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Das Motiv des Weißen Kaninchens in der Fernsehserie "LOST"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Theat... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Adaption: Re-Telling a Story, Sprache: Deutsch, Abstract: Die kanadische Litaraturtheoretikerin und -kritikerin Linda Hutcheon vertritt in ihrem Werk "A Theory of Adaptation" die Meinung: "[S]tories are born of other stories." Sie greift damit unter anderem auf die poststrukturalistischen Theorien von Julia Kristeva und Roland Barthes zurück, die in ihren Aufsätzen die Existenz eines unendlichen Textes postulieren und damit die Einheit und Originalität eines literarischen Kunstwerkes negieren. [...] Die aktuelle Adaptionsforschung verfeinert der Begriff insofern, dass man erst dann von Adaption sprechen kann, wenn die "extensive Bezugnahme auf eine Textvorlage [signalisiert]" wird und sie die Inhalte an die neue Form anpasst. Vorgänge wie dieser finden ihre beispielhafte Entsprechung in der 2010 abgeschlossenen, US-amerikanischen Fernsehserie LOST. Abgesehen von der konzeptuellen Verknüpfung verschiedener Handlungsstränge und ihrem hohen Grad an Selbstreferentialität, weist die Serie in nahezu jeder Episode intertextuelle oder -medielle Bezüge auf und ist mit Anspielungen und Zitaten aus Politik, Film, Wissenschaft, aktueller Popkultur oder Literatur gespickt. Ein besonderes Augenmerk der Serie liegt auf der Einarbeitung literarischer Texte in den Storyverlauf. Das interaktive Online-Kompendium Lostpedia nennt über neunzig, hauptsächlich der englischsprachigen Kultur entnommene Titel, die in LOST eine Rolle spielen, darunter unter anderem Klassiker wie John Steinbecks Of Mice and Men, Unterhaltungsliteratur wie Stephen Kings The Stand oder Kinderbücher wie Lewis Carrolls Alice's Adventures in Wonderland. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den literarischen Verweisen auf das Weiße Kaninchen aus Alice's Adventures in Wonderland. Da sich in mehreren LOST Episoden Zitate des Wunderland-Charakters finden lassen - wie etwa in White Rabbit, The Man Behind the Curtain, Something Nice Back Home oder Lighthouse - konzentriert sich die Untersuchung im Hauptteil auf die Folge White Rabbit. Analysiert wird der Umgang mit dem Motiv des Weißen Kaninchens entlang der Frage, inwiefern seine Einpassung in das LOST Universum als eine Adaption zu behandeln ist und welche Auswirkungen es auf das Rezeptionsverhalten des Zuschauers hat. Im Folgenden werden zunächst die Eigenschaften des Weißen Kaninchens in Carrolls Original betrachtet, um dann auf dieser Basis die Episode White Rabbit nach Entsprechungen und Abweichungen hin zu prüfen. Die Ergebnisse werden anschließend im Fazit einander gegenübergestellt und zusammengefasst.

Produktinformationen

Titel: Das Motiv des Weißen Kaninchens in der Fernsehserie "LOST"
Untertitel: "Oh weh, oh weh! Ich werde zu spät kommen!"
Autor:
EAN: 9783656737384
ISBN: 978-3-656-73738-4
Format: Geheftet
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 46g
Größe: H211mm x B151mm x T4mm
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage