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Dienstleistungsorientierte Geschäftsmodelle im Maschinen- und Anlagenbau

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Beschreibung

Die abnehmenden sachleistungsorientierten Wettbewerbsdifferenzierungen führen im Maschinen- und Anlagenbau zum verstärkten Ausbau produktbezogener Dienstleistungen. Zum einen werden die Sachgüter durch deren steigende K- plexität immer dienstleistungsintensiver, zum anderen werden Dienstleistungen nicht länger als add-on zum Sachgut betrachtet, sondern erobern zunehmend die führende Rolle im Systemgeschäft. Es gilt somit, die Primärprodukte des Masc- nenbaus durch vor- und nachgelagerte Dienstleistungen abzusichern. Dabei taucht immer häufiger die Forderung nach sogenannten Full-Service Angeboten auf, die neben Planung, Finanzierung, Inbetriebnahme und Rücknahme auch Verfügb- keitsgarantien durch die Übernahme der Instandhaltung und Wartung sowie den Anlagenbetrieb umfassen können. Diese kundenseitigen Forderungen erklären sich aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit, nicht wertschöpfungsrelevante P- zesse auszulagern bzw. sich auf Kernkompetenzen zu fokussieren. Darüber hinaus eröffnet die Nutzung multimedialer Internet-Techniken die globale Erschließung dieser Dienstleistungspotentiale. Zukünftig wird man dem Kundenwunsch entsprechen müssen, pro produzierter Einheit oder pro Produktionsstunde der Maschine abzurechnen. Dabei definiert der Kunde nur noch die Kosten, Stückzahlen und die Qualitätsstandards der auf der Anlage zu produzierenden Güter. Die technologische Maschinenauslegung verbleibt vollständig in der Hand des Maschinenlieferanten ohne kundenseitige Auflagen. Dieses Geschäftsmodell kann bis zu einer dynamischen Aktualisierung der Produktionseinrichtungen zur kontinuierlichen Produktivitätssteigerung r- chen.

Autorentext

Professor Dr.-Ing. Horst Meier, geb. 1951, studierte Fertigungstechnik an der TU Berlin. Nach einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter am Fraunhofer-IPK Berlin war er langjährig als Geschäftsführer der Schleicher GmbH & Co. Relaiswerke KG Berlin tätig. Von 1995 bis 1999 war er Inhaber des Lehrstuhls Automatisierungstechnik an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus. Seit Juli 1999 leitet er den Lehrstuhl für Produktionssysteme an der Ruhr-Universität Bochum.



Klappentext

Die abnehmenden sachleistungsorientierten Wettbewerbsdifferenzierungen führen im Maschinen- und Anlagenbau zum verstärkten Ausbau produktbezogener Dienstleistungen. Zum einen werden die Sachgüter durch deren steigende K- plexität immer dienstleistungsintensiver, zum anderen werden Dienstleistungen nicht länger als add-on zum Sachgut betrachtet, sondern erobern zunehmend die führende Rolle im Systemgeschäft. Es gilt somit, die Primärprodukte des Masc- nenbaus durch vor- und nachgelagerte Dienstleistungen abzusichern. Dabei taucht immer häufiger die Forderung nach sogenannten Full-Service Angeboten auf, die neben Planung, Finanzierung, Inbetriebnahme und Rücknahme auch Verfügb- keitsgarantien durch die Übernahme der Instandhaltung und Wartung sowie den Anlagenbetrieb umfassen können. Diese kundenseitigen Forderungen erklären sich aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit, nicht wertschöpfungsrelevante P- zesse auszulagern bzw. sich auf Kernkompetenzen zu fokussieren. Darüber hinaus eröffnet die Nutzung multimedialer Internet-Techniken die globale Erschließung dieser Dienstleistungspotentiale. Zukünftig wird man dem Kundenwunsch entsprechen müssen, pro produzierter Einheit oder pro Produktionsstunde der Maschine abzurechnen. Dabei definiert der Kunde nur noch die Kosten, Stückzahlen und die Qualitätsstandards der auf der Anlage zu produzierenden Güter. Die technologische Maschinenauslegung verbleibt vollständig in der Hand des Maschinenlieferanten ohne kundenseitige Auflagen. Dieses Geschäftsmodell kann bis zu einer dynamischen Aktualisierung der Produktionseinrichtungen zur kontinuierlichen Produktivitätssteigerung r- chen.



Inhalt

Anforderungen.- Service im globalen Umfeld - Innovative Ansätze einer zukunftsorientierten Servicegestaltung.- Pay on Production - langfristige Partnerschaft mit Verantwortungstransfer.- Wieviel Service braucht der Kunde? Anforderungen an industrielle Dienstleistungsangebote aus Sicht der deutschen Getränkeindustrie.- Strategische Aspekte.- Strategische Grundfragen bei der Etablierung von Betreibermodellen.- Chancen und Risiken beim Einstieg in Betreibermodelle.- Preisgestaltung von Dienstleistungen in Industrieunternehmen.- Methoden und Organisation.- Service Engineering - Umsetzung ausgewählter Methoden zur Dienstleistungsentwicklung in kleinen und mittelgroßen Unternehmen.- Modulares Dienstleistungskonzept eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens.- Aufbau und Markteinführung eines modularen Service-Programms für Investitionsgüter mit eigenständiger Service-Marke.- Entwicklung und Handhabung modularer Dienstleistungsbaukästen.- Wachstumsbewältigung durch Service-Reorganisation.- Flexible Konfiguration von Betreibernetzwerken.- Kooperationen innerhalb der Service-Chain.- Infrastruktur.- Die Wirtschaftlichkeitsanalyse von dienstleistungsorientierten Geschäftsmodellen als Herausforderung für das Controlling.- Modulare Vertragskonzeption bis hin zur Realisierung von Betreibermodellen.- T- gestützte Gestaltung kooperativer Dienstleistungen.- Entwicklung und kooperative Nutzung eines modernen Teleservice - Systems.- Praxiserfahrungen.- Praxisbericht eines Betreibermodellprototypen.- Service erfolgreich ausbauen - Eine Fallstudie.- Autorenverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Dienstleistungsorientierte Geschäftsmodelle im Maschinen- und Anlagenbau
Untertitel: Vom Basisangebot bis zum Betreibermodell
Editor:
Überarbeitet von:
EAN: 9783540408161
ISBN: 978-3-540-40816-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Springer-Verlag GmbH
Genre: Management
Anzahl Seiten: 372
Gewicht: 678g
Größe: H241mm x B164mm x T27mm
Jahr: 2004
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