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Zunder beim Warmwalzen von Stahl: Bildung, Verhalten im Walzspalt und Beizbarkeit

  • Kartonierter Einband
  • 196 Seiten
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Ziel der Arbeit ist, das Verhalten des Zunders im Walzspalt beim Warmwalzen zu beobachten und dabei festzustellen, wie sein spr&o... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Ziel der Arbeit ist, das Verhalten des Zunders im Walzspalt beim Warmwalzen zu beobachten und dabei festzustellen, wie sein sprödes oder duktiles Verhalten von den Walzparametern Druck und Temperatur abhängt. Zwei Versuchswerkstoffe, ein mikrolegierter IF-Stahl (interstitial free steel) und ein perlitarmer Baustahl, standen zur Verfügung. Walzversuche: Die Proben wurden oxidiert und zusammen mit der Zunderschicht bei Walztemperaturen von 800 bis 1050 °C mit bezogenen Stichabnahmen von 10 bis 60 % an zwei Versuchswalzwerken mit Walzendurchmessern von 190 bzw. 300 mm gewalzt. Dabei wurden sowohl konventionelle Versuche mit der Zunderschicht auf der Probenoberfläche von beiden Seiten der Probe als auch Versuche mit Sandwichproben durchgeführt, wobei sich die Zunderschicht als innere Schicht im Sandwichverbund befand, um die bezogene Zunderschichtabnahme in Abhängigkeit von der bezogenen Stichabnahme, von der Walztemperatur und von der Variation des Werkstoffs zu studieren. Beizversuche: Durch diese Versuche wurde das Beizverhalten des Zunders auf den beiden Versuchswerkstoffen nach konventionellen Warmwalzversuchen in einer industriellen Schwefelsäurelösung untersucht. Thermogravimetrische Versuche: Mit dieser Versuchstechnik wurde die Zunderbildung auf den beiden Versuchswerkstoffen analysiert. Die thermogravimetrischen Untersuchungen wurden im Temperaturbereich von 700 bis 1100 °C in verschiedenen Gasgemischen durchgeführt, um die Verzunderungskoeffizienten (sogenannten Zunderkonstanten) für das parabolische Zeitgesetz der Oxidation zu ermitteln. Die in der Arbeit durch Simulationsversuche unter Laborbedingungen gewonnenen Ergebnisse erlauben es, das Umformverhalten des Zunders für die zwei ausgewählten Versuchswerkstoffe beim Warmwalzen quantitativ einzuschätzen und qualitativ zu bewerten, die Zundermasse und die Zunderschichtdicke auf dem Walzgut durch die ermittelten Verzunderungskoeffizienten zu berechnen und die zum Abbeizen der gewachsenen Zunderschicht notwendige Beizzeit durch die im Versuch ermittelten mittleren Beizgeschwindigkeiten für das Beizen in einer industriellen Schwefelsäurelösung näherungsweise vorauszusagen.

Produktinformationen

Titel: Zunder beim Warmwalzen von Stahl: Bildung, Verhalten im Walzspalt und Beizbarkeit
Autor:
EAN: 9783832254827
ISBN: 978-3-8322-5482-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Shaker Verlag
Genre: Maschinenbau
Anzahl Seiten: 196
Gewicht: 286g
Größe: H211mm x B148mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.11.2006
Jahr: 2006