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Chancen und Risiken des Internets als Vertriebskanal für Neuwagen

  • Kartonierter Einband
  • 92 Seiten
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Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem aktuell oft diskutierten Thema, welche Art des Neuwagenhandels im Internet für alle ... Weiterlesen
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Beschreibung

Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem aktuell oft diskutierten Thema, welche Art des Neuwagenhandels im Internet für alle Akteure den meisten Nutzen stiftet, und gleichzeitig die geringsten Nachteile aufweist. Dazu werden das derzeitige E-Commerce im Neuwagenhandel sowie das heute übliche Vermittlergeschäft dargestellt. Anschließend werden andere Möglichkeiten des Vertriebs von Neuwagen im Internet aufgezeigt und kritisch gewürdigt, wobei auch der klassische sowie der virtuelle Kaufprozess analysiert wird. Abschließend wird eine Entscheidungsgrundlage geschaffen. Im Ergebnis wird deutlich, dass der Verkauf über das Internet für die Kunden hauptsächlich Vorteile bietet, jedoch auch Probleme und Gefahren auftreten können. Dennoch sind die Hersteller gefragt, ein geeignetes Konzept für den Vertrieb von Neuwagen im Internet zu entwickeln. Wichtig ist, dass die Hersteller ihre Vertragshändler bei der Entwicklung eines solchen Konzepts nicht übergehen, sondern vielmehr kooperativ mit diesen zusammenarbeiten.

Autorentext
Dominik Schiller wurde 1987 in Willich geboren. Nach einer Ausbildung zum Automobilkaufmann hat er an der FH Aachen Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing studiert, welches er 2014 mit dem Bachelor of Science abschloss.

Leseprobe
Textprobe: Kapitel 5, Möglichkeiten des Online-Vertriebs in der Automobilbranche: Der Vertrieb von Neuwagen über das Internet kann in unterschiedlichen Ausführungen stattfinden. Grundsätzlich können dabei drei Möglichkeiten unterschieden werden: Der Online-Direktvertrieb über den Hersteller, der Online-Vertrieb über die Vertragshändler und der Online-Vertrieb über zwischengeschaltete Vermittler. Letztere Möglichkeit ist in jedem Fall additiv, was bedeutet, dass das aktuelle Vertriebssystem ergänzt wird. Bei einem Online-Vertrieb über Hersteller und Händler muss hingegen entschieden werden, ob der Vertrieb ebenfalls additiv erfolgen soll oder aber substitutiv, was bedeutet, dass der stationäre Handel durch den Online-Handel komplett ersetzt wird. 5.1, Rechtliche Grundlagen des Online-Vertriebs: Bevor die Möglichkeiten des Online-Vertriebs genauer dargestellt werden, wird der rechtliche Aspekt erörtert, der bei allen Formen des Online-Vertriebs zu beachten ist. Hierbei handelt es sich um Fernabsatzverträge, die zum Schutz des Verbrauchers besonderen Regelungen unterliegen. Besonderen Schutz verdient der Verbraucher in diesen Fällen, da er das Produkt im Voraus nicht begutachten kann und auch der Vertragspartner für ihn nicht sichtbar ist. Deshalb hat der Gesetzgeber den Verbrauchern ein Widerrufsrecht gemäß 355 BGB eingeräumt. Macht der Verbraucher von diesem Recht Gebrauch, [...] so ist er an seine auf den Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden, wenn er sie fristgerecht widerrufen hat. Diese Frist beträgt 14 Tage, vorausgesetzt, dem Verbraucher wurde spätestens bei Vertragsschluss eine Widerrufsbelehrung nach den Vorgaben des 360 Absatz 1 BGB in Textform mitgeteilt. Von einem Fernabsatzvertrag spricht man bei Verträgen über die Lieferung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, welche zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher unter ausschließlicher Nutzung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen wurden. Unter Fernkommunikationsmitteln sind die in 312b BGB aufgezählten Kommunikationsmittel zu verstehen, insbesondere Telefon, Brief, E-Mail, Kataloge und weitere. Angebot und Annahme des Vertrages müssen ausschließlich durch solche Fernkommunikation erklärt werden. Finden die Verhandlungen in körperlicher Anwesenheit der Parteien statt oder lässt sich der Verbraucher stationär bei dem Unternehmen beraten und gibt nur anschließend seine Willenserklärung per Fernkommunikation ab, sind die 312b ff. BGB nicht anwendbar. Gleiches gilt für Verträge, die in 312b Absatz 3 ausgeschlossen wurden. Letztendlich muss der Abschluss des Vertrages auf einem Vertriebssystem beruhen, dass auf den Fernabsatz ausgerichtet ist. Somit sind Unternehmer ausgeschlossen, die nur gelegentlich Bestellungen per Telefon oder E-Mail annehmen, ihr regelmäßiges Geschäft aber im Ladenlokal abwickeln. Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Das liegt dann vor, wenn ein Verbraucher aus verschiedenen Komponenten des Angebots eine entsprechende Sache nach seinen Vorstellungen zusammenfügen lässt. Ein Fahrzeug ist gemäß Farbe, Ausstattung und anderer Komponenten persönlich spezifizierbar. Dadurch ist eine anderweitige Veräußerung aber nicht unzumutbar erschwert, denn Neuwagen sind in der Regel zahlreich georderte Gebrauchsgegenstände mit standardisierten Komponenten. Somit liegt keine Kundenspezifikation vor, wie es beispielsweise bei maßangefertigter Kleidung der Fall ist. Ein Ausschluss des Widerrufs gemäß 312d Absatz 4 Nummer 1 BGB ist dementsprechend für Serienfahrzeuge nicht möglich. Allerdings kann der Verkäufer Wertersatz für den Verlust verlangen, der durch eine bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme des Fahrzeugs auftritt, auch wenn der Käufer die Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten beachtet. Da die Zulassun

Produktinformationen

Titel: Chancen und Risiken des Internets als Vertriebskanal für Neuwagen
Autor:
EAN: 9783958506411
ISBN: 978-3-95850-641-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Diplomica Verlag
Genre: Branchen
Anzahl Seiten: 92
Gewicht: 163g
Größe: H221mm x B154mm x T10mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage
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