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Das Eigene und das Fremde

  • Kartonierter Einband
  • 338 Seiten
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Rassismus in der Bundesrepublik Es scheint grade die Nähe zu sein, die die Fremden in weite Ferne rücken läßt und zum Problem für ... Weiterlesen
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Beschreibung

Rassismus in der Bundesrepublik Es scheint grade die Nähe zu sein, die die Fremden in weite Ferne rücken läßt und zum Problem für die Mehrheit macht. Dieser Sammelband spürt den vielfältigen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen - die anderen - gegenwärtig ausgesetzt sind. Die Beiträge von deutschen, britischen und französischen Autoren nehmen die europäische Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Phänomen in übergreifende Zusammenhänge (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizität, Ambivalenz der Moderne gegenüber dem Fremden) ein.

Die europäische Nachkriegsgeschichte ist, vor allem für die industriellen Zentren, immer auch eine Geschichte der Einwanderung gewesen, verbunden mit einer nachhaltigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Dies trifft insbesondere auf das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik zu. Mit den Fremden, die nicht nur blieben, sondern auch Fremde blieben, stellte sich erneut die Frage:Wie umgehen mit dem kulturell Entfernten, dem Ressentiment, der Angst? Erst seit dem Ende der Nachkriegszeit wird auch in der mittlerweile großgewordenen Bundesrepublik wieder vermehrt jener Begriff verwandt, der - lange Zeit tabuisiert - vergangen Scheinendes heraufbeschwört und zugleich wieder Aktuelles beschreiben soll: Rassismus. Ist Rassismus alltäglich? Können Ausschlüsse, Diskriminierungen und Diffamierungen fast aller Art als rassistisch bezeichnet werden? Steigt Rassismus aus den Tiefen dumpfer Gefühle auf, oder beschreibt er gesellschaftliche Verhältnisse? Ist Rassismus nur ein ideologische s oder auch ein praktisches Problem? Oder beides? Setzt sein angebliches Gegenstück, der Antirassismus, am Ende voraus, was er zu bekämpfen vorgibt? In der alten Bundesrepublik, aber auch in der ehemaligen DDR sind diese Fragen selten oder gar nicht analytisch behandelt worden. Im übrigen (West-)Europa aber gab und gibt es unter dem Begriff "Rassismus" eine differenzierte Debatte. Dieser Sammelband spürt den vielfältigen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen "die anderen" gegenwärtig ausgesetzt sind. Die Beiträge von deutschen, britischen und französischen Autoren nehmen die europäische Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Phänomen in übergreifende Zusammenhänge (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizität, Ambivalenz der Moderne gegenüber dem Fremden) ein.

Autorentext
Ulrich Bielefeld, Dr. phil, geb. 1951, Soziologe, Leiter des Arbeitsbereichs "Nation, Ethnizität und Fremdenfeindlichkeit" am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Klappentext

Es scheint grade die Nähe zu sein, die die Fremden in weite Ferne rücken läßt und zum Problem für die Mehrheit macht. Die europäische Nachkriegsgeschichte ist, vor allem für die industriellen Zentren, immer auch eine Geschichte der Einwanderung gewesen, verbunden mit einer nachhaltigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Dies trifft insbesondere auf das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik zu. Mit den Fremden, die nicht nur blieben, sondern auch Fremde blieben, stellte sich erneut die Frage:Wie umgehen mit dem kulturell Entfernten, dem Ressentiment, der Angst? Erst seit dem Ende der Nachkriegszeit wird auch in der mittlerweile großgewordenen Bundesrepublik wieder vermehrt jener Begriff verwandt, der - lange Zeit tabuisiert - vergangen Scheinendes heraufbeschwört und zugleich wieder Aktuelles beschreiben soll: Rassismus. Ist Rassismus alltäglich? Können Ausschlüsse, Diskriminierungen und Diffamierungen fast aller Art als rassistisch bezeichnet werden? Steigt Rassismus aus den Tiefen dumpfer Gefühle auf, oder beschreibt er gesellschaftliche Verhältnisse? Ist Rassismus nur ein ideologisches oder auch ein praktisches Problem? Oder beides? Setzt sein angebliches Gegenstück, der Antirassismus, am Ende voraus, was er zu bekämpfen vorgibt? In der alten Bundesrepublik, aber auch in der ehemaligen DDR sind diese Fragen selten oder gar nicht analytisch behandelt worden. Im übrigen (West-)Europa aber gab und gibt es unter dem Begriff "Rassismus" eine differenzierte Debatte. Dieser Sammelband spürt den vielfältigen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen "die anderen" gegenwärtig ausgesetzt sind. Die Beiträge von deutschen, britischen und französischen Autoren nehmen die europäische Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Phänomen in übergreifende Zusammenhänge (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizität, Ambivalenz der Moderne gegenüber dem Fremden) ein. Mit Beiträgen von Etienne Balibar, Zygmunt Bauman, Ulrich Bielefeld, Stephen Castles, Phil Cohen, Jacqueline Costa-Lascoux, Colete Guillaumin, Friedrich Heckmann, Robert Miles, Frank-Olaf Radtke, Jan Philipp Reemtsma und Pierre-André Taguieff. Ulrich Bielefeld, Dr. phil., Soziologe, Leiter des Arbeitsbereiches "Nation, Ethnizität und Fremdenfeindlichkeit" am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Produktinformationen

Titel: Das Eigene und das Fremde
Untertitel: Neuer Rassismus in der Alten Welt?
Editor:
Schöpfer:
EAN: 9783930908356
ISBN: 978-3-930908-35-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Hamburger Edition
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 338
Gewicht: 434g
Größe: H208mm x B141mm x T27mm
Jahr: 1998
Auflage: Neuausg.