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Mentale Verursachung, innere Erfahrung und handelnde Personen

  • Kartonierter Einband
  • 344 Seiten
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Die Annahme, dass mentale Zustände wie Überzeugungen, Wünsche und Gefühle physische Ereignisse bewirken (wie körperliches Verhalte... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Annahme, dass mentale Zustände wie Überzeugungen, Wünsche und Gefühle physische Ereignisse bewirken (wie körperliches Verhalten und willentliche Handlungen), ist ebenso verbreitet wie problematisch, weil sie im Widerspruch zu der Überzeugung steht, dass mentale Zustände Phänomene nichtphysischer Natur sind und physische Phänomene ausschließlich physische Ursachen haben. Der Epiphänomenalismus, der diesen als Leib-Seele-Problem bekannten Widerspruch auflöst, indem er die kausale Wirksamkeit des Mentalen bestreitet, stößt unter Laien und Philosophen jedoch auf erheblichen Widerstand. Die vorliegende Studie wendet sich den Intuitionen zu, die sich einer epiphänomenalistischen Auflösung des Leib-Seele-Problems in den Weg stellen: einerseits die innere Erfahrung unserer Urheberschaft, andererseits unser Selbstverständnis als handelnde Personen. Es wird argumentiert, dass die durch die Berufung auf diese Intuitionen zum Ausdruck gebrachten, selten jedoch ausdrücklich vorgebrachten Argumente für die These der mentalen Kausalität allesamt nicht überzeugen können. Vielmehr ist der Epiphänomenalismus sowohl mit unserer inneren als auch unserer äußeren Lebenswirklichkeit vereinbar.

Autorentext

David Hommen, geb. 1980, Studium der Philosophie, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Musikwissenschaft an der Universität Düsseldorf. 2007 Magister Artium, 2012 Promotion im Fach Philosophie. Seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Universität Düsseldorf. Forschungsschwerpunkte: Philosophie des Geistes, Theorien der Kausalität, Ontologie der Unterlassung



Klappentext

Die Annahme, dass mentale Zustände wie Überzeugungen, Wünsche und Gefühle physische Ereignisse bewirken (wie körperliches Verhalten und willentliche Handlungen), ist ebenso verbreitet wie problematisch, weil sie im Widerspruch zu der Überzeugung steht, dass mentale Zustände Phänomene nichtphysischer Natur sind und physische Phänomene ausschließlich physische Ursachen haben. Der Epiphänomenalismus, der diesen als Leib-Seele-Problem bekannten Widerspruch auflöst, indem er die kausale Wirksamkeit des Mentalen bestreitet, stößt unter Laien und Philosophen jedoch auf erheblichen Widerstand. Die vorliegende Studie wendet sich den Intuitionen zu, die sich einer epiphänomenalistischen Auflösung des Leib-Seele-Problems in den Weg stellen: einerseits die innere Erfahrung unserer Urheberschaft, andererseits unser Selbstverständnis als handelnde Personen. Es wird argumentiert, dass die durch die Berufung auf diese Intuitionen zum Ausdruck gebrachten, selten jedoch ausdrücklich vorgebrachten Argumente für die These der mentalen Kausalität allesamt nicht überzeugen können. Vielmehr ist der Epiphänomenalismus sowohl mit unserer inneren als auch unserer äußeren Lebenswirklichkeit vereinbar.

Produktinformationen

Titel: Mentale Verursachung, innere Erfahrung und handelnde Personen
Untertitel: Eine Verteidigung des Epiphänomenalismus
Autor:
EAN: 9783897858237
ISBN: 978-3-89785-823-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Mentis Verlag GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 344
Gewicht: 509g
Größe: H233mm x B159mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.07.2013
Jahr: 2013
Land: DE