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Fußball an der Börse: Der Einfluss von Spielergebnissen auf den Aktienkurs am Beispiel Borussia Dortmund

  • Kartonierter Einband
  • 84 Seiten
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Infolge des sogenannten Bosman-Urteils 1995 entschieden sich insgesamt 28 europäische Fußballvereine zu einem Börsengang. Das Urte... Weiterlesen
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Beschreibung

Infolge des sogenannten Bosman-Urteils 1995 entschieden sich insgesamt 28 europäische Fußballvereine zu einem Börsengang. Das Urteil besagt, dass Profi-Fußballspieler in der EU nach Vertragsende den Fußballverein ohne Ablösesumme wechseln dürfen. Somit sahen sich im Jahre 1995 viele Vereine, die weiterhin international konkurrenzfähig bleiben wollten, vor finanziellen Schwierigkeiten. Der Börsengang sollte den Vereinen einen Kapitalzufluss generieren und sie dadurch finanziell absichern. Bislang ist Borussia 09 Dortmund der einzige deutsche börsennotierte Verein und dient daher als Grundlage dieser Studie. Der Autor untersucht die Frage, ob die Spielergebnisse des Ballsportvereins einen Einfluss auf den Aktienkurs haben oder ob dieser sich unabhängig entwickelt. Anhand empirischer Daten der Spielergebnisse und des Kursverlaufes erfährt der Leser, ob Investoren Niederlagen und Erfolge unmittelbar berücksichtigen und welche Rolle der Heimvorteil für den Aktienkurs des Fußballvereins spielt.

Leseprobe
Textprobe: Kapitel 2.2, Wettbewerbsformate: Bei den verschiedenen Wettbewerbsformaten, in denen ein deutscher Profifußballverein antreten kann, unterscheidet man zwischen nationalen und internationalen Wettbewerben. Auf nationaler Ebene nahm Borussia Dortmund im Beobachtungszeitraum an der Bundesliga und dem DFB-Pokal teil, die beide vom DFB organisiert werden. International spielte der BVB in der, von der UEFA organisierten, Champions League und Europa League. Bundesliga: Die 1. Bundesliga wurde 1963 gegründet und ist die oberste Spielklasse in Deutschland. Sie besteht aus 18 Mannschaften, die jeweils in einem Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten, so dass jede Mannschaft insgesamt 34 Bundesligaspiele pro Saison zu bestreiten hat. Die Saison beginnt dabei regelmäßig im August und endet meist im darauffolgenden Jahr im Mai. In der Saison 1995/96 wurde die Drei-Punkte-Regelung eingeführt, welche besagt, dass der Sieger einer Partie drei Punkte erhält, der Verlierer keinen Punkt und bei einem Unentschieden entfällt auf jedes Team ein Punkt. Meister einer Saison ist, wer nach Durchführung aller Spiele die meisten Punkte erzielt hat. Absteiger sind die Mannschaften, die die wenigsten Punkte erzielt haben bzw. die letzten beiden Plätze belegen. Der drittletzte der Bundesliga tritt in der, zur Saison 2008/09 wieder eingeführten, Relegation mit Hin- und Rückspiel gegen den Dritten der 2. Bundesliga an, wobei der Sieger des Duells in der darauffolgenden Saison in der Bundesliga antreten darf. Je nach der Platzierung in der abschließenden Bundesliga-Tabelle der Saison qualifizieren sich die besten Klubs für die europäischen Klub-Wettbewerbe. DFB-Pokal: Zusätzlich zu den Spielen in der Bundesliga findet jedes Jahr der Wettbewerb um den DFB-Pokal statt. Die Spiele im DFB-Pokal werden im Ausscheidungsmodus, dem sogenannten K.O.-System ausgetragen, d.h. dass sich nur der Gewinner des Spiels für die nächste Runde des Pokals qualifiziert. Vor jeder Runde werden die Spielpaarungen durch Zufallsprinzip ausgelost. An den Spielen um den DFB-Vereinspokal nehmen nach der momentanen Regelung 64 Mannschaften teil, dies sind die Mannschaften der Bundesliga und der 2.Bundesliga, sowie die ersten vier Mannschaften der 3.Liga der abgelaufenen Saison. Die restlichen Plätze werden an Amateurmannsschaften vergeben, die über Qualifikationsspiele die Hauptrunde des DFB-Pokals erreichen können. UEFA Champions League: Die Champions League ist der momentan bedeutendste Vereinspokal der Welt. Für die teilnehmenden Vereine spielen, neben dem hohen sportlichen Stellenwert, vor allem die erheblichen wirtschaftlichen Einnahmen eine große Rolle. Seit Beginn der Saison 1999/2000 nehmen an der Champions League 32 Vereine teil. Wie viele Vereine eines Landes in der Champions League bzw. in der Europa League antreten dürfen und zu welcher Phase die Mannschaften in die Wettbewerb eintreten, wird durch die UEFA-Fünf-Jahreswertung festgelegt. In die Bewertung werden alle Ergebnisse der teilnehmenden Mannschaften in den internationalen Wettbewerben, der letzten fünf Spielzeiten, mit einbezogen. Bis zur Saison 2010/2011 waren aus Deutschland der Meister und der Vizemeister automatisch für die Champions League startberechtigt. Der Drittplatzierte der Bundesliga konnte sich über eine Qualifikationsrunde für den Wettbewerb qualifizieren. Seit Beginn der Saison 2003/2004 wird in der Champions League nur noch eine Gruppenphase ausgetragen, die aus acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften besteht. Die jeweils zwei Erstplatzierten ziehen ins Achtelfinale ein und die acht Drittplazierten steigen in die K.o.-Runde der Europa-League ein. Nach Beendigung der Gruppenphase wird der Wettbewerb im K.o.-System, jeweils mit Hin- und Rückspielen, fortgesetzt. Das Endspiel zur Ermittlung des Champions-League-Siegers, findet auf einem neutralen Platz statt. 2, Ein Überblick der Fußballindustrie: UEFA Europa League: Seit der Saison 1999/2000 und

Produktinformationen

Titel: Fußball an der Börse: Der Einfluss von Spielergebnissen auf den Aktienkurs am Beispiel Borussia Dortmund
Autor:
EAN: 9783958507296
ISBN: 978-3-95850-729-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Diplomica Verlag
Genre: Branchen
Anzahl Seiten: 84
Gewicht: 150g
Größe: H222mm x B156mm x T10mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage