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Metro 2033
Dmitry Glukhovsky

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Moskau liegt in Schutt und Asche Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asc... Weiterlesen
Kartonierter Einband, 784 Seiten
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Beschreibung

Moskau liegt in Schutt und Asche Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.

"Stimmiger, bildergewaltiger Mix aus Fantasy, SF und Horror vom neuen russischen Kult-Autor."

Autorentext
Dmitry Glukhovsky, geboren 1979 in Moskau, hat in Jerusalem Internationale Beziehungen studiert und arbeitete als TV-und Radio-Journalist unter anderem für den Fernsehsender Russia Today und die Deutsche Welle. Mit seinem Debütroman METRO 2033 landete er auf Anhieb einen Bestseller. Er gilt als einer der neuen Stars der jungen russischen Literatur. Der Autor lebt in Moskau.

Klappentext

Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.



Zusammenfassung
Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.



Leseprobe
Wer war das? Artjom, sieh nach! - Unwillig erhob sich Artjom von seinem Platz beim Feuer, rckte sein Sturmgewehr nach vorne und ging auf die Dunkelheit zu. Am ersten Rand des beleuchteten Bereiches blieb er stehen, entsicherte gerchvoll und rief heiser: Stehen bleiben! Parole!
Eine Minute zuvor hatten sie aus dem Dunkel ein seltsames Rascheln und dumpfes Murmeln vernommen. Nun hrte man eilig trippelnde Schritte. Jemand zog sich in die Tiefe des Tunnels zurck, aufgeschreckt von Artjoms krzender Stimme und dem Klicken der Waffe. Hastig kehrte Artjom zum Feuer zurck und rief Pjotr Andrejewitsch zu: Ist einfach so abgehauen, ohne sich zu erkennen zu geben.
Schlafmtze! Du kennst doch den Befehl: Wenn einer nicht antwortet, sofort schien! Woher willst du wissen, wer das war? Vielleicht sind die Schwarzen im Anmarsch!
Nein, ich glaube, das war kein Mensch ... Diese Gerche ... Und diese seltsamen Schritte. Ich werde ja wohl noch die Schritte eines Menschen erkennen? Sie wissen doch selbst, Pjotr Andrejewitsch, die Schwarzen strmen ohne Vorwarnung heran - neulich haben sie einen Posten mit blon Hen berfallen, aufrecht sind sie auf das MG-Feuer zugegangen. Aber der hier hat sofort Fersengeld gegeben ... Wahrscheinlich ein verstigtes Tier.
Na schn, Artjom! Bist mal wieder ein ganz Schlauer. Aber wenn du Anweisungen hast, halte dich gefigst daran und berleg nicht lange. Vielleicht war es ein Kundschafter. Hat gesehen, dass wir nur wenige sind, leicht zu berrumpeln ... Am Ende machen die uns alle kalt, jedem ein Messer in den Hals, und dann massakrieren sie die ganze Station, so wie bei der Poleschajewskaja, und das nur, weil du das Schwein nicht rechtzeitig umgelegt hast ... Pass bloauf! Nstes Mal schick ich dich durch den Tunnel hinterher!
Artjom schauderte. Er stellte sich den Tunnel vor, jenseits der 700-Meter-Grenze. Schon der Gedanke war furchterregend. Weiter als 700 Meter nach Norden wagte sich keiner raus. Die Patrouillen fuhren mit der Draisine bis Meter 500, leuchteten den Grenzpfosten mit dem Projektor an, und sobald sie sich berzeugt hatten, dass nichts Abartiges dahergekrochen kam, machten sie schleunigst kehrt. Selbst die Aufklr - gestandene Mer, ehemalige Marineinfanteristen - blieben bei Meter 680 stehen, verdeckten die Glut ihrer Zigaretten mit der Hand und starrten durch ihre Nachtsichtger. Dann zogen sie sich zurck, langsam, leise, ohne den Tunnel aus den Augen zu lassen oder ihm gar den Rcken zuzukehren.
Der Wachposten, an dem sie standen, befand sich bei Meter 450, etwa fnfzig Meter vom Grenzpfosten entfernt. Die Grenzkontrolle erfolgte einmal pro Tag, und die letzte Begehung war bereits einige Stunden her. Sie waren jetzt also auf dem ersten Posten, und seit der letzten Kontrolle hatten sich die Kreaturen, die die Patrouille vielleicht noch abgeschreckt hatte, bestimmt genrt. Es zog sie zum Feuer, zu den Menschen.
Artjom setzte sich und fragte: Wie war das denn an der Poleschajewskaja?
