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Industrietourismus im Ruhrgebiet unter spezieller Betrachtung der "Route der Industriekultur"

  • Kartonierter Einband
  • 116 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 2,3, Leuphana Universität Lüneburg (Wirtschafts- und ... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 2,3, Leuphana Universität Lüneburg (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Tourismus und Ruhrgebiet eine undenkbare Konstellation? Diese Frage stellt sich sicherlich, wenn man den Titel der Arbeit das erste Mal liest. Es ist kaum vorstellbar, in einer ehemaligen Industrieregion Urlaub zu machen oder sie als Ziel für einen Tagesausflug auszusuchen. Das liegt daran, dass das Ruhrgebiet in den Köpfen der Menschen, vor allem derer, die nicht aus Nordrhein-Westfalen kommen, als eine unattraktive, durch Industrie belastete Region angesehen wird. Seit mehr als 40 Jahren befindet sich die Region in einem Deindustrialisierungsprozess. Die anhaltende Krise im Montanbereich führte zur Schließung vieler Industrieanlagen, bei deren Abriss große Brachflächen entstanden, die vorerst keiner neuen Nutzungsform zugeführt werden konnten. Mangels Nachfrage an Freiflächen blieben deshalb viele Produktionsstätten nach ihrer Stillegung erhalten. Aus heutiger Sicht sind die damaligen Umstände positiv zu werten. Viele Zeugen der Industriegeschichte stehen inzwischen unter Denkmalschutz und ermöglichen den nachfolgenden Generationen einen Einblick in die Kohle- und Stahlindustrie. Das Ruhrgebiet will seine Geschichte nicht leugnen, sondern sich zu ihr bekennen. Mit der Eröffnung der Route der Industriekultur im Jahr 1999 weist das Revier gezielt auf seine industrielle Vergangenheit hin. Wichtige Standorte sind auf einem 400 km langen Rundkurs miteinander verbunden und präsentieren sich dem Besucher in neuartigen, interessanten Nutzungsformen. Der damit einhergehende Tourismus kann ebenfalls zum Strukturwandel beitragen. Gang der Untersuchung: Ziel der Arbeit ist es, die Route der Industriekultur und ihre Standorte vorzustellen und zu hinterfragen sowie die diesbezüglich vorhandenen Angebote der Tourismusveranstalter der Region zu bewerten. Der Einstieg in die Thematik beginnt mit der räumlichen Abgrenzung des Untersuchungsgebiets und der geschichtlichen Entwicklung der Kohle-, Eisen- und Stahlindustrie. In einem Exkurs wird die Internationale Bauausstellung Emscher Park vorgestellt, die ein wichtiges Instrument für den Strukturwandel der Region war. Nach der begrifflichen Klärung des Industrietourismus im 3. Kapitel werden einige Beispiele für bereits stattfindenden Industrietourismus in Deutschland aber auch in anderen Ländern aufgeführt, bevor die Thematik explizit auf das Ruhrgebiet bezogen wird. Kombinationsmöglichkeiten dieser neuen Tourismusform mit anderen Tourismusangeboten werden erläutert. Das vierte Kapitel widmet sich der Route der Industriekultur. Besondere Berücksichtigung finden die Elemente des Marketing-Mix, welche die grobe Gliederung dieses Abschnitts der Arbeit bestimmen. Eingehend werden das Image des Ruhrgebiets und die Tourismusorganisationen des Reviers vorgestellt, bevor detailliert auf die Route der Industriekultur Bezug genommen wird. Abschließend erfolgt eine Beurteilung und ein Ausblick. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisV TabellenverzeichnisV BildverzeichnisV 1.EINLEITUNG1 2.DAS RUHRGEBIET2 2.1Räumliche Abgrenzung2 2.2Naturräumliche Struktur5 2.3Geologische Struktur7 2.4Geschichtliche Entwicklung des Kohlenbergbaus und der Eisen- und Stahlindustrie9 2.5Strukturwandel14 2.6Exkurs: Die Internationale Bauaustellung Emscher Park16 3.Industrietourismus20 3.1Industrietourismus allgemein20 3.1.1Definition von Industrietourismus20 3.1.2Besonderheiten des Industrietourismus22 3.1.3Akzeptanzprobleme des Industrietourismus23 3.2Entwicklung des Industrietourismus24 3.2.1Großbritannien25 3.2....

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Tourismus und Ruhrgebiet eine undenkbare Konstellation? Diese Frage stellt sich sicherlich, wenn man den Titel der Arbeit das erste Mal liest. Es ist kaum vorstellbar, in einer ehemaligen Industrieregion Urlaub zu machen oder sie als Ziel für einen Tagesausflug auszusuchen. Das liegt daran, dass das Ruhrgebiet in den Köpfen der Menschen, vor allem derer, die nicht aus Nordrhein-Westfalen kommen, als eine unattraktive, durch Industrie belastete Region angesehen wird. Seit mehr als 40 Jahren befindet sich die Region in einem Deindustrialisierungsprozess. Die anhaltende Krise im Montanbereich führte zur Schließung vieler Industrieanlagen, bei deren Abriss große Brachflächen entstanden, die vorerst keiner neuen Nutzungsform zugeführt werden konnten. Mangels Nachfrage an Freiflächen blieben deshalb viele Produktionsstätten nach ihrer Stillegung erhalten. Aus heutiger Sicht sind die damaligen Umstände positiv zu werten. Viele Zeugen der Industriegeschichte stehen inzwischen unter Denkmalschutz und ermöglichen den nachfolgenden Generationen einen Einblick in die Kohle- und Stahlindustrie. Das Ruhrgebiet will seine Geschichte nicht leugnen, sondern sich zu ihr bekennen. Mit der Eröffnung der Route der Industriekultur im Jahr 1999 weist das Revier gezielt auf seine industrielle Vergangenheit hin. Wichtige Standorte sind auf einem 400 km langen Rundkurs miteinander verbunden und präsentieren sich dem Besucher in neuartigen, interessanten Nutzungsformen. Der damit einhergehende Tourismus kann ebenfalls zum Strukturwandel beitragen. Gang der Untersuchung: Ziel der Arbeit ist es, die Route der Industriekultur und ihre Standorte vorzustellen und zu hinterfragen sowie die diesbezüglich vorhandenen Angebote der Tourismusveranstalter der Region zu bewerten. Der Einstieg in die Thematik beginnt mit der räumlichen Abgrenzung des Untersuchungsgebiets und der geschichtlichen Entwicklung der Kohle-, Eisen- und Stahlindustrie. In einem Exkurs wird die Internationale Bauausstellung Emscher Park vorgestellt, die ein wichtiges Instrument für den Strukturwandel der Region war. Nach der begrifflichen Klärung des Industrietourismus im 3. Kapitel werden einige Beispiele für bereits stattfindenden Industrietourismus in Deutschland aber auch in anderen Ländern aufgeführt, bevor die Thematik explizit auf das Ruhrgebiet bezogen wird. Kombinationsmöglichkeiten dieser neuen Tourismusform mit anderen Tourismusangeboten werden erläutert. Das [...]

Produktinformationen

Titel: Industrietourismus im Ruhrgebiet unter spezieller Betrachtung der "Route der Industriekultur"
Autor:
EAN: 9783838631752
ISBN: 978-3-8386-3175-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Anzahl Seiten: 116
Gewicht: 178g
Größe: H210mm x B148mm x T8mm
Jahr: 2001