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Dreizehn Arten das Stottern zu betrachten

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David Mitchell auf dem 10. ISA (International Stuttering Association) Weltkongress 2013 in Lunteren/Niederlande Der britische Schr... Weiterlesen
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Beschreibung

David Mitchell auf dem 10. ISA (International Stuttering Association) Weltkongress 2013 in Lunteren/Niederlande Der britische Schriftsteller David Mitchell hielt auf dem ISA Weltkongress 2013 in Lunteren/Niederlande eine vielbeachtete Rede. Mit einem Hinweis auf das Gedicht von Wallace Stevens "Dreizehn Arten eine Amsel zu betrachten" und in Anlehnung an seinen eigenen Roman "Der dreizehnte Monat", gab er seiner Rede den Titel "Dreizehn Arten das Stottern zu betrachten".

Rede auf dem 10. Weltkongress der Stotternden 2013 in den Niederlanden Mit seiner differenzierten Art und der Einbeziehung unterschiedlichster Sichtweisen auf das Stottern trifft David Mitchell sehr genau die Gefühlswelten Stotternder. Stottern ist für Mitchell ein Fluch, ein Hemmschuh oder ein Erniedriger, aber auch eine Herausforderung, eine Brücke oder gar ein Geschenk. Nach bisherigen Erfahrungen mit dem Lesen der Rede hört man von Stotternden häufig den Satz: "So habe ich mein Stottern bisher noch gar nicht gesehen." In der Rede bezieht sich Mitchell auf Wallace Stevens' Gedicht "13 Arten eine Amsel zu betrachten" und auf seinen eigenen Roman "Der dreizehnte Monat".

Autorentext
Mitchell, David David Mitchell wurde 1969 in Southport, Lancaster, geboren. Er wuchs in Malvern (Worcestershire) als Kind zweier künstlerisch tätiger Eltern auf. Später studierte er an der University of Kent in Canterbury Englisch und Amerikanische Literatur und erwarb einen M. A. in Komparatistik (Literaturwissenschaft). Anschließend verbrachte Mitchell ein prägendes Jahr als Englischlehrer auf Sizilien. Darauf übersiedelte er nach Japan, wo er seine Lehrtätigkeit an der Universität Hiroshima sechs Jahre lang weiterführte. Gegenwärtig lebt Mitchell im irischen Clonakilty, County Cork, mit seiner Frau Keiko; das Paar hat zwei Kinder. Werk Mitchell veröffentlichte seinen ersten Roman "Ghostwritten" 1999 (2004 auf Deutsch unter dem Titel "Chaos" erschienen). Charakteristisch für seine Bücher wurde die Aufspaltung einer Erzählung in mehrere Fragmente, die verschiedene Sichtweisen auf ein gleichbleibendes Thema ermöglichen. Gut erkennbar ist dies unter anderem in seinem bekanntesten Werk "Cloud Atlas" (auf Deutsch unter dem Titel "Der Wolkenatlas"), das sechs Handlungsstränge aufweist, die alle eine eigene literarische Form besitzen und so ganz unterschiedliche Ansichten auf die gleichbleibenden Grundthemen ermöglichen. "Cloud Atlas" diente als Vorlage für den gleichnamigen Film von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern aus dem Jahre 2012. David Mitchell stottert seit seiner Kindheit. In seinem 2006 erschienenen halbbiografischen Roman "Der dreizehnte Monat" verarbeitet er sein Stottern, in dem sich ein dreizehnjähriger Junge nicht nur mit dem Erwachsenwerden, sondern vor allem mit seiner Sprechstörung auseinandersetzen muss. Mitchell ist ein Förderer der British Stammering Association (Britische Stotterer Selbsthilfe Organisation) und äußerte sich sehr positiv über "The King's Speech" von 2010, der sich als erster Film überhaupt umfänglich und vorurteilslos mit der Thematik auseinandersetzt und aufzeigt, welchen Einfluss das Stottern auf das Leben einer betroffenen Person haben kann. Stelter, Marion Marion Stelter (Illustrationen) ist Dipl. Kommunikations-Designerin und Soziotherapeutin Kunst HIGW. Sie ist selbst Stotternde und seit 1989 Mitglied der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. Seit 2006 ist sie verantwortlich für die Schriftleitung und die Gestaltung der Leserzeitschrift 'Der Kieselstein' - Forum der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe. Im Demosthenes-Verlag veröffentlichte sie bisher drei Bücher: - Stottern - Oft wussten wir nicht weiter (2014) Eltern stotternder Kinder berichten von ihren Erfahrungen - Fritzi und Wolle (2014) Ein Bilderbuch für Kinder von 3 bis 6 Jahren - - Das Stottern hat immer eine Rolle gespielt (2015) Stotternde Menschen erzählen aus dem Arbeitsleben

