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Datenautobahn und Mensch als sozio-technisches System im Spannungsfeld wirtschaftspädagogischer Optionen

  • Kartonierter Einband
  • 116 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 0,75, Christian-Albrechts-Universität Ki... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 0,75, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Mit der Wortschöpfung Datenautobahn eröffnet sich eine gigantische Projektionsfläche, die zwar von "einem großen Resonanzraum, aber ebenso großer Unschärfe" gekennzeichnet ist. Zu ihrer genaueren Bestimmung konnten auch einige Köpfe der bundesdeutschen politischen und technologischen Führungselite - zumindest in der An-fangsphase - keinen wesentlichen Beitrag leisten. Gleichwohl ist dieses Komplement aus Rohstoff und Infrastruktur aufgrund seines metaphorischen Gehalts für eine erste Einordnung besser geeignet als die insiderrelevanten Synonyme Cyberspace oder Internet. Während dem Cyberspace überwiegend virtuelle Kräfte anhaften, hat sich das Internet von einer wissenschaftlichen Gemeinde zu einem gesellschaftsrelevanten Treffpunkt entwickelt, der zunehmend eine kommerzielle Ausrichtung erfährt. Darüber hinaus verdeutlicht die Datenautobahn, quasi als Oberbegriff, folgendes: Auf der (Daten-) Autobahn können die Menschen mal langsam, mal schnell oder auch nebeneinander fahren, überholen, mit Gleichgesinnten rasten oder im Stau steckenbleiben, Umleitungen nutzen, Abfahrten wählen, sich verfahren, schlimmstenfalls auch überfahren werden. Den Zugang ermöglichen ein ausreichend motorisiertes Fortbewegungsmittel, das nach Betriebsmittel und Instandhaltung verlangt, und eine Fahrerlaubnis. Hierbei entstehen neben den privaten auch öffentliche sowie soziale Kosten für die Verfügbarkeit einer funktionsfähigen Infrastruktur. Denn wo Autobahnen wachsen, müssen schließlich andere Lebens- und Erfahrungsräume weichen. Somit entsteht ein vielschichtiges Konstrukt, dessen Komponenten gleichsam systemisch ineinandergreifen. Vorbildfunktion übernahm die im September 1993 von der amerikanischen Clinton-Gore-Administration ausgerufene Initiative zum Aufbau einer National Information Infrastructure (NII) mit dem Ziel, die bisher isolierten Kabel-, Telefon- und Computernetze in einem hochleistungsfähigen Information-Highway zu integrieren und neue Anwendungsfelder zu generieren. In diese Leitformel einer erdum-spannenden Informations- und Kommunikationstechnik sollten schließlich weitere politische, wirtschaftliche, bildungsspezifische und soziale Strömungen einmünden. Allerdings scheinen diese Bemühungen in Amerika auf fruchtbareren Boden zu stoßen. In Deutschland ist man hingegen redlich bis penetrant bemüht, und dies, wie es scheint, überwiegend aus technologisch-ökonomischem Kalkül, das Akzeptanzniveau in der Bevölkerung zu erhöhen und rechtliche, soziale, bildungs- sowie ordnungs- und wettbewerbspolitische Hemmnisse abzubauen. Die digitale Konvergenz der Systeme erhält als Götze der Wirtschaft für das 21. Jahrhundert also eine Zugkraft, der sich auch weite Bereiche von Gesellschaft und Kultur nicht verschließen können. Die Veränderungen betreffen daher ebenso die individuellen, sozialen und institutionellen Bedingungen für das Bildungs- und Erziehungswesen, das seinerseits wesentliche Ansatzpunkte und Instrumente zur Beeinflussung in Frage stehender Technikfolgen liefern kann. Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG muß eine entsprechende bildungspolitische Weichenstellung zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland hohe Priorität genießen, zumal die Schulen den Unternehmen erst auf einem minderwertigen Informations-Feldweg folgen. Die bundesweite und schulartübergreifende Bildungsoffensive 'Schulen ans Netz' soll hier fundamentale Schritte einleiten. Diese zentrale Stellung des Bildungswesens sollte nun aber nicht allein aus politischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten abgeleitet werden. Insbesondere die Wirtschaftspädagogik als ausgleichende Disziplin zwischen ökonomischen Erfordernissen und...

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Mit der Wortschöpfung Datenautobahn eröffnet sich eine gigantische Projektionsfläche, die zwar von "einem großen Resonanzraum, aber ebenso großer Unschärfe" gekennzeichnet ist. Zu ihrer genaueren Bestimmung konnten auch einige Köpfe der bundesdeutschen politischen und technologischen Führungselite - zumindest in der An-fangsphase - keinen wesentlichen Beitrag leisten. Gleichwohl ist dieses Komplement aus Rohstoff und Infrastruktur aufgrund seines metaphorischen Gehalts für eine erste Einordnung besser geeignet als die insiderrelevanten Synonyme Cyberspace oder Internet. Während dem Cyberspace überwiegend virtuelle Kräfte anhaften, hat sich das Internet von einer wissenschaftlichen Gemeinde zu einem gesellschaftsrelevanten Treffpunkt entwickelt, der zunehmend eine kommerzielle Ausrichtung erfährt. Darüber hinaus verdeutlicht die Datenautobahn, quasi als Oberbegriff, folgendes: Auf der (Daten-) Autobahn können die Menschen mal langsam, mal schnell oder auch nebeneinander fahren, überholen, mit Gleichgesinnten rasten oder im Stau steckenbleiben, Umleitungen nutzen, Abfahrten wählen, sich verfahren, schlimmstenfalls auch überfahren werden. Den Zugang ermöglichen ein ausreichend motorisiertes Fortbewegungsmittel, das nach Betriebsmittel und Instandhaltung verlangt, und eine Fahrerlaubnis. Hierbei entstehen neben den privaten auch öffentliche sowie soziale Kosten für die Verfügbarkeit einer funktionsfähigen Infrastruktur. Denn wo Autobahnen wachsen, müssen schließlich andere Lebens- und Erfahrungsräume weichen. Somit entsteht ein vielschichtiges Konstrukt, dessen Komponenten gleichsam systemisch ineinandergreifen. Vorbildfunktion übernahm die im September 1993 von der amerikanischen Clinton-Gore-Administration ausgerufene Initiative zum Aufbau einer National Information Infrastructure (NII) mit dem Ziel, die bisher isolierten Kabel-, Telefon- und Computernetze in einem hochleistungsfähigen Information-Highway zu integrieren und neue Anwendungsfelder zu generieren. In diese Leitformel einer erdum-spannenden Informations- und Kommunikationstechnik sollten schließlich weitere politische, wirtschaftliche, bildungsspezifische und soziale Strömungen einmünden. Allerdings scheinen diese Bemühungen in Amerika auf fruchtbareren Boden zu stoßen. In Deutschland ist man hingegen redlich bis penetrant bemüht, und dies, wie es scheint, überwiegend aus technologisch-ökonomischem Kalkül, das Akzeptanzniveau in der Bevölkerung zu [...]

Produktinformationen

Titel: Datenautobahn und Mensch als sozio-technisches System im Spannungsfeld wirtschaftspädagogischer Optionen
Autor:
EAN: 9783838610993
ISBN: 978-3-8386-1099-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 116
Gewicht: 178g
Größe: H210mm x B148mm x T8mm
Jahr: 1998