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Der überwachte Bauch - Wie viel ärztliche Schwangerenvorsorge brauche ich wirklich?

  • Kartonierter Einband
  • 252 Seiten
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Beschreibung

Endlich schwanger, endlich sicher vorgesorgt beim Gynäkologen des Vertrauens. Doch wer profitiert tatsächlich vom überwachten Bauch? Das derzeit gängige Modell ärztlicher Schwangerenvorsorge wird kaum kritisch hinterfragt. Und das, obwohl Problemschwangerschaften, gewaltsame Eingriffe in den Geburtsverlauf und Interventionen bis hin zum Kaiserschnitt seit Jahren zunehmen, Tendenz steigend. Das Spiel mit der Angst vor unsicheren Ausgängen macht schwangere Frauen zu lukrativen Patientinnen. Vom Arzt definierte "Risiken" bedeuten oftmals das Ende der Selbstbestimmtheit. Die frohe Hoffnung weicht dem jähen Zweifel, und dieser ruft nach noch mehr Kontrolle. Wo wird diese Entwicklung hinführen - und wie können wir sie positiv beeinflussen? Die Medizinanthropologin Doris Moser setzt sich anhand des österreichischen Mutter-Kind-Passes, des deutschen Mutterpasses und der Situation in der Schweiz kritisch mit der gängigen Schwangerenvorsorge auseinander. Sie hat Mütter und Hebammen zu ihren Erfahrungen mit dem System und ihren Wünschen für die Zukunft befragt. Dabei treten herbe Lücken der Schwangerenvorsorge zutage. Nicht zuletzt deshalb, weil absurderweise ausgerechnet die Hebammen - ausgebildete Spezialistinnen für Schwangerschaft und Geburt - kaum ein Mitspracherecht haben und aufgrund geringer Entlohnung um ihre Existenz fürchten müssen.

Autorentext

Mag. Doris Moser ist Medizinanthropologin, Autorin und zweifache Mutter. Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass viele Frauen auch während der Schwangerschaft ein gewünschtes Maß an Eigenverantwortlichkeit erhalten wollen. Daher widmet sie sich unter anderem der Aufklärung werdender Mütter und tritt für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen ein. Weitere Publikationen von Doris Moser bei edition riedenburg: Schwangerschaft schafft Heldinnenkraft - Dein Guide für eine selbstbestimmte Schwangerschaft und kraftvolle Geburt Mein privater Mutterpass - Meine Schwangerschaft selbst dokumentiert (gemeinsam mit Sarah Schmid, "Alleingeburt")



Klappentext

Endlich schwanger, endlich sicher vorgesorgt beim Gynäkologen des Vertrauens. Doch wer profitiert tatsächlich vom überwachten Bauch? Das derzeit gängige Modell ärztlicher Schwangerenvorsorge wird kaum kritisch hinterfragt. Und das, obwohl Problemschwangerschaften, gewaltsame Eingriffe in den Geburtsverlauf und Interventionen bis hin zum Kaiserschnitt seit Jahren zunehmen, Tendenz steigend. Das Spiel mit der Angst vor unsicheren Ausgängen macht schwangere Frauen zu lukrativen Patientinnen. Vom Arzt definierte "Risiken" bedeuten oftmals das Ende der Selbstbestimmtheit. Die frohe Hoffnung weicht dem jähen Zweifel, und dieser ruft nach noch mehr Kontrolle. Wo wird diese Entwicklung hinführen - und wie können wir sie positiv beeinflussen? Die Medizinanthropologin Doris Moser setzt sich anhand des österreichischen Mutter-Kind-Passes, des deutschen Mutterpasses und der Situation in der Schweiz kritisch mit der gängigen Schwangerenvorsorge auseinander. Sie hat Mütter und Hebammen zu ihren Erfahrungen mit dem System und ihren Wünschen für die Zukunft befragt. Dabei treten herbe Lücken der Schwangerenvorsorge zutage. Nicht zuletzt deshalb, weil absurderweise ausgerechnet die Hebammen - ausgebildete Spezialistinnen für Schwangerschaft und Geburt - kaum ein Mitspracherecht haben und aufgrund geringer Entlohnung um ihre Existenz fürchten müssen.



