Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

EINE MUSIKANTHROPOLOGIE DES 18. JAHRHUNDERTS

  • Kartonierter Einband
  • 360 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Der Mathematiker und Philosoph Antonio Eximeno kam 1774 zu der Erkenntnis, dass die Übereinstimmung von musikalischen und mathemat... Weiterlesen
20%
148.00 CHF 118.40
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Der Mathematiker und Philosoph Antonio Eximeno kam 1774 zu der Erkenntnis, dass die Übereinstimmung von musikalischen und mathematischen Proportionen lediglich zufällig sein kann. In seinem Buch "Dell' Origine e delle regole della musica" wählt er einen musikanthropologischen Ansatz, bei dem "...nicht von der Musik, sondern vom musizierenden Menschen ausgegangen wird". Der Theorie der Rationalisten, den Menschen als eine mechanische Maschine zu sehen, wie die Vorstellung der Sensualisten, der Mensch gelange als Statue durch Sinneseindrücke zur Ausdrucksfähigkeit, wird ein menschliches Wesen gegenüber gestellt, das durch das Erinnerungsvermögen der Kommunikation fähig ist. Die Ablehnung einer mechanischen Praxis findet bei Mozart ihre Entsprechung, der Clementi als "bloßen Mechanicus" bezeichnet. Eximeno versucht Virtus und Arete auf Musik und Politik zu übertragen und Musik als ein Hilfsmittel zu definieren, das durch die Kraftquelle Ohr die Mühen des täglichen Lebens erleichtert. So darf die Entwicklung des Gebrauchsgegenstandes Musik nicht zum kompositiorischen und pädagogischen "l' art pour l' art" führen, um musikalischen Schmuck zu erhalten.

Autorentext

Dietmar Haas, Mag.art.Dr.phil.: Studium für Musikerziehung undInstrumentalmusikerziehung an der Universität für Musik unddarstellende Kunst Graz. Doktoratsstudium am Institut fürMusikethnologie und vergleichende Musikwissenschaft; Promotion1997. Lehrtätigkeit am BORG Deutschlandsberg für Klavier,Komposition und Kulturmanagement.



Klappentext

Der Mathematiker und Philosoph Antonio Eximeno kam1774 zu der Erkenntnis, dass die Übereinstimmung vonmusikalischen und mathematischen Proportionenlediglich zufällig sein kann. In seinem Buch "Dell' Origine e delle regole della musica" wählt er einenmusikanthropologischen Ansatz, bei dem "...nicht vonder Musik, sondern vom musizierenden Menschenausgegangen wird".Der Theorie der Rationalisten, den Menschen als einemechanische Maschine zu sehen, wie dieVorstellung der Sensualisten, der Mensch gelange alsStatue durch Sinneseindrücke zur Ausdrucksfähigkeit,wird ein menschliches Wesen gegenüber gestellt, dasdurch das Erinnerungsvermögen der Kommunikation fähig ist. Die Ablehnung einer mechanischen Praxis findet bei Mozart ihre Entsprechung, der Clementi als "bloßen Mechanicus" bezeichnet. Eximeno versucht Virtus und Arete auf Musik und Politik zu übertragen und Musik als ein Hilfsmittel zu definieren, dasdurch die Kraftquelle Ohr die Mühen des täglichenLebens erleichtert. So darf die Entwicklung desGebrauchsgegenstandes Musik nicht zum kompositiorischen und pädagogischen "l' art pour l'art" führen, um musikalischen Schmuck zu erhalten.

Produktinformationen

Titel: EINE MUSIKANTHROPOLOGIE DES 18. JAHRHUNDERTS
Untertitel: A. EXIMENOS ORIGINE UND DER ANTHROPOLOGISCHE URSPRUNG DER MENSCHLICHEN AUSDRUCKSWEISE IM VERHÄLTNIS VON RÖMISCHER VIRTUS UND GRIECHISCHER ARETE
Autor:
EAN: 9783838104195
ISBN: 978-3-8381-0419-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 360
Gewicht: 552g
Größe: H220mm x B150mm x T22mm
Jahr: 2015