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documenta emotional

Die Kasseler Kunstausstellungsreihe documenta ist weltberühmt geworden nicht nur durch ihre Exponate, sondern auch durch die von i... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 128 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Die Kasseler Kunstausstellungsreihe documenta ist weltberühmt geworden nicht nur durch ihre Exponate, sondern auch durch die von ihr angeregten Kommentare. In dieses Gewirr widerstreitender Meinungen mischen sich seit 1955 neben die professionelle Kunstkritik und eine zunehmende wissenschaftlichen Rezeption immer wieder auch Stimmen, die von persönlichen Erlebnissen mit den wichtigsten Ausstellungen für Gegenwartskunst berichten: Erinnerungen an beiläufige Begegnungen oder lebensentscheidende Begebenheiten, an prägende Erfahrungen, aufregende Episoden oder unvergessliche Atmosphären. Subjektiv eingefärbte Schilderungen dokumentieren die emotionalisierende Wirkung der documenta, die all jene in ihren Bann zieht, die sich auf sie einlassen. Im vorliegenden Band werden weit verstreute Reminiszenzen aus Autobiographien, Memoiren, Zeitungen, Zeitschriften und anderen Medien versammelt. Organisatorisch Beteiligte und verantwortliche Politiker, teilnehmende Künstler, Wegbegleiter des documenta-Gründers Arnold Bode, Museumsleute, Galeristen, Kritiker und andere documenta-Enthusiasten unterschiedlichen Bekanntheitsgrades kommen zu Wort. Parallel zu den etablierten Lesarten der gelaufenen Ereignisse formieren sich die gelegentlich verschwommen oder lückenhaften, aber umso authentischeren Zeugnisse des Dabeigewesenseins zu einer fragmentarischen Alternativchronik der Ausstellungsreihe. Der etablierten Geschichte der Institution steht eine von Betroffenheit charakterisierte zur Seite. Deren Emotionalität darf nicht weniger Anspruch auf Wahrheit erheben als die auf Objektivität bedachten Darstellungen und akademischen Analysen, die oft eine unmittelbare Erlebnisnähe vermissen lassen. In den documenta-Reminiszenzen tritt das Anekdotische als höhere Form der Wahrheit in Erscheinung. Das kollektive Gedächtnis, wie es sich in den offiziellen Versionen der Ausstellungsrezeption verfestigt hat, wird korrigiert durch den Perspektivismus des individuellen Erinnerns. In der Addition des aus zeitlichem Abstand Rekonstruierten wird das Persönliche allgemeingültig, das Private objektiv wenn nicht gar politisch.

Autorentext
Dr. phil. Harald Kimpel, geb. 1950 in Kassel, Studium der Kunstpädagogik, Kunstgeschichte, klassischen Archäologie und europäischen Ethnologie in Kassel und Marburg. Arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Kulturamt der Stadt Kassel.

Klappentext

Die Kasseler Kunstausstellungsreihe documenta ist weltberühmt geworden nicht nur durch ihre Exponate, sondern auch durch die von ihr angeregten Kommentare. In dieses Gewirr widerstreitender Meinungen mischen sich seit 1955 neben die professionelle Kunstkritik und eine zunehmende wissenschaftlichen Rezeption immer wieder auch Stimmen, die von persönlichen Erlebnissen mit den wichtigsten Ausstellungen für Gegenwartskunst berichten: Erinnerungen an beiläufige Begegnungen oder lebensentscheidende Begebenheiten, an prägende Erfahrungen, aufregende Episoden oder unvergessliche Atmosphären. Subjektiv eingefärbte Schilderungen dokumentieren die emotionalisierende Wirkung der documenta, die all jene in ihren Bann zieht, die sich auf sie einlassen. Im vorliegenden Band werden weit verstreute Reminiszenzen aus Autobiographien, Memoiren, Zeitungen, Zeitschriften und anderen Medien versammelt. Organisatorisch Beteiligte und verantwortliche Politiker, teilnehmende Künstler, Wegbegleiter des documenta-Gründers Arnold Bode, Museumsleute, Galeristen, Kritiker und andere documenta-Enthusiasten unterschiedlichen Bekanntheitsgrades kommen zu Wort. Parallel zu den etablierten Lesarten der gelaufenen Ereignisse formieren sich die gelegentlich verschwommen oder lückenhaften, aber umso authentischeren Zeugnisse des Dabeigewesenseins zu einer fragmentarischen Alternativchronik der Ausstellungsreihe. Der etablierten Geschichte der Institution steht eine von Betroffenheit charakterisierte zur Seite. Deren Emotionalität darf nicht weniger Anspruch auf Wahrheit erheben als die auf Objektivität bedachten Darstellungen und akademischen Analysen, die oft eine unmittelbare Erlebnisnähe vermissen lassen. In den documenta-Reminiszenzen tritt das Anekdotische als höhere Form der Wahrheit in Erscheinung. Das kollektive Gedächtnis, wie es sich in den offiziellen Versionen der Ausstellungsrezeption verfestigt hat, wird korrigiert durch den Perspektivismus des individuellen Erinnerns. In der Addition des aus zeitlichem Abstand Rekonstruierten wird das Persönliche allgemeingültig, das Private objektiv - wenn nicht gar politisch.

Produktinformationen

Titel: documenta emotional
Untertitel: Erinnerungen an die Weltkunstausstellungen
Editor: Harald Kimpel
EAN: 9783894454616
ISBN: 978-3-89445-461-6
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Jonas Verlag F. Kunst U.
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 370g
Größe: H240mm x B169mm x T10mm
Veröffentlichung: 01.03.2012
Jahr: 2012

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