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Die Rolle der Seele in der Kognitions- und Neurowissenschaft

  • Kartonierter Einband
  • 270 Seiten
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Die Seele gehört wohl zu jenen Begriffen und Konzepten, welche seit jeher im Denken des Menschen eine zentrale Rolle gespielt habe... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Seele gehört wohl zu jenen Begriffen und Konzepten, welche seit jeher im Denken des Menschen eine zentrale Rolle gespielt haben. Wann immer der Mensch über sein Leben, über den Prozess des Lebens im Allgemeinen, über seine Fähigkeit, zu erkennen, zu denken, zu lieben, etc. nachgedacht hat, war er/sie früher oder später mit der Frage nach der Quelle, nach dem Urgrund für diese Fähigkeiten konfrontiert und somit implizit oder explizit auf die Frage der Seele gestossen. Die Tradition der Denk-, Geistes-, Philosophie-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte gibt Zeugnis von einer sich im stetigen Wandel befindenden und schillernden Auffassung der Seele - nahezu jede Denkströmung entwickelte ihr eigenes Konzept und Verständnis der Seele. Der Gebrauch des Begriffs der Seele reicht vom Postulat einer ontologischen Entität der Seele, über die Funktion eines Prinzips, einer Erklärungsinstanz (vgl. Beitrag Quitterer), bis hin zur religiösen Dimension und zur metaphorischen und künstlerischen Verwendung. Im gegenwärtigen vor allem durch die Naturwissenschaften geprägten akademischen Diskurs ist es nicht nur unüblich, sondern nahezu anstössig geworden, über die Seele zu sprechen. Es findet nicht nur ein "nicht-Gebrauch", sondern ein explizites Ausschliessen und Ausgrenzen des Begriffs der Seele statt (z.B. Vitalismusdiskussion, Entstehung der Biologie, moderne Neurowissenschaften und physikalistische Positionen, etc.). Eines der zentralen Anliegen dieses Sammelbandes besteht darin, dieses vehemente Ausschliessen des Konzeptes der Seele vor allem in den Kognitions- und Neurowissenschaften zu hinterfragen und zu prüfen, ob resp. inwieweit die Seele nicht doch wieder durch die Hintertür - zumeist in anderem Gewände oder unter anderem Namen - eingeführt wurde. Weiters wird geprüft, ob innerhalb des naturwissenschaftlichen/positivistischen Paradigmas bestimmte (unangenehme) grundlegende Fragen einfach nicht gestellt werden (dürfen), welche u.U. die Problematik oder gar die Notwendigkeit der Seele wieder aufwerfen würden.

Autorentext
Dr. phil. Markus F. Peschl ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wissenschaftstheorie und -forschung der Universität in Wien mit dem Schwerpunkt Cognitive Science.

Klappentext

Die Seele gehört wohl zu jenen Begriffen und Konzepten, welche seit jeher im Denken des Menschen eine zentrale Rolle gespielt haben. Wann immer der Mensch über sein Leben, über den Prozess des Lebens im Allgemeinen, über seine Fähigkeit, zu erkennen, zu denken, zu lieben, etc. nachgedacht hat, war er/sie früher oder später mit der Frage nach der Quelle, nach dem Urgrund für diese Fähigkeiten konfrontiert und somit implizit oder explizit auf die Frage der Seele gestossen. Die Tradition der Denk-, Geistes-, Philosophie-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte gibt Zeugnis von einer sich im stetigen Wandel befindenden und schillernden Auffassung der Seele - nahezu jede Denkströmung entwickelte ihr eigenes Konzept und Verständnis der Seele. Der Gebrauch des Begriffs der Seele reicht vom Postulat einer ontologischen Entität der Seele, über die Funktion eines Prinzips, einer Erklärungsinstanz (vgl. Beitrag Quitterer), bis hin zur religiösen Dimension und zur metaphorischen und künstlerischen Verwendung. Im gegenwärtigen vor allem durch die Naturwissenschaften geprägten akademischen Diskurs ist es nicht nur unüblich, sondern nahezu anstössig geworden, über die Seele zu sprechen. Es findet nicht nur ein "nicht-Gebrauch", sondern ein explizites Ausschliessen und Ausgrenzen des Begriffs der Seele statt (z.B. Vitalismusdiskussion, Entstehung der Biologie, moderne Neurowissenschaften und physikalistische Positionen, etc.). Eines der zentralen Anliegen dieses Sammelbandes besteht darin, dieses vehemente Ausschliessen des Konzeptes der Seele vor allem in den Kognitions- und Neurowissenschaften zu hinterfragen und zu prüfen, ob resp. inwieweit die Seele nicht doch wieder durch die Hintertür - zumeist in anderem Gewände oder unter anderem Namen - eingeführt wurde. Weiters wird geprüft, ob innerhalb des naturwissenschaftlichen/positivistischen Paradig

Produktinformationen

Titel: Die Rolle der Seele in der Kognitions- und Neurowissenschaft
Untertitel: Auf der Suche nach dem Substrat der Seele
Editor:
EAN: 9783826029097
ISBN: 978-3-8260-2909-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: 20. & 21. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 270
Gewicht: 427g
Größe: H239mm x B157mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.06.2005
Jahr: 2005