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Die Mütterlichkeit des zeitgenössischen Helden

  • Kartonierter Einband
  • 212 Seiten
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Diese Studie untersucht ausgewählte Dramen der Französin Yasmina Reza und der Portugiesin Luísa Costa Gomes, den wohl bekanntesten... Weiterlesen
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Beschreibung

Diese Studie untersucht ausgewählte Dramen der Französin Yasmina Reza und der Portugiesin Luísa Costa Gomes, den wohl bekanntesten, zeitgenössischen Vertreterinnen im jeweiligen Sprachraum. Im Fokus der Arbeit steht die Kategorie des "mütterlichen Helden", nach der sowohl weibliche als auch männliche "Akteure des Mütterlichen" analysiert werden.

Diese Studie widmet sich der Untersuchung ausgewählter Dramen der Französin Yasmina Reza und der Portugiesin Luísa Costa Gomes, den wohl bekanntesten, zeitgenössischen Vertreterinnen im jeweiligen Sprachraum. Im Fokus der Arbeit steht der Begriff der Mütterlichkeit, präzise formuliert: der mütterliche Held. Dabei wird das Mütterliche als vom biologisch weiblichen Geschlecht unabhängig betrachtet. Der somit rein diskursiv verstandene Begriff der Mütterlichkeit gilt demnach als Oberbegriff der sowohl positiven als auch negativen, stereotypen Konnotationen "empathisch", "beschützend", "manipulativ". Diese Abstraktion ermöglicht es, die grundlegende kulturelle Konstante der Gleichsetzung von Frau und Mutter aufzubrechen. Die geschlechtsübergreifende Kategorie bildet so den Mittelpunkt der Analyse weiblicher und männlicher Akteure. Durch die komparatistische Komponente wird ersichtlich, dass die Mütterlichkeit des zeitgenössischen dramatischen Helden nicht unbedingt ein internationales Charakteristikum der aktuellen Dramatik sein muss, wohl aber ein in den Grenzen des romanischen Sprachraumes übernationales. Die Stücke Trois versions de la vie , "Art" und Une pièce espagnole von Yasmina Reza bilden den französischen Teil der Dramenanalyse. Daran anschließend werden drei Stücke von Luísa Costa Gomes als Vergleichswerke hinzugezogen.

Autorentext

Dorothée Corinne Krauss; Studium der Geschichte und Romanistik in Freiburg, Huelva, Lissabon und Hamburg; von 2008 bis 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität Hamburg.



Inhalt

Inhalt: Heldenbilder - Der postmoderne Held (die Heldin) - Grundzüge der Gendertheorie und Frauenforschung - Judith Butlers Subjekt-Theorie: «Es gibt kein geschlechtsspezifisch verschiedenes Verhalten» - der feministischen Weisheit letzter Schluss? - Yasmina Reza: Das Ungewöhnliche in der Gewöhnlichkeit finden - eine mögliche Erklärung für den großen Erfolg der Autorin - «Die Illusion des Realismus»: Über das Theater Luísa Costa Gomes.

Produktinformationen

Titel: Die Mütterlichkeit des zeitgenössischen Helden
Untertitel: Eine Analyse ausgewählter Dramen von Yasmina Reza und Luísa Costa Gomes
Autor:
EAN: 9783631627495
ISBN: 978-3-631-62749-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 212
Gewicht: 286g
Größe: H208mm x B146mm x T17mm
Jahr: 2013
Auflage: Neuausg.

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