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Die Rücklagenpolitik der Unternehmung

  • Kartonierter Einband
  • 156 Seiten
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Der erzielte JahresiiberschuB ist Gegenstand sowohl riicklagen- als auch dividendenpolitischer 'Oberlegungen. Beide Entscheid... Weiterlesen
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Beschreibung

Der erzielte JahresiiberschuB ist Gegenstand sowohl riicklagen- als auch dividendenpolitischer 'Oberlegungen. Beide Entscheidungsbereiche beein flussen sich wechselseitig und sind daher auch untrennbar miteinander ver bunden. In der Praxis wird jedoch der Dividendenpolitik erheblich mehr Beachtung als der Riicklagenpolitik geschenkt. Dies wird aus den veroffent lichten Jahresabschliissen deutscher Industrieaktiengesellschaften deutlich. Den Abschliissen ist zu entnehmen, daB die Riicklagen in aller Regel eine Folge der Realisierung einer bestimmten Ausschiittungskonzeption sind, anstatt das Ergebnis besonderer betriebswirtschaftlicher 'Oberlegungen zu sein. Dieser Residuum-Charakter der Riicklagen steht in einem echten MiB verhaltnis zu ihrer Bedeutung fiir die Unternehmung. Nur unter der Voraussetzung der Entscheidungsfreiheit des Vorstandes, wie sie das Aktiengesetz von 1937 gewahrte, erscheint diese undifferenzierte Behandlung der Riicklagen ohne Nachteil fiir die Belange des Unternehmens vertretbar. Durch das inzwischen in Kraft getretene Aktiengesetz von 1965 wurde jedoch der Freiheitsgrad der Entscheidungen des Vorstandes hin sichtlich Gewinnausweis und Gewinnverwendung zugunsten der Hauptver sammlung eingeengt. Es ist somit der auBere AnstoB gegeben, die Riicklagen gestaltung neu zu iiberdenken und eine eigenstandige Riicklagenpolitik zu konzipieren. Dies erfordert vor allem eine klare Formulierung der Motive fiir die Riicklagenbildung. Ihre Kenntnis bildet dann die Basis fiir eine betriebswirtschaftlich zweckmaBige Riicklagenentscheidung. Die vorliegende Arbeit entstand auf Anregung meines verehrten Lehrers, Herrn Prof. Dr. K. Mellerowicz. Ihm mochte ich an dieser Stelle fiir seine Unterstiitzung wahrend meiner Tatigkeit am Institut fiir Industrie- und Handwerkswirtschaft an der Technischen Universitat Berlin herzlich danken.

Inhalt

1 Problemstellung.- 2 Begriff und Quellen der Rücklagen.- 21 Begriff der Rücklagen.- 211 Der allgemeine Rücklagenbegriff.- 212 Der betriebswirtschaftliche Rücklagenbegriff.- 22 Quellen der Aktivrücklagen.- 23 Quellen der Passivrücklagen.- 231 Überschüsse aus Finanzdispositionen.- 232 Gewinn.- 2321 Grundsätzliches zum Gewinn und seiner Ermittlung.- 2322 Periodengewinn und Betriebserhaltung.- 2323 Der für die Passivrücklagenbildung relevante Gewinn.- 2324 Die Verwendungsbereitschaft des Gewinns.- 3 Begriff und Ziele der Rücklagenpolitik.- 31 Begriff der Rücklagenpolitik.- 311 Der Begriff "Rücklagenpolitik" in der Literatur.- 312 Vorläufige Bestimmung der Rücklagenpolitik.- 32 Ziele der Rücklagenpolitik.- 321 Die Problematik der Zielbestimmung.- 322 Die Rücklagen als Mittel unternehmenspolitischer Zielsetzungen.- 3221 Rücklagen und erhaltungspolitische Zielsetzungen.- 3222 Rücklagen und risikopolitische Zielsetzungen.- 3223 Rücklagen und dividendenpolitische Zielsetzungen.- 3224 Rücklagen und finanzierungspolitische Zielsetzungen.- 3225 Rücklagen und publizitätspolitische Zielsetzungen.- 323 Die rücklagenpolitische Zielsetzung.- 4 Entscheidungsbereiche der Rücklagenpolitik.- 41 Entscheidung über die Höhe der Rücklagen.- 411 Der Globalcharakter der Rücklagendotierung.- 412 Der Einfluß der übergeordneten unternehmenspolitischen Zielsetzungen auf die Rücklagenhöhe.- 4121 Die erhaltungspolitische Zielsetzung.- 4122 Die risikopolitische Zielsetzung.- 4123 Die dividendenpolitische Zielsetzung.- 4124 Die finanzierungspolitische Zielsetzung.- 413 Der Einfluß gesetzlicher Vorschriften auf die Höhe der Rücklagen.- 4131 Die gesetzlichen Bestimmungen über die Rücklagendotierung.- 4132 Beurteilung der gesetzlichen Bestimmungen in ihren Auswirkungen auf die Höhe der Rücklagen.- 414 Die Höhe der Rücklagen in den Jahresabschlüssen industrieller Aktiengesellschaften.- 4141 Grundsätzliches zur Aussagefähigkeit des Zahlenmaterials.- 4142 Das Ausmaß der Rücklagenbildung industrieller Aktiengesellschaften insgesamt.- 4143 Die Höhe der Rücklagenbildung bei einzelnen ausgewählten Aktiengesellschaften.- 42 Entscheidung über die Form der Rücklagen.- 421 Die Entscheidungssituation.- 422 Der Einfluß der übergeordneten unternehmenspolitischen Zielsetzungen auf die Rücklagenform.- 4221 Die erhaltungspolitische Zielsetzung.- 4222 Die risikopolitische Zielsetzung.- 4223 Die dividendenpolitische Zielsetzung.- 4224 Die finanzierungspolitische Zielsetzung.- 423 Der Einfluß des gesetzlich fixierten Entscheidungsspielraums auf die Rücklagenform.- 4231 Der Entscheidungsspielraum nach dem Aktiengesetz von 1937.- 4232 Der Entscheidungsspielraum nach dem Aktiengesetz von 1965.- 424 Die Form der Rücklagen in den Jahresabschlüssen industrieller Aktiengesellschaften.- 4241 Die Problematik externer Beurteilung.- 4242 Verfahren zur Schätzung des "wahren" Gewinns.- 4243 Zahlenbeispiele zum Verhältnis von offener und stiller Rücklagenbildung.- 5 Die Konkretisierung der Passivrücklagen im Betriebsvermögen unter dem Aspekt rücklagenpolitischer Zielsetzung.- 51 Die Notwendigkeit einer zweckbezogenen Konkretisierung.- 52 Möglichkeiten einer zweckbezogenen Konkretisierung.- 53 Die zweckbezogene Konkretisierung - kein Entscheidungsbereich der Rücklagenpolitik.- 6 Endgültige Definition der Rücklagenpolitik.- Stichwortverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Die Rücklagenpolitik der Unternehmung
Autor:
EAN: 9783663003120
ISBN: 978-3-663-00312-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 156
Gewicht: 282g
Größe: H244mm x B170mm x T8mm
Jahr: 1967
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1967