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Deutsch-tschechische Beziehungen

  • Kartonierter Einband
  • 30 Seiten
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 30. Kapitel: Sudetendeutsche, Bene -Dekrete, Die Vaclavbude, Deutsche Botschaft Prag, Prager Deutsch, J... Weiterlesen
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 30. Kapitel: Sudetendeutsche, Bene -Dekrete, Die Vaclavbude, Deutsche Botschaft Prag, Prager Deutsch, Junge Aktion, Österreichisch-Tschechischer Ausgleich, Deutsches Haus, Tschechische Botschaft in Berlin, Deutsch-Tschechische Erklärung, Franz Karmasin, Prager Vertrag, Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-tschechische Historikerkommission, Deutsche Schule Prag, Bohemia. Auszug: Als Sudetendeutsche wird der 1945 größtenteils vertriebene deutschsprachige Bevölkerungsteil Böhmens, Mährens und Schlesiens bezeichnet. Dies betraf insbesondere die als Sudetenland bezeichneten Grenzgebiete der heutigen Tschechischen Republik, aber auch einige im Landesinneren gelegene Sprachinseln. Als alternative Oberbegriffe bieten sich hierbei Deutschböhmen und Deutschmährer sowie Schlesier an, seltener ist von Sudeten-Altösterreichern die Rede. Die Vorfahren der Sudetendeutschen kolonisierten hauptsächlich im 12. und 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Ostsiedlung aus Bayern, Franken, Obersachsen, Schlesien und Österreich kommend vor allem die Grenzgebiete Böhmens und Mährens. Später zogen Einwanderer aus deutschsprachigen Gebieten in Folge der Hussitenkriege, Pestepidemien und des Dreißigjährigen Krieges in entvölkerte Landstriche Böhmens und Mährens. Weitere deutschsprachige Zuwanderer kamen im Rahmen der Binnenwanderung aus deutschsprachigen Regionen der Habsburgermonarchie nach Böhmen, Mähren und Schlesien. In den böhmischen Ländern der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und ab 1919 dem nordwestlichen Teil der Tschechoslowakei, dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik, lebten entsprechend den Volkszählungen von 1910, 1921, 1930 und 1939 etwa 3,25 Millionen Deutsche (knapp ein Drittel mit leicht sinkender Tendenz) bei einer Gesamtbevölkerung von 1910 knapp zehn Millionen. Von den 3,63 Mio. Einwohnern der am 1. Oktober 1938 ins Deutsche Reich eingegliederten Gebiete waren etwa 2,9 Mio. Deutsche und etwa 700.000 Tschechen. Ein Teil des Territoriums wurde nicht Teil des am 14. April 1939 konstituierten Reichsgaues über das Sudetenland, sondern den Gauen Oberschlesien und Bayerische Ostmark sowie den Reichsgauen Oberdonau und Niederdonau zugeschlagen. Etwa 400.000 Deutschböhmen lebten im tschechischen Restgebiet, ab 15. März 1939 Reichsprotektorat Böhmen und Mähren, davon 260.000 in Prag. Anteile der Umgangssprachen nach der Volkszählung von 191

Klappentext

Quelle: Wikipedia. Seiten: 30. Kapitel: Sudetendeutsche, BeneS-Dekrete, Die Vaclavbude, Deutsche Botschaft Prag, Prager Deutsch, Junge Aktion, Österreichisch-Tschechischer Ausgleich, Deutsches Haus, Tschechische Botschaft in Berlin, Deutsch-Tschechische Erklärung, Franz Karmasin, Prager Vertrag, Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer, Deutsch-tschechische Historikerkommission, Deutsche Schule Prag, Bohemia. Auszug: Als Sudetendeutsche wird der 1945 größtenteils vertriebene deutschsprachige Bevölkerungsteil Böhmens, Mährens und Schlesiens bezeichnet. Dies betraf insbesondere die als Sudetenland bezeichneten Grenzgebiete der heutigen Tschechischen Republik, aber auch einige im Landesinneren gelegene Sprachinseln. Als alternative Oberbegriffe bieten sich hierbei Deutschböhmen und Deutschmährer sowie Schlesier an, seltener ist von Sudeten-Altösterreichern die Rede. Die Vorfahren der Sudetendeutschen kolonisierten hauptsächlich im 12. und 13. Jahrhundert - im Zuge der deutschen Ostsiedlung aus Bayern, Franken, Obersachsen, Schlesien und Österreich kommend - vor allem die Grenzgebiete Böhmens und Mährens. Später zogen Einwanderer aus deutschsprachigen Gebieten in Folge der Hussitenkriege, Pestepidemien und des Dreißigjährigen Krieges in entvölkerte Landstriche Böhmens und Mährens. Weitere deutschsprachige Zuwanderer kamen im Rahmen der Binnenwanderung aus deutschsprachigen Regionen der Habsburgermonarchie nach Böhmen, Mähren und Schlesien. In den böhmischen Ländern der Österreichisch-Ungarischen Monarchie - und ab 1919 dem nordwestlichen Teil der Tschechoslowakei, dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik, lebten entsprechend den Volkszählungen von 1910, 1921, 1930 und 1939 etwa 3,25 Millionen Deutsche (knapp ein Drittel mit leicht sinkender Tendenz) bei einer Gesamtbevölkerung von 1910 knapp zehn Millionen. Von den 3,63 Mio. Einwohnern der am 1. Oktober 1938 ins Deutsche Reich eingegliederten Gebiete waren etwa 2,9 Mio. Deutsche und etwa 700.000 Tschechen. Ein Teil des Territoriums wurde nicht Teil des am 14. April 1939 konstituierten Reichsgaues über das Sudetenland, sondern den Gauen Oberschlesien und Bayerische Ostmark sowie den Reichsgauen Oberdonau und Niederdonau zugeschlagen. Etwa 400.000 Deutschböhmen lebten im tschechischen Restgebiet, ab 15. März 1939 Reichsprotektorat Böhmen und Mähren, davon 260.000 in Prag. Anteile der Umgangssprachen nach der Volkszählung von 191

Produktinformationen

Titel: Deutsch-tschechische Beziehungen
Untertitel: Sudetendeutsche, BeneS-Dekrete, Die Vaclavbude, Deutsche Botschaft Prag, Prager Deutsch, Junge Aktion, Österreichisch-Tschechischer Ausgleich, Deutsches Haus, Tschechische Botschaft in Berlin, Deutsch-Tschechische Erklärung
Editor:
EAN: 9781233226153
ISBN: 978-1-233-22615-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Anzahl Seiten: 30
Gewicht: 79g
Größe: H250mm x B195mm x T10mm
Jahr: 2012