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Controlling und seine Instrumente in Nonprofit-Organisationen

  • Kartonierter Einband
  • 60 Seiten
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Beschreibung

Nonprofit-Organisationen (NPOs) spielen im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben moderner Gesellschaften eine wichtige Rolle. Sie benötigen ein ganzheitliches Controllingsystem, um gegen heutige Gegebenheiten gerüstet zu sein, wie zum Beispiel die zunehmende Globalisierung, Misslagen in der Wirtschaft oder die immer stärker wachsende Konkurrenz. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Anwendung des Controllings besonders für den deutschen Nonprofit-Sektor herauszustellen, Controlling-spezifische Gegebenheiten zu analysieren und Zukunftstrends zu veranschaulichen. Es soll so festgestellt werden, ob und wie, aber auch warum Controlling Einzug in NPOs finden soll. Außerdem soll untersucht werden, inwieweit und welche Instrumente des Controllings Einzug in NPOs finden und welche Bedeutung das Rechnungswesen im Bezug zum Controlling hat.

Autorentext

David Schmidt, B.A., wurde 1988 in Kühlungsborn geboren. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Stralsund schloss der Autor 2013 mit dem akademischen Grad des Bachelor of Arts erfolgreich ab. Derzeit studiert der Autor Betriebswirtschaft im Masterstudiengang an der Hochschule Wismar. Sein Interessenschwerpunkt Controlling motivierte ihn, sich der Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 3, Nonprofit-Organisationen: 3.1, Einleitung: In nahezu allen Staaten der Welt haben sich Nonprofit-Organisationen im gesellschaftlichen Leben fest etabliert. Beispielsweise gehören zum Spektrum der im Nonprofit-Sektor tätigen Organisationen verschiedenartige Institutionen wie Museen, Krankenhäuser, Kirchen, Vereine, Altenpflegeheime oder Parteien, es ist daher breit gefächert. Die Motive, welche zur Entstehung von Nonprofit-Organisationen geführt haben, sind genauso unterschiedlich wie die verschiedenen Organisationen. In Bezug auf bestimmte Leistungen oder auf die quantitative und qualitative Unterversorgung bestimmter Bevölkerungsgruppen bezieht sich ein allgemeingültiger Erklärungsansatz, der für die Entstehung von NPOs oftmals herangezogen wird. Da soziale NPOs ihre Leistungen jenen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stellen, für die der Staat beziehungsweise der Markt keine ausreichende Versorgung bietet, lässt sich mit diesem Ansatz insbesondere die Entstehung von NPOs im sozialen Bereich gut erklären. Vor allem als Folge von Staats- beziehungsweise Marktversagen wird die Entstehung von NPOs somit angesehen. Bei NPOs wird in diesem Zusammenhang deswegen auch vom so genannten Dritten Sektor gesprochen , der sich einerseits vom Staat, andererseits von erwerbswirtschaftlichen Organisationen abgrenzt. 3.2, Begriffsbestimmung und Abgrenzung: Bei Kotler, 1975 (Marketing for Non-Profit Organizations) und Hasitschka/Hruschka, 1982 (Nonprofit-Marketing) hat sich die Bezeichnung NPO bereits in den 1970er Jahren etabliert. Freiwilligenorganisation, Zivilgesellschaftliche Organisation oder Social Profit Organisation sind Alternativen, welche überlegt werden, da der Begriff wegen seines negativ-abgrenzenden Charakters permanent in Frage gestellt wird. Für ein selbstbewusstes Beibehalten der etablierten Begrifflichkeiten wird aus folgenden Gründen plädiert: - Wie der Begriff NPO sind die Alternativen mindestens genauso problematisch. Entweder betonen sie Aspekte, die für alle Organisationen zutreffen können oder sie heben nur bestimmte Aspekte mancher NPOs hervor (NGO, Zivilgesellschaftliche Organisation, Freiwilligenorganisation). social profit kann so auch vielen Wirtschaftsunternehmen zugeschrieben werden. Die Innovationen der Pharmaindustrie für Kranke hatten genau so einen social profit wie die Entwicklung von Wegwerfwindeln für die Entlastung von Müttern (und auch Vätern). Warum der social profit eines nicht gewinnorientierten Pflegeheimes zwingend geringer sein sollte als der eines gewinnorientierten, ist daher umgekehrt nicht nachvollziehbar. - An einer Konfliktaustragung oder gewaltfreien Erziehung, einer atomwaffenfreien Zone oder gentechnikfreien Lebensmitteln stößt sich niemand. Ein Anlass zur Freude sind meist negative Befunde beim Arzt. Aus einer Zeit, in der bewusste Abgrenzung von schnöder Gewinnerzielung positiv konnotiert war, stammt der Begriff Nonprofit . Kein zwingender Anlass für neue Begrifflichkeiten, aber ein interessantes Phänomen ist es, dass das heute für manche nicht mehr gilt. Negative Abgrenzungen sind daher notwendigerweise nicht schlecht. - Begriffserklärungen sollten nicht übertrieben werden, sind aber oftmals notwendig und sinnvoll. Nicht fruchtbar im Fall der NPOs ist die aus essentialistischen Wurzeln gespeiste Liebe der deutschsprachigen Wissenschaft zu leidenschaftlichen Begriffskontroversen. Der Verzicht auf Profit (Gewinnausschüttung) als dominante Entscheidungsorientierung ist die Gemeinsamkeit des Objektbereiches. Damit erfüllt der Begriff NPO seine Funktion und ist hinreichend klar umrissen. Der Begriff Nonprofit kann zugegebenermaßen zu Missverständnissen führen. NPOs würden oder dürften keine Gewinne erzielen, ist wohl das häufigste so die Vermutung. Als no profit wird der aus dem Englischen stammende Ausdruck nonprofit , der eigentlich not for profit meint, missverstanden. Der Praxis vieler NPOs sowohl einer praktikablen

Produktinformationen

Titel: Controlling und seine Instrumente in Nonprofit-Organisationen
Autor:
EAN: 9783958200197
ISBN: 978-3-95820-019-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Bachelor + Master Publishing
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 60
Gewicht: 116g
Größe: H221mm x B156mm x T7mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage
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