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Mikroanalyse des zeitlichen Fehlers in der Mensch-Maschine-Interaktion

  • Kartonierter Einband
  • 184 Seiten
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Bei der Anfahrt komplexer Systeme ist die Schätzung einer Wartezeit oftmals die einzige Möglic... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Bei der Anfahrt komplexer Systeme ist die Schätzung einer Wartezeit oftmals die einzige Möglichkeit, sich Gewissheit über das Geschehen zu verschaffen. Kritische Systemzustände werden nicht rechtzeitig erkannt, wenn in Stresssituationen Zeitdauer verzerrt wahrgenommen wird. Ausgehend von der Annahme, dass Schätzfehler für vergangene Zeitdauer durch Aufmerk sam keitseffekte verursacht werden, wird in einer Mikrowelt die Leistung bei der Identifikation eines Systemzustandes anhand geschätzter Zeitdauer unter Mehrfachaufgabenbedingungen geprüft. Die zentrale Annahme wird em pirisch gestützt: Aufmerksamkeitsprozesse beeinflussen Zeitschätzungen bei der Prozessführung. Modelle der Zeitschätzung erklären jedoch nicht, warum eine längere Aufmerksamkeitsbindung keine weiteren Leistungseinbußen zur Folge hat. Außerdem bewirkt die Rückmeldung der Zeitschätzleistung, dass die Intensität der Bindung die Leistung in der Fehlererkennungsaufgabe nicht mehr beeinflusst. Beide Befunde verweisen darauf, dass der bisherige Modell rahmen zur Zeitdauerschätzung erweitert werden muss, um zeitliche Fehler zu erklären, die erst bei Untersuchungen im Kontext der Handlungssteuerung zutage treten.

Autorentext

Geboren 1970 in Dortmund, ist seit 2007 wissenschaftlicher Angestellter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig. Hier wirkt er als Validierungsexperte an der Entwicklung zukünftiger Air-Traffic-Management-Systeme mit. Zuvor langjährige Mitarbeit in Projekten des Zentrums für Mensch-Maschine-Systeme der TU Berlin.



Klappentext

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Bei der Anfahrt komplexer Systeme ist die Schätzung einer Wartezeit oftmals die einzige Möglichkeit, sich Gewissheit über das Geschehen zu verschaffen. Kritische Systemzustände werden nicht rechtzeitig erkannt, wenn in Stresssituationen Zeitdauer verzerrt wahrgenommen wird. Ausgehend von der Annahme, dass Schätzfehler für vergangene Zeitdauer durch Aufmerk­sam­keitseffekte verursacht werden, wird in einer Mikrowelt die Leistung bei der Identifikation eines Systemzustandes anhand geschätzter Zeitdauer unter Mehrfachaufgabenbedingungen geprüft. Die zentrale Annahme wird em­pirisch gestützt: Aufmerksamkeitsprozesse beeinflussen Zeitschätzungen bei der Prozessführung. Modelle der Zeitschätzung erklären jedoch nicht, warum eine längere Aufmerksamkeitsbindung keine weiteren Leistungseinbußen zur Folge hat. Außerdem bewirkt die Rückmeldung der Zeitschätzleistung, dass die Intensität der Bindung die Leistung in der Fehlererkennungsaufgabe nicht mehr beeinflusst. Beide Befunde verweisen darauf, dass der bisherige Modell­rahmen zur Zeitdauerschätzung erweitert werden muss, um zeitliche Fehler zu erklären, die erst bei Untersuchungen im Kontext der Handlungssteuerung zutage treten.

Produktinformationen

Titel: Mikroanalyse des zeitlichen Fehlers in der Mensch-Maschine-Interaktion
Untertitel: Untersuchung von Aufmerksamkeitseffekten auf die zeitliche Handlungssteuerung in einer Mikrowelt
Autor:
EAN: 9783639429275
ISBN: 978-3-639-42927-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Maschinenbau
Anzahl Seiten: 184
Gewicht: 290g
Größe: H220mm x B150mm x T11mm
Veröffentlichung: 01.06.2012
Jahr: 2012
Auflage: Aufl.

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