Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Coronavirus: Unsere Filialen öffnen am 1. März wieder! Weitere Informationen

Auf Verordnung des Bundesrates bleiben alle unsere Filialen vom 18.1. bis zum 28.2.2021 geschlossen. Sollte Ihre Bestellung bereits in der Filiale abholbereit sein, kontaktieren wir Sie telefonisch. Solage unsere Filialen geschlossen sind, liefern wir Ihre Bestellung mit Filialabholung automatisch per Post portofrei zu Ihnen nach Hause (sofern Ihre Adresse bei uns hinterlegt ist). Weitere Informationen finden Sie hier: www.exlibris.ch/de/ueber-uns/massnahmen-corona

schliessen

Das Erbe des Sergej M. Eisenstein

  • Kartonierter Einband
  • 28 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg,... Weiterlesen
20%
18.90 CHF 15.10
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Filmemacher Dziga Vertov und sein Manifest über das sogenannte Kino-Auge
waren Anfang der 20er Jahre revolutionär und prägen die Filmwissenschaft bis zur
heutigen Zeit. Vertovs Gruppe der Kinoki verstand sich als Opposition zu den
Kinematographisten und lehnte jegliche theatralische Inszenierung in einem Film ab
(vgl. Vertov 1922: 31). Die Ansätze des Dziga Vertov wurden von einem seiner
Zeitgenossen, dem Filmemacher Sergej M. Eisenstein nicht geteilt.
Die gegenseitige Abneigung ist vorrangig dadurch begründet, dass Vertov
Dokumentarfilme machte und Eisenstein fiktionale Filme produzierte, die Vertov
ablehnte. Die Montage-Konzepte beider Filmemacher galten zu Beginn der 20er Jahre
als absolut innovativ. Während Eisenstein aber durch Montage den Zuschauer in seiner
Wahrnehmung beeinflussen wollte, so bezog Vertov diesen Aspekt nach der Meinung
Eisensteins in seine Überlegungen nicht weiter mit ein (vgl. Eisenstein 1924 a: 16).
Sergej M. Eisenstein wurde vor allem durch seinen Film Panzerkreuzer Potemkin, aber
auch durch seine verschiedenen Montage-Theorien bekannt. Allerdings stellte er
zahlreiche seiner Werke nicht fertig. So wollte er beispielsweise gleich zweimal
während seines Lebens seine Montage-Konzepte in Büchern festhalten, konnte seine
Arbeiten aber nicht fertig stellen (vgl. Bulgakowa 1993: 51).
Außerdem lebte und arbeitete Eisenstein während einer sehr schwierigen Zeit. Daraus
resultierte, dass seine Filme nicht überall Zustimmung fanden. In den USA galten seine
Filme als zu kritisch, die UDSSR empfand seine Filme als zu experimentell und Europa
nahm zunehmend faschistische Züge an (vgl. Lenz 2005: 437).
Somit hatte Eisenstein nie wirklich die Möglichkeit, seine Ideen voll und ganz
umzusetzen. Trotzdem waren seine Innovationen wichtig für die Filmgeschichte. Dies
zeigt sich zum einen daran, dass Eisensteins Theorien zu den Grundkenntnissen eines
jeden Filmwissenschaftlers zählen. Zum anderen haben sich aber auch andere
Filmemacher an Eisensteins Konzepten orientiert. Denn das Konzept mit montierten
Bildern eine bestimmte Wirkung beim Zuschauer zu erzielen, wurde auch bei anderen
Filmemachern angewendet.

Produktinformationen

Titel: Das Erbe des Sergej M. Eisenstein
Untertitel: Die Konzepte der Attraktions- sowie intellektuellen Montage und deren Einflüsse bis in die Gegenwart
Autor:
EAN: 9783656105473
ISBN: 978-3-656-10547-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 98g
Größe: H210mm x B149mm x T10mm
Jahr: 2012
Auflage: 1. Auflage