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Das Tor zur Moderne

  • Kartonierter Einband
  • 261 Seiten
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In den Jahren zwischen 1948 und 1954 wurde die dänische Literaturzeitschrift Heretica herausgegeben, in der die führenden dänische... Weiterlesen
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Beschreibung

In den Jahren zwischen 1948 und 1954 wurde die dänische Literaturzeitschrift Heretica herausgegeben, in der die führenden dänischen Autoren, Theologen, Philosophen und Gesellschaftskritiker der Zeit eine Reihe von Problemen ethischer und ästhetischer Art diskutierten. Die Intellektuellen um Heretica wurden üblicherweise als eine Gruppe betrachtet, die die Werte von gestern verwaltete, die im Begriff waren, sich aufzulösen. Ende der 1950er Jahre trat jedoch eine neue Gruppe modernistischer Autoren hervor, mit Klaus Rifbjerg und Villy Sørensen an der Spitze, die neue Gedanken formulierte und die Formsprache des Modernismus entwarf. So jedenfalls wurde das Bild des Heretica -Kreises traditionellerweise von der Literaturgeschichtsschreibung konstruiert. In der vorliegenden Anthologie "Das Tor zur Moderne" hat sich eine Reihe von namhaften Literatur- und Kulturforschern mit besonderem Sachverständnis in Bezug auf diese Periode zum Ziel gesetzt, diese Konstruktion zu diskutieren und in Frage zu stellen. Die vorliegenden Beiträge thematisieren deshalb die 1950er Jahre in Dänemark in kultureller sowie kulturhistorischer, ethischer wie auch theologischer Hinsicht; doch werden in erster Linie literarische und ästhetische Problemstellungen diskutiert und analysiert. Was wurde ausgeschlossen, und was öffnete sich in Bezug auf die künstlerische Formsprache und literarische Thematik? Wie wurde das Bild der dänischen und europäischen Wirklichkeit geschaffen und geschildert, das so bewusst danach strebte, sich nach dem Holocaust und dem Zusammenbruch aller Werte aufs neue zu etablieren? Das sind jene Fragen, die in "Das Tor zur Moderne" erstmals gesammelt in einem nationalen und internationalen Zusammenhang behandelt werden. Darüber hinaus beleuchten die Beiträge die vielen Verbindungen, die zwischen der dänischen und ausländischen - insbesondere der deutschen - Literatur-, Kultur- und Wertedebatte geknüpft wurden. Die Beitragenden dieser Anthologie sind allesamt Experten, die dem dänischen und internationalen Forschungsnetzwerk "Moderne Positionen in der dänischen Literatur nach 1940" angehören; ihr Ziel ist es, aufzuzeigen, wie international die scheinbar sehr lokale dänische Debatte tatsächlich gewesen ist.

Klappentext

In den Jahren zwischen 1948 und 1954 wurde die dänische Literaturzeitschrift "Heretica" herausgegeben, in der die führenden dänischen Autoren, Theologen, Philosophen und Gesellschaftskritiker der Zeit eine Reihe von Problemen ethischer und ästhetischer Art diskutierten. Die Intellektuellen um "Heretica" wurden üblicherweise als eine Gruppe betrachtet, die die Werte von gestern verwaltete, die im Begriff waren, sich aufzulösen. Ende der 1950er Jahre trat jedoch eine neue Gruppe modernistischer Autoren hervor, mit Klaus Rifbjerg und Villy Sørensen an der Spitze, die neue Gedanken formulierte und die Formsprache des Modernismus entwarf. So jedenfalls wurde das Bild des "Heretica"-Kreises traditionellerweise von der Literaturgeschichtsschreibung konstruiert. In der vorliegenden Anthologie, Das Tor zur Moderne, hat sich eine Reihe von namhaften Literatur- und Kulturforschern mit besonderem Sachverständnis in Bezug auf diese Periode zum Ziel gesetzt, diese "Konstruktion" zu diskutieren und in Frage zu stellen. Die vorliegenden Beiträge thematisieren deshalb die 1950er Jahre in Dänemark in kultureller sowie kulturhistorischer, ethischer wie auch theologischer Hinsicht; doch werden in erster Linie literarische und ästhetische Problemstellungen diskutiert und analysiert. Was wurde ausgeschlossen, und was öffnete sich in Bezug auf die künstlerische Formsprache und literarische Thematik? Wie wurde das Bild der dänischen und europäischen Wirklichkeit geschaffen und geschildert, das so bewusst danach strebte, sich nach dem Holocaust und dem Zusammenbruch aller Werte aufs neue zu etablieren? Das sind jene Fragen, die in "Das Tor zur Moderne" erstmals gesammelt in einem nationalen und internationalen Zusammenhang behandelt werden. Darüber hinaus beleuchten die Beiträge die vielen Verbindungen, die zwischen der dänischen und ausländischen - insbesondere der deutschen - Literatur-, Kultur- und Wertedebatte geknüpft wurden. Die Beitragenden dieser Anthologie sind allesamt Experten, die dem dänischen und internationalen Forschungsnetzwerk 'Moderne Positionen in der dänischen Literatur nach 1940' angehören; ihr Ziel ist es, aufzuzeigen, wie international die scheinbar sehr lokale dänische Debatte tatsächlich gewesen ist.

Produktinformationen

Titel: Das Tor zur Moderne
Untertitel: Positionen der dänischen Literatur der 1950er Jahre
Editor:
EAN: 9783706905428
ISBN: 978-3-7069-0542-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Praesens
Genre: Übrige germanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 261
Gewicht: 384g
Größe: H215mm x B150mm x T18mm
Jahr: 2009