Eigentlich kannte er diese Geschichte, bei der einem das Blut in den Adern gefror, bereits. Fahrende Hler hatten an seiner Station davon berichtet. Dennoch reizte es ihn, sie noch einmal zu hren, so wie Kinder es lieben, wenn man ihnen schaurige Mhen von kopflosen Mutanten erzt oder von Vampiren, die kleine Babys entfhren.
An der Poleschajewskaja? Hast du das noch nicht gehrt? Eine seltsame Geschichte war das. Seltsam und schrecklich. Zuerst verschwanden ihre Aufklngstrupps, einer nach dem anderen. Gingen in die Tunnel und kehrten nicht mehr wieder. Die Aufklr dort sind zwar Stmper, nicht so wie unsere, aber ihre Station ist ja auch kleiner, und es leben nicht so viele Menschen dort. Besser gesagt, lebten. Jedenfalls verschwanden die pltzlich. Ein Trupp marschierte los - und weg war er. Zuerst dachte man, sie sind aufgehalten worden, der Tunnel macht bei denen ja auch so Schleifen wie bei uns - Artjom wurde unheimlich bei dem Gedanken - und weder von den Wachposten noch von der Station aus ist was zu sehen, da kannst du leuchten, so viel du willst. Auf jeden Fall ist der Trupp weg, einfach so, eine halbe Stunde, eine, zwei Stunden. Nur: Wohin konnten sie denn verschwinden? Die waren doch hchstens einen Kilometer entfernt, weiter hatte man ihnen verboten, und es waren ja keine Idioten. Schlieich schickte man einen Suchtrupp hinterher. Die suchten lange herum und riefen - alles umsonst. Verschwunden. Dass keiner was gesehen hatte, war ja noch normal. Das wirklich Schreckliche war: Niemand hatte auch nur irgendwas gehrt - keinen Laut. Und Spuren gab es auch nicht.
Artjom bereute es bereits, dass er Pjotr Andrejewitsch zum Erzen aufgefordert hatte. Denn der war entweder besser informiert oder hatte eine blhende Fantasie, jedenfalls wusste er viel mehr Einzelheiten zu berichten als die fahrenden Hler, die eigentlich berchtigt waren fr ihre leidenschaftliche Fabulierkunst. Artjom lief eine Gehaut ber den Rcken, am Feuer wurde es ungemtlich, selbst das harmloseste Rascheln im Tunnel strapazierte seine Nerven.
Na ja, also dachten sie erst mal, dass die Aufklr wahrscheinlich einfach abgehauen waren - vielleicht waren sie unzufrieden gewesen und hatten sich deshalb vom Acker gemacht. Zum Henker mit ihnen! Wenn sie unbedingt ein leichtes Leben wollen, sollen sie doch mit all dem Abschaum rumhen, den ganzen Anarchisten und so. Diese Vorstellung war jedenfalls leichter zu ertragen. Aber nach einer Woche verschwand noch ein weiteres Aufklngsteam. Dabei durften sie nicht weiter als einen halben Kilometer von der Station weg. Und wieder dieselbe Geschichte: Kein Mucks und keine Spur. Wie vom Erdboden verschluckt. Jetzt wurden die an der Station unruhig. Wenn innerhalb einer Woche zwei Trupps verschwinden, ist irgendwas nicht in Ordnung. Da muss man was unternehmen. Maahmen ergreifen und so. Also haben sie bei Meter 300 eine Sperre aufgebaut. Sandse rangeschleppt, ein Maschinengewehr aufgestellt, einen Scheinwerfer - nach allen Regeln der Befestigungskunst. Zur Begowaja schickten sie einen Eilboten - die sind ja in einer Konfderation mit der Uliza 1905 goda. Frher war Oktjabrskojepole noch dabei, aber dann passierte da irgendwas, keiner weigenau was, irgendein Unfall, jedenfalls wurde sie unbewohnbar, die Leute flchteten von dort - aber das spielt jetzt keine Rolle. Sie schickten also jemanden zur Begowaja, zur Warnung, nach dem Motto: Da ist irgendwas im Busch, und ob sie im Notfall helfen wrden. Der erste Bote war noch gar nicht richtig angekommen, nicht mal ein ganzer Tag war vergangen - die von der
Begowaja dachten noch ber die Antwort nach -, da kommt schon ein zweiter, schweiass, und berichtet: Die gesamte Besatzung des Aunpostens ist tot, nicht mal einen Schuss konnten sie abgeben. Alle erstochen. Das Unheimliche dabei: Es war, als he man sie alle im Schlaf erwischt!

Produktinformationen

Titel: Metro 2033
Untertitel: Roman. Deutsche Erstausgabe
Übersetzer: M. David Drevs
Autor: Dmitry Glukhovsky
EAN: 9783453532984
ISBN: 978-3-453-53298-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Heyne Taschenb.
Genre: Science Fiction & Fantasy
Anzahl Seiten: 784
Gewicht: 776g
Größe: H208mm x B134mm x T52mm
Veröffentlichung: 07.11.2008
Jahr: 2008
Land: DE

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