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Druckgraphik im Paris der Nachkriegszeit

  • Kartonierter Einband
  • 329 Seiten
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In den Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist in der künstlerischen Hochburg Paris eine Zunahme künstlerischer Druckgraphik ... Weiterlesen
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Beschreibung

In den Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist in der künstlerischen Hochburg Paris eine Zunahme künstlerischer Druckgraphik festzustellen, die zu einem regelrechten "Graphikboom" in den 1960er Jahren anwachsen sollte. In diesem Buch wird dieses bislang wenig beachtete Phänomen unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht. So werden etwa die besonders günstigen infrastrukturellen Bedingungen, die sich druckgraphisch arbeitenden Künstlern in der französischen Metropole boten, beleuchtet. Die Autorin diskutiert zudem Fragen nach künstlerischen und ideellen Ansprüchen, mit dem man druckgraphisch arbeitete, und verortet diese im kunsthistorischen Kontext. Dazu untersucht sie Werke u.a. von der nahezu in Vergessenheit geratenen Gruppe progressiver Druckgraphiker Graphies (1949-1952) sowie der ungleich bekannteren Künstlergruppe CoBrA (1948-1951), aber auch von Materialkünstlern und Pionieren des Informel wie Jean Dubuffet oder Jean Fautrier. Die unmittelbare Konfrontation mit dem Material, wie sie druckgraphische Techniken ermöglicht, ist ein zentrales Moment und gesuchte Herausforderung. Aus der Betrachtung der Werkbeispiele ergeben sich Erklärungsansätze für die auffällige Affinität informeller Künstler für das druckgraphische Ausdrucksmedium.

Autorentext

Elisabeth Furtwängler studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in Berlin und Rom und war anschließend an der Universität Koblenz-Landau tätig.



Klappentext

In den Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist in der künstlerischen Hochburg Paris eine Zunahme künstlerischer Druckgraphik festzustellen, die zu einem regelrechten "Graphikboom" in den 1960er Jahren anwachsen sollte. In diesem Buch wird dieses bislang wenig beachtete Phänomen unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht. So werden etwa die besonders günstigen infrastrukturellen Bedingungen, die sich druckgraphisch arbeitenden Künstlern in der französischen Metropole boten, beleuchtet. Die Autorin diskutiert zudem Fragen nach künstlerischen und ideellen Ansprüchen, mit dem man druckgraphisch arbeitete, und verortet diese im kunsthistorischen Kontext. Dazu untersucht sie Werke u.a. von der nahezu in Vergessenheit geratenen Gruppe progressiver Druckgraphiker Graphies (1949-1952) sowie der ungleich bekannteren Künstlergruppe CoBrA (1948-1951), aber auch von Materialkünstlern und Pionieren des Informel wie Jean Dubuffet oder Jean Fautrier. Die unmittelbare Konfrontation mit dem Material, wie sie druckgraphische Techniken ermöglicht, ist ein zentrales Moment und gesuchte Herausforderung. Aus der Betrachtung der Werkbeispiele ergeben sich Erklärungsansätze für die auffällige Affinität informeller Künstler für das druckgraphische Ausdrucksmedium.



Inhalt

Dank Einleitung Status und Infrastruktur künstlerischer Druckgraphik in Paris nach 1945 Situation nach Ende des Zweiten Weltkriegs Einblicke in die Salons Zeitgenössische Stimmen zur Druckgraphik Französische Druckgraphik in deutschen und internationalen Ausstellungen Erscheinungsformen künstlerischer Druckgraphik Das livre de peintre Ausstellungsplakate "Originale" Druckgraphik Verleger und Händler Aimé Maeght Heinz Berggruen Bernard Gheerbrant Nesto Jacometti Druckerwerkstätten: Traditionsbetriebe und Meisterdrucker Lithographen Tiefdrucker Ateliers Johnny Friedlaenders école de gravure Stanley William Hayter und das Atelier 17 Académie Goetz Die Gruppe Graphies (1949 - 1952) "... la gravure contemporaine se devait manifester" Französische Druckgraphikervereinigungen - ein Rückblick "... nous décidâmes de former un groupe et d'exposer" Entstehung, Wesen und künstlerischer Anspruch der Gruppe Schwerpunkte in den künstlerischen und schriftlichen Äußerungen der Gruppe: Die Gemeinschaftspublikationen "50 années de Gravure" und "À la Gloire de la Main" peintre-graveur - Versuch einer Begriffsklärung Stildebatte Die Authentizität der Druckgraphik Das Ende von Graphies? Druckgraphik der Gruppe CoBrA Internationaler Auftritt und Austausch mittels Druckgraphik Ein druckgraphisches Statement zu einem kunstideologischen Streitpunkt Gaston Bachelard und die Druckgraphik bei CoBrA Faszination der Materie Die Alchemie der Elemente Stimulation von Künstler und Betrachter Textur, Gestik und die dritte Dimension in der künstlerischen Druckgraphik der Pariser Nachkriegsära Facetten präinformeller und informeller Druckgraphik Gestik (Masson - Hayter - Alechinsky - Hartung) Texturologien (Ernst - Dubu et) Die Malträtierung der Materie (Dubu et - Wols - Fautrier) Erscheinungsformen plastischer Druckgraphik Pierre Courtin - Taktile Alltäglichkeit Etienne Hajdu - Skulpturale Fläche Roger Vieillard - Das gedruckte Objekt Pierre Soulages - Der Objektcharakter des Werkzeugs Schluss Literatur Abbildungsnachweis Personenregister Farbtafeln

Produktinformationen

Titel: Druckgraphik im Paris der Nachkriegszeit
Untertitel: "L'estampe est à la mode"
Autor:
EAN: 9783889601568
ISBN: 978-3-88960-156-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: edition metzel
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 329
Gewicht: 845g
Größe: H241mm x B169mm x T25mm
Veröffentlichung: 11.04.2017
Jahr: 2017
Land: DE