Inhalt

Vorworte ... 9
Einleitung ... 15
Meine eigene Geschichte ... 25

Vater Staat und die werdenden Mütter ... 35
1974 bis heute ... 36
Säuglingssterblichkeit ... 39
Müttersterblichkeit ... 41
Senkt der Mutter-Kind-Pass die Sterblichkeit? ... 42
Der "sichere Schwangerschaftsverlauf" ... 46
Was Vater Staat noch plant ... ... 51
Fürsorgliches Angebot oder soziale Pflicht? ... 54

Der Mutter-Kind-Pass und sein Inhalt ... 57
Mutter-Kind-Pass: Medizin historisch ... 58
Die obligatorischen fünf Untersuchungen ... 60
Die erste Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ... 61
Die zweite Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ... 63
Die dritte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ... 63
Die vierte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ... 64
Die fünfte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ... 65
Zusätzliche Untersuchungs- und Versorgungsangebote ... 65
Feststellung der Schwangerschaft ... 65
Nahrungsergänzungsmittel: gänzlich unbedenklich? ... 68
Mindestens drei Ultraschalluntersuchungen? ... 72
Für alle, die noch immer nicht genug untersucht wurden ... 74
Hebammenberatung ... 75
Pränataldiagnostik ... 77
Pränataldiagnostische Methoden im Überblick ... 79
Nackenfaltenmessung ... 80
Combined Test ... 81
Organscreening ... 81
Triple-Test ... 82
Chorionzottenbiopsie / Plazentabiopsie ... 83
Amniozentese / Fruchtwasserpunktion ... 83
NIPT (Nicht-Invasiver Pränataler Test) ... 84
Im Dschungel der Untersuchungen ... 85
Anamnese ... 86
Körperdaten der Mutter ... 87
Gynäkologische Untersuchung ... 89
Labor ... 92
Urintest ... 92
Blutuntersuchungen ... 93
Oraler Glukose-Toleranztest (oGTT) ... 94
Internistische Untersuchung ... 100
Ultraschalluntersuchungen ... 100
Verpflichtendes Angebot ... 106
Und wenn das Kind erst einmal geboren ist? ... 108

Der Mutter-Kind-Pass im internationalen Vergleich ... 113
Nationale Programme zur Pränatalversorgung ... 114
Der deutsche Mutterpass ... 116
Die Situation in der Schweiz ... 119
Das Risiko der Sicherheit ... 121
Risikoorientierung ... 122
Der Mutter-Kind-Pass als Präventionsinstrument ... 123
Sekundärprävention: Das Auffinden von Risikofaktoren ... 126
Untersucht werden und sicher sein ... 129
Ärzte, die machtvollen Risikomanager ... 134
VorSORGEn ... 138

Im Frauenkörper ... 141
Frau im Körper ... 144
Das fremde Eigene ... 146
Verkaufte Körper ... 152
Die Untersuchung des weiblichen Körpers ... 155
Weiblicher Körper als Objekt ... 157

Von Frau zu Frau ... 159
Hebammen: Mit Hand, Herz und Verstand ... 163
Vorteile hebammengeleiteter Schwangerenvorsorge ... 166
Wie viel Hebamme ist gesund? ... 168

Erfahrungen mit dem Mutter-Kind-Pass ... 171
Die Sicht der Hebammen ... 172
Ursula Walch ... 173
Margarete Hoffer ... 175
Teresa Angerer ... 178
Hebammenteam "Geburtshaus von Anfang an" ... 183
Agnes ... 184

Die Sicht der schwangeren Frauen und Mütter ... 186
Wichtige Ergebnisse der Befragung ... 187
Einzelstimmen ... 189
Selbstbestimmt schwanger, selbstbestimmt gebären ... 231
Von der Schwangeren-Vorsorge zur Schwangeren-Fürsorge ... 235
Selbstbestimmtheit und Eigenmacht ... 239

Das Wichtigste in Kürze ... 241
Literaturverzeichnis ... 242
Danke ... ... 249

Produktinformationen

Titel: Der überwachte Bauch - Wie viel ärztliche Schwangerenvorsorge brauche ich wirklich?
Autor:
EAN: 9783903085077
ISBN: 978-3-903085-07-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Edition Riedenburg E.U.
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 252
Gewicht: 415g
Größe: H221mm x B156mm x T22mm
Jahr: 2016