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Die Deklaration von Arbroath - Ausdruck des schottischen Nationalbewusstseins?

  • Kartonierter Einband
  • 32 Seiten
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Konflikt, Region und Identität im mittelalterlichen und modernen Europa, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Sicherlich finden wir keine deutlichere Aussage des schottischen Nationalismus und Patriotismus im 14. Jahrhundert [als die Deklaration von Arbroath]. Eben so sicher wurde nirgendwo im Westen Europas in dieser Periode eine feinsinnigere Erklärung über den Anspruch auf nationale Unabhängigkeit produziert. In dieser Hinsicht ist die konservative 'community of the Scottish realm' ihrem Zeitalter weit voraus.' Lange Zeit galt Großbritannien als Musterbild geglückter nationaler Integration. So schrieb Reginald Coupland 1954: "Heute sind diese kriegführenden Nationen harmonisch vereint in einem integrierten Vielvölkerstaat." Dieses Bild änderte sich, als bei den Unterhauswahlen 1974 die Scottish National Party (SNP) 30,3 Prozent der Wählerstimmen und elf Unterhaussitze gewann, was der schottischen Unabhängigkeitsbewegung einen neuen Aufschwung gab und 1999 in der Wahl eines eigenen schottischen Parlaments gipfelte. Die Wurzeln dieser Suche nach Unabhängigkeit sind im Mittelalter zu finden. Als Entstehungsdatum der schottischen Nation wird vielfach das 13./14. Jahrhundert gesehen, vornehmlich die Zeit des Unabhängigkeitskrieges gegen England 1296-1357. Damit sich eine Gemeinschaft jedoch als Nation empfinden kann, bedarf es eines Bewusstseins der eigenen Nationszugehörigkeit. In der vorliegenden Hausarbeit soll untersucht werden, ob die Herausbildung von Nationalbewusstsein schon im Spätmittelalter nachweisbar ist. Die herausragende Position der Deklaration von Arbroath in der schottischen Nationalgeschichte legt nahe, diese Quelle auf Anzeichen von frühem Nationalbewusstsein zu überprüfen. Hierbei soll wie folgt vorgegangen werden: Nach einer kurzen Analyse des Forschungsstandes soll per Definition festgelegt werden, was unter dem Begriff Nationalbewusstsein verstanden werden soll. Der historische Kontext soll durch Aufzeigen quellenimmanenter Entwicklungen hinleiten zur eigentlichen Quellenarbeit. Im folgenden Teil werden einzelne Argumentationsstränge, die in der Quelle auftauchen, auf ihre Bedeutung für die Entwicklung des schottischen Nationalbewusstseins überprüft. Im letzten Teil soll auf die Bedeutung der Deklaration von Arbroath für die spätere Entwicklung eingegangen werden.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Konflikt, Region und Identität im mittelalterlichen und modernen Europa, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ,Sicherlich finden wir keine deutlichere Aussage des schottischen Nationalismus und Patriotismus im 14. Jahrhundert [als die Deklaration von Arbroath]. Eben so sicher wurde nirgendwo im Westen Europas in dieser Periode eine feinsinnigere Erklärung über den Anspruch auf nationale Unabhängigkeit produziert. In dieser Hinsicht ist die konservative ,community of the Scottish realm' ihrem Zeitalter weit voraus.' Lange Zeit galt Großbritannien als Musterbild geglückter nationaler Integration. So schrieb Reginald Coupland 1954: "Heute sind diese kriegführenden Nationen harmonisch vereint in einem integrierten Vielvölkerstaat." Dieses Bild änderte sich, als bei den Unterhauswahlen 1974 die Scottish National Party (SNP) 30,3 Prozent der Wählerstimmen und elf Unterhaussitze gewann, was der schottischen Unabhängigkeitsbewegung einen neuen Aufschwung gab und 1999 in der Wahl eines eigenen schottischen Parlaments gipfelte. Die Wurzeln dieser Suche nach Unabhängigkeit sind im Mittelalter zu finden. Als Entstehungsdatum der schottischen Nation wird vielfach das 13./14. Jahrhundert gesehen, vornehmlich die Zeit des Unabhängigkeitskrieges gegen England 1296-1357. Damit sich eine Gemeinschaft jedoch als Nation empfinden kann, bedarf es eines Bewusstseins der eigenen Nationszugehörigkeit. In der vorliegenden Hausarbeit soll untersucht werden, ob die Herausbildung von Nationalbewusstsein schon im Spätmittelalter nachweisbar ist. Die herausragende Position der Deklaration von Arbroath in der schottischen Nationalgeschichte legt nahe, diese Quelle auf Anzeichen von frühem Nationalbewusstsein zu überprüfen. Hierbei soll wie folgt vorgegangen werden: Nach einer kurzen Analyse des Forschungsstandes soll per Definition festgelegt werden, was unter dem Begriff Nationalbewusstsein verstanden werden soll. Der historische Kontext soll durch Aufzeigen quellenimmanenter Entwicklungen hinleiten zur eigentlichen Quellenarbeit. Im folgenden Teil werden einzelne Argumentationsstränge, die in der Quelle auftauchen, auf ihre Bedeutung für die Entwicklung des schottischen Nationalbewusstseins überprüft. Im letzten Teil soll auf die Bedeutung der Deklaration von Arbroath für die spätere Entwicklung eingegangen werden.

Produktinformationen

Titel: Die Deklaration von Arbroath - Ausdruck des schottischen Nationalbewusstseins?
Autor:
EAN: 9783656562740
ISBN: 978-3-656-56274-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Altertum
Anzahl Seiten: 32
Gewicht: 63g
Größe: H211mm x B148mm x T5mm
Jahr: 2013
Auflage: 1. Auflage