Leseprobe
6. Stammering is a mystery. Is stammering genetic? Well, how could it not be - it's hardly bacterial or viral, is it? And there are too many of us from protective family backgrounds for stammering to be the result of trauma or abuse, right? 1960s ideas about stammering starting in the ear of the parent are now decomposing in the landfill of decrepit ideas, along with the once-respected sciences of Phrenology and Eugenics. (Blame those idiot parents who don't know what they're doing, so very unlike us who did everything right!) And too many of us from un-upholstered backgrounds for stammering to arise from over-protection, yes? If stammering is a simple question of faulty neural connections, then how come so many of us are fluent for a while during infancy, but then lose that fluency aged six or seven or eight? Yet how can stammering not be a neurological phenomenon if it's not merely muscular? If it is neural, can we 're-wire' those defective synapses like stroke-survivors? Is this what happens when a stammerer 'overcomes' his stammer and can end up communicating like an Irish bookkeeper on race-day? Is there a connection between autism and disorders on the autistic spectrum? Could they be distant relatives? If stammering is genetic, what factors cause the 'stammering gene' to be switched on? What is going on when non-stammering parents have a stammering kid? Why are stammers so fickle? Why can they come and go so inconsistently? How can they apparently "hide" from speech therapists? If stammering is stress-related, how can a stammerer like Charles I of England reportedly be given a 'free pass' at a trial held to determine whether or not he'll be executed? Why don't most of us stammer when we talk to dogs, plants or ourselves? Why don't we stammer when we sing? Why do the consonants on which we block shift over time? Why does the rest of the word apparently influence whether or not I'll stammer on the start of the word? So how come I have trouble with the American river's name "Shenandoah" but I'm able to say the name of the author of 1001 nights, "Scheherazade" or the Polish town "Szczecin"? How can I say the word "Captain" but not "Carole"? "Sit" but not "City"? Why do certain stammering treatments and programmes work on one stammerer but not on another? Even when they work, do they work forever, really, or is a relapse inevitable, adding to the woes of a stressed-out stammerer the knowledge that he's fallen back into old habits? How come the knowledge that you're speaking to another stammerer can affect the severity of your own disfluency? Can the severity of a stammer be measured objectively, like the Richter Scale measures earthquakes, or even phenomenologically, like the Beaufort Scale for wind-strength? As a novelist amongst academics, I often feel like an unwashed country relative at a posh city wedding - I can ask questions without having to posit answers. Nonetheless, if academics are working on these questions, I know you'd be very welcome at the next international stammering conference.

Inhalt
Inhaltsverzeichnis 1. A stammer can be looked upon as a curse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 1. Stottern kann man als einen Fluch betrachten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 2. A stammer is an inhibitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2. Stottern ist ein Hemmschuh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 3. A stammer can be a source of self-loathing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 3. Stottern kann eine Quelle für Selbsthass sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 4. A stammer is a humiliator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 4. Stottern ist ein Erniedriger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 5. A stammer can be a guilty secret . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 5. Stottern kann auch ein böses Geheimnis sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 6. Stammering is a mystery . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 6. Stottern ist ein Buch mit sieben Siegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 7. Stammering is a political issue . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 7. Stottern ist ein politisches Thema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 8. A stammer is a course in practical linguistics . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 8. Stottern ist ein Kurs in praktischer Linguistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 9. A stammer is an empathy generator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 9. Stottern erzeugt Einfühlungsvermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 10. A stammer is a challenge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 10. Stottern ist eine Herausforderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 11. A stammer is not an enemy, but a part of yourself . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 11. Stottern ist nicht Dein Feind, sondern ein Teil von Dir . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 12. A stammer is a bridge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 12. Das Stottern ist eine Brücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 13. A gift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 13. Ein Geschenk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Produktinformationen

Titel: Dreizehn Arten das Stottern zu betrachten
Untertitel: Rede auf dem 10. Weltkongress der Stotternden 2013 in den Niederlanden
Illustrator:
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783921897843
ISBN: 978-3-921897-84-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Bundesverb. Stotterer-Sel
Genre: Briefe & Biografien
Anzahl Seiten: 99
Gewicht: 286g
Größe: H197mm x B155mm x T13mm
Veröffentlichung: 17.10.2016
Jahr: 2016
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