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Die Lebenserinnerungen des Tischlergesellen Anton Peschel (1861-1935)

  • Kartonierter Einband
  • 173 Seiten
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Die Autobiografie des Tischlergesellen Anton Peschel präsentiert eine Lebensbeschreibung, die maßgeblich von den Arbeitsverhältnis... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Autobiografie des Tischlergesellen Anton Peschel präsentiert eine Lebensbeschreibung, die maßgeblich von den Arbeitsverhältnissen, ihrer Entlohnung und den davon geprägten privaten Lebensverhältnissen des im Jahre 1861 in Sachwitz (poln. Zachowice) bei Breslau (poln. Wroclaw) Geborenen geprägt ist. Wiewohl nicht von höherem sprachlichen Niveau, zeichnen sich die Ausführungen durch ihr verhältnismäßig breites Themenfeld aus, das Familiäres und das private Leben sowie das Arbeitsleben ebenso einschließt wie soziale Kontakte, Reisen, arbeitsfreie Zeiten und erste Urlaube, Krankheit und Leid. Kennzeichnend ist auch ihr Spannungsbogen zwischen einer an bürgerlichen Vorbildern orientierten Darstellungsweise und der in ihrer schlichten Wortwahl eindrücklichen Thematisierung subjektiver Empfindungen. Diese Quelle geriet in das Blickfeld der institutionellen Regionalgeschichtsschreibung, wie sie vom Kulturbund der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren betrieben wurde, um in gesellschaftspolitischer Zielsetzung die sozialistische Geschichtsschreibung der Arbeiterklasse zu unterfüttern. Dementsprechend wurde Peschels Lebensbeschreibung als Arbeiter-Autobiografie rubriziert. Die Edition der Autobiografie und des kommentierenden Gutachtens werden begleitet von zwei Beiträgen, die sich mit diesen Lebenserinnerungen aus dem Blick der kulturwissenschaftlichen Biografieforschung sowie aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive mit den kulturpolitischen Aktivitäten des Kulturbunds der DDR befassen.

Klappentext

Die Autobiografie des Tischlergesellen Anton Peschel präsentiert eine Lebensbeschreibung, die maßgeblich von den Arbeitsverhältnissen, ihrer Entlohnung und den davon geprägten privaten Lebensverhältnissen des im Jahre 1861 in Sachwitz (poln. Zachowice) bei Breslau (poln. Wroclaw) Geborenen geprägt ist. Wiewohl nicht von höherem sprachlichen Niveau, zeichnen sich die Ausführungen durch ihr verhältnismäßig breites Themenfeld aus, das Familiäres und das private Leben sowie das Arbeitsleben ebenso einschließt wie soziale Kontakte, Reisen, arbeitsfreie Zeiten und erste Urlaube, Krankheit und Leid. Kennzeichnend ist auch ihr Spannungsbogen zwischen einer an bürgerlichen Vorbildern orientierten Darstellungsweise und der in ihrer schlichten Wortwahl eindrücklichen Thematisierung subjektiver Empfindungen. Diese Quelle geriet in das Blickfeld der institutionellen Regionalgeschichtsschreibung, wie sie vom Kulturbund der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren betrieben wurde, um in gesellschaftspolitischer Zielsetzung die sozialistische Geschichtsschreibung der Arbeiterklasse zu unterfüttern. Dementsprechend wurde Peschels Lebensbeschreibung als Arbeiter-Autobiografie rubriziert. Die Edition der Autobiografie und des kommentierenden Gutachtens werden begleitet von zwei Beiträgen, die sich mit diesen Lebenserinnerungen aus dem Blick der kulturwissenschaftlichen Biografieforschung sowie aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive mit den kulturpolitischen Aktivitäten des Kulturbunds der DDR befassen.

Produktinformationen

Titel: Die Lebenserinnerungen des Tischlergesellen Anton Peschel (1861-1935)
Untertitel: Eine Arbeiter-Autobiografie im Zugriff regionalgeschichtlicher Aktivitäten des Kulturbundes der DDR
Editor:
EAN: 9783939888543
ISBN: 978-3-939888-54-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Thelem Universitätsverlag
Genre: Ethnologie
Anzahl Seiten: 173
Gewicht: 309g
Größe: H230mm x B159mm x T18mm
Veröffentlichung: 01.01.2014
Jahr: 2014
Auflage: 1., Aufl.
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