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Der erinnerte Feind

  • Kartonierter Einband
  • 240 Seiten
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Die "Türkenbelagerung" als politische Projektionsfläche Die "Türkenbelagerung" wurde in Zentraleuropa im 19. u... Weiterlesen
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Beschreibung

Die "Türkenbelagerung" als politische Projektionsfläche Die "Türkenbelagerung" wurde in Zentraleuropa im 19. und 20. Jahrhundert so häufig wie kaum ein anderes Ereignis in Erinnerung gerufen. Dennoch konnte sich damals niemand mehr an die Zeit der Auseinandersetzungen erinnern. An so weit zurückliegende Erfahrungen musste und muss erinnert werden: Politiker, Kirche, Medien, Schule und Wissenschaft übernehmen diese Rolle und formen mit ihrer Rekonstruktion die Vergangenheit immer wieder neu. Am lange bewährten "Türkengedächtnis" lässt sich die Zweckgebundenheit der Übersetzung von Vergangenheit in die jeweilige Gegenwart deutlich zeigen. Das über Jahrhunderte gepflegte Feindbild "Türke" kann bei Bedarf bis heute für politische Zwecke mobilisiert werden. Die Autorinnen und Autoren des Bandes untersuchen aus unterschiedlichen Perspektiven den Einsatz des "Türkengedächtnisses" bei der Erzeugung und Verstärkung aktueller Feindbilder wie auch bei der Schaffung und Erhaltung von kollektiver, im Besonderen nationaler Identität.

Autorentext

Johannes Feichtinger studierte Geschichte, Germanistik und Medienkunde an der Universität Graz. Seit 2004 ist er Mitarbeiter des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Johann Heiss studierte Klassische Philologie, Ephigraphik und Indogermanistik sowie Arabistik und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Er ist seit 2001 Mitarbeiter des Instituts für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.



Klappentext

Die "Türkenbelagerung" als politische Projektionsfläche Die "Türkenbelagerung" wurde in Zentraleuropa im 19. und 20. Jahrhundert so häufig wie kaum ein anderes Ereignis in Erinnerung gerufen. Dennoch konnte sich damals niemand mehr an die Zeit der Auseinandersetzungen erinnern. An so weit zurückliegende Erfahrungen musste und muss erinnert werden: Politiker, Kirche, Medien, Schule und Wissenschaft übernehmen diese Rolle und formen mit ihrer Rekonstruktion die Vergangenheit immer wieder neu. Am lange bewährten "Türkengedächtnis" lässt sich die Zweckgebundenheit der Übersetzung von Vergangenheit in die jeweilige Gegenwart deutlich zeigen. Das über Jahrhunderte gepflegte Feindbild "Türke" kann bei Bedarf bis heute für politische Zwecke mobilisiert werden. Die Autorinnen und Autoren des Bandes untersuchen aus unterschiedlichen Perspektiven den Einsatz des "Türkengedächtnisses" bei der Erzeugung und Verstärkung aktueller Feindbilder wie auch bei der Schaffung und Erhaltung von kollektiver, im Besonderen nationaler Identität.

Produktinformationen

Titel: Der erinnerte Feind
Untertitel: Kritische Studien zur "Türkenbelagerung"
Editor:
EAN: 9783854766148
ISBN: 978-3-85476-614-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Mandelbaum Verlag
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 240
Gewicht: 357g
Größe: H190mm x B120mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.08.2013
Jahr: 2013