Jetzt 20% Rabatt auf alle English Books. Jetzt in über 4 Millionen Büchern stöbern und profitieren!
Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Das Menschenrecht auf Nahrung in den Operationen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds.

  • Kartonierter Einband
  • 385 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Diese Arbeit untersucht, ob und inwieweit die Weltbank und der IWF an das Menschenrecht auf Nahrung gebunden sind. Dabei ist sowoh... Weiterlesen
20%
134.00 CHF 107.20
Sie sparen CHF 26.80
Exemplar wird für Sie besorgt.
Kein Rückgaberecht!
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Diese Arbeit untersucht, ob und inwieweit die Weltbank und der IWF an das Menschenrecht auf Nahrung gebunden sind. Dabei ist sowohl entscheidend, ob internationale Organisationen überhaupt Pflichten aus Menschenrechten unterliegen, wie auch, ob das Recht auf Nahrung Teil des Völkergewohnheitsrechts darstellt. Die Arbeit zeigt auf, welche Risiken für das Recht auf Nahrung von Operationen dieser Institutionen ausgehen und welche Maßnahmen sie ergreifen könnten, um diese Risiken zu minimieren.

»The Right to Food in the Operations of the World Bank and the IMF. On the Responsibility of International Organisations for Human Rights« This thesis analyses in which regard the World Bank and the IMF are bound by the human right to food. It outlines whether international organisations are generally subject to human rights law, as well as whether the right to food forms part of customary international law. Special consideration is paid to which possible risks for the human right to food are caused by these institutions' operations, and which measures they could take to minimize the risks.

Autorentext

Elisa Freiburg-Braun studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Es folgte ein LL.M.-Studium (Public International Law) als DAAD-Stipendiatin an der London School of Economics and Political Science. Sie promovierte bei Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg/Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht). Sie war als Carlo-Schmid-Fellow bei den Vereinten Nationen in New York sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam tätig. Ihren juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte sie am Kammergericht Berlin. Sie ist Referentin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.



Inhalt
Einleitung Das Recht auf Nahrung und der Welthunger Begriffsbestimmungen: das Menschenrecht auf Nahrung im Vergleich zur Ernährungssicherheit Forschungsstand und Gang der Untersuchung 1. Die Bretton-Woods-Organisationen und die Menschenrechte Gründung und Struktur der Bretton-Woods-Organisationen Rechtspersönlichkeit als Grundlage völkerrechtlicher Verantwortlichkeit Menschenrechtliche Bindung aus den Gründungsverträgen und der UN-Charta Verpflichtung aus internationalen Menschenrechtsverträgen Eigene Bindung der Organisationen an Völkergewohnheitsrecht. Möglichkeiten der dogmatischen Herleitung Etwaige einer Bindung entgegenstehende Verbotsbestimmungen innerhalb der Articles of Agreement im Lichte der Weiterentwicklung der Organisationspraxis und des Völkerrechts Kein Ausschluss einer Verantwortlichkeit von internationalen Organisationen aufgrund der Möglichkeit einer parallelen staatlichen Verantwortlichkeit 2. Das Recht auf Nahrung als Teil des Völkergewohnheitsrechts Völkervertragsrecht Völkergewohnheitsrecht Anwendbarkeit des Rechts darauf, frei von Hunger zu sein, auf die Bretton-Woods-Institutionen Bestandsaufnahme: Der Pflichtenkanon der Bretton-Woods-Institutionen 3. Nahrungsspezifische Politik der Bretton-Woods-Institutionen Theorie und Praxis Die grundsätzliche Herangehensweise von Weltbank und IWF an Menschenrechte und Ernährungssicherheit Strukturanpassungsprogramme Zwangsumsiedlungen Landwirtschaft und Fischerei Umgang mit Hungerkrisen Fazit. Das Verletzungspotential der Bretton-Woods-Institutionen für das Recht, frei von Hunger zu sein 4. Mögliche Reformen für eine neue Phase der Verantwortlichkeit von Weltbank und IWF Beitritt zum ICESCR und Modifzierung der Articles of Agreement Entwicklung eines Bretton-Woods-eigenen human rights-based approach to development Stärkung der institutionsinternen Rule of Law Schaffung entsprechender Safeguard Policies Pflicht zu Folgenabschätzungsprüfungen human rights impact assessment als Erweiterung der Safeguard Policies Schaffung und Erweiterung von Beschwerdemechanismen Zusammenfassung und Ausblick Literaturverzeichnis, Personen- und Sachregister

Produktinformationen

Titel: Das Menschenrecht auf Nahrung in den Operationen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds.
Untertitel: Ein Beitrag zur menschenrechtlichen Verantwortlichkeit internationaler Organisationen.
Autor:
EAN: 9783428180967
ISBN: 978-3-428-18096-7
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Duncker & Humblot
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 385
Gewicht: 578g
Größe: H234mm x B159mm x T24mm
Jahr: 2020
Untertitel: Deutsch

Weitere Produkte aus der Reihe "Schriften zum Völkerrecht"