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Der Begriff der Menschenwürde

  • Kartonierter Einband
  • 344 Seiten
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Die Frage, wie Recht und Kultur zu begründen sind, bündelt sich im Begriff "Menschenwürde". Er zwingt den Einzelnen zum ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Frage, wie Recht und Kultur zu begründen sind, bündelt sich im Begriff "Menschenwürde". Er zwingt den Einzelnen zum Blick über sich hinaus in die Welt des Verbindlichen und Universellen. Doch kann ein Begriff verhindern, dass sich gesellschaftliche Konflikte mörderisch zuspitzen? Die Geschichte des 20./21. Jahrhunderts zeigt ein schreckliches Bild. Dennoch: Im Begriff der Menschenwürde lag ein gewaltiges Potential, eine wesentliche Kulturleistung, die die Weltgesellschaft auf die Menschenrechte hin fokussierte. Aber die Verheißungen des aktuellen wissenschaftlichen Fortschritts lassen die "naturgegebenen" Definitionen und Grenzen des Menschen unscharf werden. Ist der genetische Code erst einmal völlig dechiffriert, lässt sich der Text des Lebens neu schreiben. Der "posthumane" Mensch lenkt dann seine eigene Evolution als Schöpfer und Rohstoff zugleich und setzt damit die bisherigen Wertmaßstäbe außer Kraft.

Autorentext

Der Herausgeber: Michael Fischer, Jahrgang 1945; seit 1982 Professor für Rechts- und Sozialphilosophie sowie Politikwissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Salzburg; seit 1983 Vorstand des Instituts für Rechtsphilosophie und Allgemeine Staatslehre; seit 1999 Vorstand des Instituts für Grundlagenwissenschaften an der Universität Salzburg; seit 2004 Fachbereichsleiter für den Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Salzburg; Lehrtätigkeit und Professuren an den Universitäten Zürich, Tübingen, Innsbruck, Graz und Klagenfurt; seit 1994 Leiter der Salzburger Festspiel-Dialoge; wissenschaftlicher Leiter des European Art Forum 1996; umfassende Herausgebertätigkeit sowie 12 Monographien, zuletzt Vernunft als Norm. Gesellschaftskonstruktion und Lebenshorizont (2005).



Klappentext

Die Frage, wie Recht und Kultur zu begründen sind, bündelt sich im Begriff «Menschenwürde». Er zwingt den Einzelnen zum Blick über sich hinaus in die Welt des Verbindlichen und Universellen. Doch kann ein Begriff verhindern, dass sich gesellschaftliche Konflikte mörderisch zuspitzen? Die Geschichte des 20./21. Jahrhunderts zeigt ein schreckliches Bild. Dennoch: Im Begriff der Menschenwürde lag ein gewaltiges Potential, eine wesentliche Kulturleistung, die die Weltgesellschaft auf die Menschenrechte hin fokussierte. Aber die Verheißungen des aktuellen wissenschaftlichen Fortschritts lassen die «naturgegebenen» Definitionen und Grenzen des Menschen unscharf werden. Ist der genetische Code erst einmal völlig dechiffriert, lässt sich der Text des Lebens neu schreiben. Der «posthumane» Mensch lenkt dann seine eigene Evolution als Schöpfer und Rohstoff zugleich und setzt damit die bisherigen Wertmaßstäbe außer Kraft.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Hans Walter Vavrovsky: Helmut Schreiner zum Gedenken (1942-2001) - Ludwig Adamovich: Ethik in der Judikatur des Verfassungsgerichtshofes - Wolfram Karl: Die Rolle der Menschenwürde in der EU-Verfassungsdebatte - Günther Kreuzbauer: Argumentationsanalytische Betrachtungen zum Begriff der Menschenwürde - Otto Lagodny: Menschenwürde im Strafrecht - am Beispiel der grundrechtlichen Legitimation staatlichen Strafens - Ota Weinberger: Einheit oder Pluralität der Moral? - Silvia Augeneder: Der Status der Menschenwürde im 20. Jahrhundert und heute am Beispiel Österreichs - Willi Donner: Widerstandsrecht, Tyrannenmord, Kant - Klaus Firlei: Das Soziale und die Menschenwürde - Raimund Jakob: Gott in die Verfassung? - Reinhold Knoll: Die Enzykliken - eine sonderbare politische Botschaft - Helmut Kohlenberger: Religion, Terror, Menschenwürde. Assoziationen - Michaela Strasser: Zivilgesellschaft: Ein Ort verantworteter oder verordneter Freiheit? - Reinhold Fartacek: Selbstgefährdung und Destruktion - Gerhard W. Hacker/Robert Harsieber: Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie - Gerhard Luf: Menschenwürde in der Biomedizin - Johannes W. Pichler: Die Menschenwürde des homo patiens. Eine rechtssoziologische und rechtspolitische, zugleich persönliche Bilanz eines Patientenrechtlers - Kurt S. Zänker: Verliert die naturwissenschaftlich orientierte Medizin ihren ethischen Kontext? - Michael Fischer: Der Mensch als Konstruktion. Über einige Paradoxa unserer Gegenwartskultur - Manfred Jochum: Der ungefesselte Prometheus. Ethische Grenzen des technisch Machbaren und die mediale Verantwortung - Reinhard Kacianka: Würde, Wert und nichts als Wörter. Gedanken-Stakkato zur Menschenwürde im Medial Turn - Viktor Mayer-Schönberger: A little knowledge is a dangerous thing.

Produktinformationen

Titel: Der Begriff der Menschenwürde
Untertitel: Definition, Belastbarkeit und Grenzen
Editor:
EAN: 9783631542231
ISBN: 978-3-631-54223-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 344
Gewicht: 447g
Größe: H208mm x B148mm x T22mm
Jahr: 2006
Auflage: 2. Auflage