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Die Unendlichkeit des Erzählens

  • Kartonierter Einband
  • 387 Seiten
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Der Roman ist die literarische Königsdisziplin in der Zeit derJahrtausendwende und dies gilt gleichermaßen für den Publikumsgeschm... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Roman ist die literarische Königsdisziplin in der Zeit derJahrtausendwende und dies gilt gleichermaßen für den Publikumsgeschmack wie für Wissenschaft und Kritik. Die literaturwissenschaftliche Forschung zur Poetik des Romans hat dabei die jüngsten Gattungsentwicklungen zumeist noch unter dem Schlagwort Postmoderne verhandelt. Nachdem indes die Epoche der Postmoderne zuletzt mehr und mehr zum Gegenstand der Historisierung geworden ist, stellt sich die Frage, was jenseits der mit ihr einhergehenden ästhetischen Paradigmen die zentralen Prinzipien und Formen einer zeitgenössischen Romanpoetologie sein könnten. Am Beispiel deutschsprachiger Romane und Romanciers gibt der Band Einblicke in die Möglichkeiten und Wirklichkeiten des Erzählens in der Literatur seit 1989.

Autorentext

Carsten Rohde, geb. 1971. Studium der Germanistik, Geschichte und Nordamerikastudien in Bremen und Berlin. - Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT); wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Literatur am Oberrhein. - Forschungsschwerpunkte: Literatur und Kultur des 18. bis 21. Jahrhunderts, Romantheorie /-poetik, autobiographisches Schreiben, Literatur- und Kulturtheorie. - Publikationen in Auswahl: Spiegeln und Schweben. Goethes autobiographisches Schreiben (2006); "Träumen und Gehen". Peter Handkes geopoetische Prosa seit Langsame Heimkehr (2007); Kontingenz der Herzen. Figurationen der Liebe in der Literatur des 19. Jahrhunderts (2011). Hansgeorg Schmidt-Bergmann, geb. 1956. Studium der Germanistik, Politik und Philosophie in Marburg und Frankfurt. - Prof. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe, Leiter des Museums für Literatur am Oberrhein. - Forschungsschwerpunkte: Literatur von der Romantik bis zur Gegenwart, komparatistische Literaturforschung, Poetik und Ästhetik, Methodologie. - Publikationen in Auswahl: Liter@tur. Computer - Literatur - Internet (Mithg., 2001); Nikolaus Lenau: Zwischen Romantik und Moderne. Studien (2003); Martin Walser. Lebens- und Romanwelten (Mithg., 2008); Futurismus. Geschichte, Ästhetik, Dokumente (2. Aufl., 2009).



Klappentext

Der Roman ist die literarische Königsdisziplin in der Zeit derJahrtausendwende - und dies gilt gleichermaßen für den Publikumsgeschmack wie für Wissenschaft und Kritik. Die literaturwissenschaftliche Forschung zur Poetik des Romans hat dabei die jüngsten Gattungsentwicklungen zumeist noch unter dem Schlagwort "Postmoderne" verhandelt. Nachdem indes die Epoche der Postmoderne zuletzt mehr und mehr zum Gegenstand der Historisierung geworden ist, stellt sich die Frage, was jenseits der mit ihr einhergehenden ästhetischen Paradigmen die zentralen Prinzipien und Formen einer zeitgenössischen Romanpoetologie sein könnten. Am Beispiel deutschsprachiger Romane und Romanciers gibt der Band Einblicke in die Möglichkeiten und Wirklichkeiten des Erzählens in der Literatur seit 1989.



Inhalt

Vorbemerkung Carsten Rohde Unendlichkeit des Erzählens? Zum Roman um die Jahrtausendwende. Vorwort Poetik und Ästhetik Moritz Baßler Die Unendlichkeit des realistischen Erzählens. Eine kurze Geschichte moderner Textverfahren und die narrativen Optionen der Gegenwart Christian Klein "Günter Grass, du hast unsere Literatur zerstört". Jan Brandts Roman Gegen die Welt und die Poetik des Manischen Realismus Stefan Neuhaus "Eine Legende, was sonst". Metafiktion in Romanen seit der Jahrtausendwende (Schrott, Moers, Haas, Hoppe) Carsten Rohde Die mimetische und poietische Linie im Roman der Gegenwart. Ein idealtypischer Beschreibungsversuch am Beispiel von Martin Mosebach Gattungen, Themen, Motive Michael Rölcke Konstruierte Enge. Die Provinz als Weltmodell im deutschsprachigen Gegenwartsroman Michael Braun Die Erfindung der Geschichte. Fiktionalität und Erinnerung in der Gegenwartsliteratur Julian Preece Der versöhnliche Umgang mit dem RAF-Terrorismus in Romanen der Nullerjahre Jens Hobus Zur Semantisierung und Inszenierung von Popmusik in der Gegenwartsliteratur (Navid Kermani, Andreas Neumeister) Daniel Lutz Gebote der Gegenwart. Die Transformierung der Management- und Ratgeberliteratur im Roman der Nullerjahre (Georg M. Oswald, Ernst-Wilhelm Händler, Rolf Dobelli, Martin Walser, Bodo Kirchhoff) Christoph Deupmann Poetik der Indiskretion. Zum Verhältnis von Literatur und Wissen in Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt Autoren Dieter Stolz "Ich begriff, dass es keine veralteten oder obsoleten Erzähltechniken gab". Zur Poetik des Schriftstellers Ingo Schulze, eine exemplarische Skizze Steffen Richter Land und Meer. Die Räume der Felicitas Hoppe Michaela Kopp-Marx Gleichzeitigsein. Patrick Roths Poetik der Verwandlung J. Alexander Bareis Moderne, Postmoderne, Metamoderne? Poetologische Positionen im Werk Daniel Kehlmanns Diskussion In der Werkstatt der Gegenwart oder Über das Romaneschreiben. Carsten Rohde und Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Gespräch mit Thomas Lehr, Sibylle Lewitscharoff und Peter Stamm Biobibliographische Informationen Personenregister

Produktinformationen

Titel: Die Unendlichkeit des Erzählens
Untertitel: Der Roman in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1989
Schöpfer:
Editor:
EAN: 9783895289774
ISBN: 978-3-89528-977-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Aisthesis Verlag
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 387
Gewicht: 543g
Größe: H205mm x B146mm x T35mm
Veröffentlichung: 21.10.2013
Jahr: 2013