologiekritik formulierte. Entwicklung wird im Post-Development als Idee, Konzept und Begriff fundamental kritisiert und abgelehnt, erfährt allerdings unter den Prämissen eines relativistischen Kulturverständnisses als culture economy wiederum ein neues Gesicht. Das bis dato nur marginal analysierte relativistische Kulturverständnis wird durch die Autorin anhand drei prominenter Autoren - Gustavo Esteva, Arturo Escobar und Wolfgang Sachs - sprachanalytisch untersucht und auf seine paradoxen Implikationen überprüft. Als methodischer Rahmen dient der interdisziplinär ausgerichteten Fallstudie die analytische Sprachkritik. Die Untersuchung führt der Leserschaft vor Augen, dass die drei Post-Development Autoren nicht nur theoretisch mindestens in der Nähe des Kulturrelativismus zu verorten sind, sondern dass auch ihre fundamentale Ablehnung von Entwicklung und die darauf aufbauende Idee einer neuen endogenen Entwicklung erst vor dem Hintergrund des relativistischen Kulturverständnis zu verstehen sind.

Autorentext

Mag. Elisabeth Lambrecht, geboren 1986 in Potsdam, studierte Internationale Entwicklung, Arabistik und Sozialwissenschaften an der Universität Wien. Ihre Schwerpunkte sind globale Ungleichverhältnisse, Entwicklungszusammen-arbeit und Entwicklungstheorien. Die Autorin lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin.



Klappentext

Das Ausbleiben der Entwicklungsverheißungen für viele Länder der Dritten Welt löste Ende der 1980er Jahre breite kritische Diskussionen in der Entwicklungstheorie aus, die auch als "Krise der Entwicklungstheorie" bekannt ist. Sie entfachte die Theorieströmung des Post-Development, die eine mit politischen Forderungen versetzte Ideologiekritik formulierte. Entwicklung wird im Post-Development als Idee, Konzept und Begriff fundamental kritisiert und abgelehnt, erfährt allerdings unter den Prämissen eines relativistischen Kulturverständnisses als "culture economy" wiederum ein neues Gesicht. Das bis dato nur marginal analysierte relativistische Kulturverständnis wird durch die Autorin anhand drei prominenter Autoren - Gustavo Esteva, Arturo Escobar und Wolfgang Sachs - sprachanalytisch untersucht und auf seine paradoxen Implikationen überprüft. Als methodischer Rahmen dient der interdisziplinär ausgerichteten Fallstudie die analytische Sprachkritik. Die Untersuchung führt der Leserschaft vor Augen, dass die drei Post-Development Autoren nicht nur theoretisch mindestens in der Nähe des Kulturrelativismus zu verorten sind, sondern dass auch ihre fundamentale Ablehnung von Entwicklung und die darauf aufbauende Idee einer neuen endogenen "Entwicklung" erst vor dem Hintergrund des relativistischen Kulturverständnis zu verstehen sind.

Produktinformationen

Titel: Entwicklung ist tot, es lebe die "Entwicklung"
Untertitel: Eine analytische Kritik des Kulturrelativismus in den Post-Development Theorien
Autor:
EAN: 9783639398502
ISBN: 978-3-639-39850-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 100
Gewicht: 169g
Größe: H221mm x B151mm x T10mm
Jahr: 2015
Auflage: Aufl.