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Familienbildung in bildungsfernen und finanzschwachen Milieus

  • Kartonierter Einband
  • 104 Seiten
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Familienbildung will die Eltern- und Erziehungskompetenzen im Alltag fördern. Eltern aus bildungsfernen und finanzschwachen Milieu... Weiterlesen
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Beschreibung

Familienbildung will die Eltern- und Erziehungskompetenzen im Alltag fördern. Eltern aus bildungsfernen und finanzschwachen Milieus machen einen sehr kleinen Teil der Teilnehmenden aus. Die "typischen" Teilnehmerinnen, die sich im Bezug auf Familie und Kindererziehung weiterbilden, sind verheiratete und engagierte Frauen aus der Mittelschicht mit guter Schulbildung. Aus fachlicher Sicht wäre es aber wünschenswert, wenn mehr Eltern aus benachteiligten Milieus Familienbildungsveranstaltungen besuchen würden. Die Autorin setzt sich mit der Theorie Pierre Bourdieus auseinander. Ein Fazit aus der Arbeit lautet, dass das Bildungssystem schon früh Kinder ausschliesst, welche die erwarteten Voraussetzungen nicht mitbringen. Daraus ergibt sich die Einstellung zu Bildung, welche diese ausgeschlossenen Kinder bis ins Erwachsenenalter prägt. Bildung ist in ihren Augen negativ behaftet, sie wird als unnütz, sinnlos und unbrauchbar empfunden. Die individuelle Bildungsgeschichte ist also ein Grund, weshalb Eltern aus diesen Milieus nicht an Familienbildungsveranstaltungen teilnehmen. Ein zweiter Grund ist, dass Eltern aus bildungsfernen und finanzschwachen Milieus an diesen Veranstaltungen ein Gefühl der Entwertung erfahren und ihnen die eigenen Defizite vor Augen geführt werden. Dieses Gefühl produziert Unbehagen und Unsicherheit, deshalb bleiben sie diesen Veranstaltungen fern.

Autorentext

Dominika Liechti studierte Soziale Arbeit von 2009 und schloss im Jahr 2011 an der Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit mit dem Titel "Bachlor of Sience BFH" ab.



Klappentext

Familienbildung will die Eltern- und Erziehungskompetenzen im Alltag fördern. Eltern aus bildungsfernen und finanzschwachen Milieus machen einen sehr kleinen Teil der Teilnehmenden aus. Die "typischen" Teilnehmerinnen, die sich im Bezug auf Familie und Kindererziehung weiterbilden, sind verheiratete und engagierte Frauen aus der Mittelschicht mit guter Schulbildung. Aus fachlicher Sicht wäre es aber wünschenswert, wenn mehr Eltern aus benachteiligten Milieus Familienbildungsveranstaltungen besuchen würden. Die Autorin setzt sich mit der Theorie Pierre Bourdieus auseinander. Ein Fazit aus der Arbeit lautet, dass das Bildungssystem schon früh Kinder ausschliesst, welche die erwarteten Voraussetzungen nicht mitbringen. Daraus ergibt sich die Einstellung zu Bildung, welche diese ausgeschlossenen Kinder bis ins Erwachsenenalter prägt. Bildung ist in ihren Augen negativ behaftet, sie wird als unnütz, sinnlos und unbrauchbar empfunden. Die individuelle Bildungsgeschichte ist also ein Grund, weshalb Eltern aus diesen Milieus nicht an Familienbildungsveranstaltungen teilnehmen. Ein zweiter Grund ist, dass Eltern aus bildungsfernen und finanzschwachen Milieus an diesen Veranstaltungen ein Gefühl der Entwertung erfahren und ihnen die eigenen Defizite vor Augen geführt werden. Dieses Gefühl produziert Unbehagen und Unsicherheit, deshalb bleiben sie diesen Veranstaltungen fern.

Produktinformationen

Titel: Familienbildung in bildungsfernen und finanzschwachen Milieus
Untertitel: Was sind mögliche Gründe, weshalb Eltern aus solchen Milieus nicht an Familienbildungsveranstaltungen teilnehmen?
Autor:
EAN: 9783639489453
ISBN: 978-3-639-48945-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 173g
Größe: H221mm x B151mm x T10mm
Jahr: 2018