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Die öffentliche Meinung über LehrerInnen

  • Kartonierter Einband
  • 28 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsc... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht zuletzt durch die bescheidenen Ergebnisse der internationalen PISA-Studie stehen deutsche Lehrkräfte wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Die öffentliche Meinung über Lehrerinnen und Lehrer war jedoch stets eine uneindeutige, von Vorurteilen und Stereotypisierungen geprägte Sicht. Jeder hat wohl seine Meinung über "die Lehrer", waren die meisten Menschen doch jahrelang mit ihnen in Kontakt. Die Perspektive ändert sich dabei natürlich zwangsläufig im Laufe der Zeit: So sind die eigenen Lehrer dem Einen aus der vergangenen Schulzeit noch bekannt, der Andere sieht sich als Elternteil eines Schulkindes mit ihnen konfrontiert und wieder Andere entscheiden sich, nach der Schulzeit selbst den Lehrerberuf zu ergreifen. Selten wird man zwei identische Vorstellungen und Meinungen über "den Lehrer" oder "die Lehrerin" finden können, da jegliche Erfahrungen und somit entstehende Meinungsbilder stets an gewissen Stellen divergieren werden. Trotz allem ist in der Vergangenheit immer wieder über das Image der Lehrer spekuliert, gemutmaßt, gesprochen und vor allem geschrieben worden. Dabei ergeben sich natürlich ebenfalls sehr differenzierte Bilder. Demnach beschreibt Theodor W. Adorno den Lehrer als eine Person, welcher "[...] ein gewisses Aroma des gesellschaftlich nicht ganz Vollkommenen" anhafte. Lehrerinnen und Lehrer gelten demnach als Intellektuelle zweiter Klasse, zwar Akademiker, aber keineswegs öffentlich anerkannt wie bspw. Ärzte oder Anwälte. In seiner Funktion ist der Lehrer darauf bedacht, der folgenden Generation die Ausübung gesellschaftlicher Funktionen zu vermitteln, obwohl er diese selbst nie praktisch kennen gelernt hat. Der Lehrende befindet sich stets in einer Art Schutzraum und braucht sich nicht in der freien Wirtschaft seinen Platz erkämpfen. Er erscheint oft als Einzelkämpfer, der sich durch seine Berufswahl Unmündigen gegenüber Macht verschafft hat, die er in anderer Funktion nicht erreicht hätte. Es ließen sich an dieser Stelle weitere unzählige, pauschale Schelten gegenüber Lehrerinnen und Lehrern aufzählen, da ihr Beruf wie kaum ein Zweiter der öffentlichen und stets kritisch bis einseitigen Diskussion ausgesetzt ist. In diesem Fall interessieren aber weniger die verbreiteten Stereotype des Lehrers. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht vielmehr das Interesse, das öffentliche Ansehen über Lehrerinnen und Lehrer genauer zu betrachten und dabei mögliche Gründe für das kritische Bild innerhalb der Öffentlichkeit zu zeichnen.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht zuletzt durch die bescheidenen Ergebnisse der internationalen PISA-Studie stehen deutsche Lehrkräfte wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Die öffentliche Meinung über Lehrerinnen und Lehrer war jedoch stets eine uneindeutige, von Vorurteilen und Stereotypisierungen geprägte Sicht. Jeder hat wohl seine Meinung über "die Lehrer", waren die meisten Menschen doch jahrelang mit ihnen in Kontakt. Die Perspektive ändert sich dabei natürlich zwangsläufig im Laufe der Zeit: So sind die eigenen Lehrer dem Einen aus der vergangenen Schulzeit noch bekannt, der Andere sieht sich als Elternteil eines Schulkindes mit ihnen konfrontiert und wieder Andere entscheiden sich, nach der Schulzeit selbst den Lehrerberuf zu ergreifen. Selten wird man zwei identische Vorstellungen und Meinungen über "den Lehrer" oder "die Lehrerin" finden können, da jegliche Erfahrungen und somit entstehende Meinungsbilder stets an gewissen Stellen divergieren werden. Trotz allem ist in der Vergangenheit immer wieder über das Image der Lehrer spekuliert, gemutmaßt, gesprochen und vor allem geschrieben worden. Dabei ergeben sich natürlich ebenfalls sehr differenzierte Bilder. Demnach beschreibt Theodor W. Adorno den Lehrer als eine Person, welcher "[...] ein gewisses Aroma des gesellschaftlich nicht ganz Vollkommenen" anhafte. Lehrerinnen und Lehrer gelten demnach als Intellektuelle zweiter Klasse, zwar Akademiker, aber keineswegs öffentlich anerkannt wie bspw. Ärzte oder Anwälte. In seiner Funktion ist der Lehrer darauf bedacht, der folgenden Generation die Ausübung gesellschaftlicher Funktionen zu vermitteln, obwohl er diese selbst nie praktisch kennen gelernt hat. Der Lehrende befindet sich stets in einer Art Schutzraum und braucht sich nicht in der freien Wirtschaft seinen Platz erkämpfen. Er erscheint oft als Einzelkämpfer, der sich durch seine Berufswahl Unmündigen gegenüber Macht verschafft hat, die er in anderer Funktion nicht erreicht hätte. Es ließen sich an dieser Stelle weitere unzählige, pauschale Schelten gegenüber Lehrerinnen und Lehrern aufzählen, da ihr Beruf wie kaum ein Zweiter der öffentlichen und stets kritisch bis einseitigen Diskussion ausgesetzt ist. In diesem Fall interessieren aber weniger die verbreiteten Stereotype des Lehrers. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht vielmehr das Interesse, das öffentliche Ansehen über Lehrerinnen und Lehrer genauer zu betrachten und dabei mögliche Gründe für das kritische Bild innerhalb der Öffentlichkeit zu zeichnen.

Produktinformationen

Titel: Die öffentliche Meinung über LehrerInnen
Autor:
EAN: 9783640681662
ISBN: 978-3-640-68166-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 55g
Größe: H211mm x B151mm x T5mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage.