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Schwule Partnerschaften: Eine vergleichsweise junge Beziehungsform zwischen Akzeptanz, Ambivalenz und Ablehnung

  • Kartonierter Einband
  • 140 Seiten
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Heute sind Debatten über Homosexualität in fast aller Munde; sei es über das Outing Prominenter, ein Adoptionsrecht für Schwule un... Weiterlesen
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Beschreibung

Heute sind Debatten über Homosexualität in fast aller Munde; sei es über das Outing Prominenter, ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben oder die Öffnung der Ehe für schwule Paare. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass dies über Jahrhunderte anders war: Homosexualität wurde verschwiegen, tabuisiert, bestraft und verfolgt. Schwule Partnerschaften konnten sich aufgrund offener und subtiler Stigmatisierungen kaum bilden. Sie sind als eine noch junge Beziehungsform der modernen Zeit zu verstehen. Schwule Männer sehnen sich heute in ihrer Mehrheit nach einer festen Partnerschaft. Dieser Wunsch spiegelt sich jedoch nicht in der Anzahl stabiler Paarbeziehungen wider. Die spezifische Situation schwuler Paare ist bisher nur wenig thematisiert und erforscht. Dabei ist das Thema von individueller und gesellschaftlicher Relevanz. Eine Liebesbeziehung zweier Männer steht vor einer besonderen Aufgabe. Als Voraussetzung für eine Partnerschaft muss sich das schwul entwickelnde Individuum im Coming out zunächst zu sich selbst finden. In einer Partnerschaft kann dann die jeweils erlangte Selbstakzeptanz in unterschiedlicher Weise ausgeprägt und Hintergrund von Konflikten sein. Schwule Paare sind mit spezifischen Fragen konfrontiert: Wie kann die (flexible?) Geschlechtsrolle schwuler Männer aufeinander abgestimmt werden? Welches dritte Element verbindet die Partner miteinander? Wie ist Sexualität in und außerhalb der Partnerschaft zu leben? Ein besonderer Punkt schwuler Partnerschaften ist, dass kaum allgemein anerkannte Regeln des Zusammenseins existieren. Vieles ist zu kommunizieren und individuell auszuhandeln. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es an Modellen und Vorbildern mangelt. Der Autor Dirk Wagner untersucht in seiner Studie die Situation schwuler Paare; weswegen diese sich ggf. vorzeitig trennen oder was zu einem weiteren Gelingen beitragen kann. Auch Besonderheiten in Biografien schwuler Männer werden aufgezeigt und die Auswirkungen von HIV und AIDS erörtert. Für diese Untersuchung wurden neben der Sichtung von Fachliteratur insbesondere zwei Experteninterviews mit Paarberatern schwuler Männer geführt und ausgewertet. Dabei ist ein kenntnisreich bearbeitetes Buch entstanden, welches interessante und weiterführende Gesichtspunkte aufzeigt.

Autorentext

Dirk Wagner wurde 1966 in Kassel geboren und lebt seit 1989 in Berlin. Studiert hat er an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin und Jahre später noch nebenberuflich in einem Aufbaustudium an der Universität Kassel. Der Autor ist Diplom2-Sozialpädagoge, Sozialtherapeut und Mediator. Er hat u.a. als Streetworker gearbeitet und Coming out-Gruppen geleitet. Heute arbeitet er überwiegend mit Paaren und Familien sowie als freier Dozent, z.B. leitet er Seminare für schwule und heterosexuelle Singles. Die spezifische Situation schwuler Partnerschaften und damit verbundene Umgangsweisen sind für ihn von besonderem Interesse. Der Autor hat Fachtexte zu verschiedenen psycho-sozialen Themen veröffentlicht.



Klappentext

Heute sind Debatten über Homosexualität in fast aller Munde; sei es über das Outing Prominenter, ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben oder die Öffnung der Ehe für schwule Paare. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass dies über Jahrhunderte anders war: Homosexualität wurde verschwiegen, tabuisiert, bestraft und verfolgt. Schwule Partnerschaften konnten sich aufgrund offener und subtiler Stigmatisierungen kaum bilden. Sie sind als eine noch junge Beziehungsform der modernen Zeit zu verstehen. Schwule Männer sehnen sich heute in ihrer Mehrheit nach einer festen Partnerschaft. Dieser Wunsch spiegelt sich jedoch nicht in der Anzahl stabiler Paarbeziehungen wider. Die spezifische Situation schwuler Paare ist bisher nur wenig thematisiert und erforscht. Dabei ist das Thema von individueller und gesellschaftlicher Relevanz. Eine Liebesbeziehung zweier Männer steht vor einer besonderen Aufgabe. Als Voraussetzung für eine Partnerschaft muss sich das schwul entwickelnde Individuum im Coming out zunächst zu sich selbst finden. In einer Partnerschaft kann dann die jeweils erlangte Selbstakzeptanz in unterschiedlicher Weise ausgeprägt und Hintergrund von Konflikten sein. Schwule Paare sind mit spezifischen Fragen konfrontiert: Wie kann die (flexible?) Geschlechtsrolle schwuler Männer aufeinander abgestimmt werden? Welches 'dritte Element' verbindet die Partner miteinander? Wie ist Sexualität in und außerhalb der Partnerschaft zu leben? Ein besonderer Punkt schwuler Partnerschaften ist, dass kaum allgemein anerkannte Regeln des Zusammenseins existieren. Vieles ist zu kommunizieren und individuell auszuhandeln. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es an Modellen und Vorbildern mangelt. Der Autor Dirk Wagner untersucht in seiner Studie die Situation schwuler Paare; weswegen diese sich ggf. vorzeitig trennen oder was zu einem weiteren Gelingen beitragen kann. Auch Besonderheiten in Biografien schwuler Männer werden aufgezeigt und die Auswirkungen von HIV und AIDS erörtert. Für diese Untersuchung wurden neben der Sichtung von Fachliteratur insbesondere zwei Experteninterviews mit Paarberatern schwuler Männer geführt und ausgewertet. Dabei ist ein kenntnisreich bearbeitetes Buch entstanden, welches interessante und weiterführende Gesichtspunkte aufzeigt.

Produktinformationen

Titel: Schwule Partnerschaften: Eine vergleichsweise junge Beziehungsform zwischen Akzeptanz, Ambivalenz und Ablehnung
Untertitel: Eine vergleichsweise junge Beziehungsform zwischen Akzeptanz, Ambivalenz und Ablehnung
Autor:
EAN: 9783842870550
ISBN: 978-3-8428-7055-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Diplomica Verlag GmbH
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 140
Gewicht: 241g
Größe: H221mm x B154mm x T15mm
Jahr: 2014

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