Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Steuerliche Aspekte der Rechtsformwahl

  • Kartonierter Einband
  • 112 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,0, Katholische Fachhochschule Norddeutschland Osnabrück (Wirtsc... Weiterlesen
20%
61.50 CHF 49.20
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,0, Katholische Fachhochschule Norddeutschland Osnabrück (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die zunehmende Globalisierung unternehmerischer Tätigkeiten und die damit einhergehende steuerliche Internationalisierung darf beim steuerlichen Rechtsformvergleich nicht außer Acht gelassen werden. Denn längst sind nicht nur deutsche Großunternehmen, meist in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, international tätig, sondern auch immer mehr personenbezogene mittelständische Unternehmen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den steuerlichen Aspekten einer beabsichtigten Auslandsinvestition einer deutschen Muttergesellschaft und deren Rechtsformwahl zwischen einer ausländischen Betriebsstätte bzw. Tochterkapitalgesellschaft. Das Steuersystem ist für die meisten Staaten i.d.R. die wichtigste Einnahmequelle und damit gleichzeitig das höchste Souveränitätsgut, das von einzelnen Außenstehenden kaum zu beeinflussen ist. Lediglich in begrenztem Umfang besteht die Möglichkeit individuelle Sondervergünstigungen in Form von Subventionen auszuhandeln, die aber in dieser Arbeit keine weitere Berücksichtigung finden werden. Wichtig sind somit für eine Entscheidung zugunsten eines Auslandsengagements das ausländische Steuersystem im Zielstaat, die mit dem Zielstaat abgeschlossenen bilateralen Abkommen zur Regelung grenzüberschreitender Vorgänge sowie die Besteuerung der jeweiligen Rechtsform der inländischen Muttergesellschaft. Das steuerliche Ziel besteht dabei in der relativen Minimierung der Abgabenlast bei Gründung und laufendem Geschäft sowie in der Repatriierung ausländischer Gewinne. In Anbetracht des Hochsteuerlandes Deutschland bedeutet dies, die Besteuerung im Zielstaat der Investition auf einem möglichst geringen Niveau zu halten und eine zusätzliche Besteuerung der schon versteuerten ausländischen Gewinne in Deutschland zu vermeiden bzw. zu minimieren. Ebenso sollten bei einem defizitären Auslandsengagement die Verluste nicht ungenutzt verfallen. Untersucht werden innerhalb dieser Arbeit die steuerlichen Belastungen einer inländischen Muttergesellschaft in Form einer Personengesellschaft bzw. einer Kapitalgesellschaft, die ihre Auslandsaktivität bei Vorhandensein verschiedener zwischenstaatlicher Beziehungen in Form einer aktiven ausländischen Betriebsstätte oder einer aktiven Tochterkapitalgesellschaft durchführt. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei einer Betriebsstätte generell nicht um eine Rechtsform, sondern um eine Organisationsform handelt, die nur als Teil einer Gesamtunternehmung anzusehen ist. In dieser Arbeit ist die Betriebsstätte aber de facto zu den möglichen Rechtsformen einer Auslandsaktivität hinzuzuzählen, da sie der konkreten Leistungserstellung dient und damit als selbstständige Gewinnquelle der internationalen Unternehmung bezeichnet werden kann. Von der Möglichkeit einer Auslandsaktivität in Form einer Tochterpersonengesellschaft wird im Folgenden Abstand genommen. Da die ausländischen gewerblichen Personengesellschaften sowohl nach dem jeweiligen nationalen Steuerrecht als auch nach dem OECD-MA in beiden Staaten nach dem Mitunternehmerkonzept besteuert werden, entspricht die steuerliche Behandlung in wesentlichen Punkten der einer Betriebsstätte. Aus diesen Gründen wird auf weitergehende Ausführungen zu ausländischen Tochterpersonengesellschaften verzichtet und auf die identischen Steuerbelastungen von ausländischen Betriebsstätten verwiesen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI AbkürzungsverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisVII 1.Einleitung1 1.1Gegenstand der Arbeit1 1.2Hintergründe der Arbeit3 1.3Methodischer Aufbau der Arbeit4 2.Grundtatbestände der internationalen Unternehmensbesteuerung6 2.1Begriff des Internationa...

Klappentext

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die zunehmende Globalisierung unternehmerischer Tätigkeiten und die damit einhergehende steuerliche Internationalisierung darf beim steuerlichen Rechtsformvergleich nicht außer Acht gelassen werden. Denn längst sind nicht nur deutsche Großunternehmen, meist in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, international tätig, sondern auch immer mehr personenbezogene mittelständische Unternehmen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den steuerlichen Aspekten einer beabsichtigten Auslandsinvestition einer deutschen Muttergesellschaft und deren Rechtsformwahl zwischen einer ausländischen Betriebsstätte bzw. Tochterkapitalgesellschaft. Das Steuersystem ist für die meisten Staaten i.d.R. die wichtigste Einnahmequelle und damit gleichzeitig das höchste Souveränitätsgut, das von einzelnen Außenstehenden kaum zu beeinflussen ist. Lediglich in begrenztem Umfang besteht die Möglichkeit individuelle Sondervergünstigungen in Form von Subventionen auszuhandeln, die aber in dieser Arbeit keine weitere Berücksichtigung finden werden. Wichtig sind somit für eine Entscheidung zugunsten eines Auslandsengagements das ausländische Steuersystem im Zielstaat, die mit dem Zielstaat abgeschlossenen bilateralen Abkommen zur Regelung grenzüberschreitender Vorgänge sowie die Besteuerung der jeweiligen Rechtsform der inländischen Muttergesellschaft. Das steuerliche Ziel besteht dabei in der relativen Minimierung der Abgabenlast bei Gründung und laufendem Geschäft sowie in der Repatriierung ausländischer Gewinne. In Anbetracht des Hochsteuerlandes Deutschland bedeutet dies, die Besteuerung im Zielstaat der Investition auf einem möglichst geringen Niveau zu halten und eine zusätzliche Besteuerung der schon versteuerten ausländischen Gewinne in Deutschland zu vermeiden bzw. zu minimieren. Ebenso sollten bei einem defizitären Auslandsengagement die Verluste nicht ungenutzt verfallen. Untersucht werden innerhalb dieser Arbeit die steuerlichen Belastungen einer inländischen Muttergesellschaft in Form einer Personengesellschaft bzw. einer Kapitalgesellschaft, die ihre Auslandsaktivität bei Vorhandensein verschiedener zwischenstaatlicher Beziehungen in Form einer aktiven ausländischen Betriebsstätte oder einer aktiven Tochterkapitalgesellschaft durchführt. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei einer Betriebsstätte generell nicht um eine Rechtsform, sondern um eine Organisationsform handelt, die nur als Teil einer Gesamtunternehmung anzusehen [...]

Produktinformationen

Titel: Steuerliche Aspekte der Rechtsformwahl
Untertitel: Optimierungsüberlegungen bei Auslandsaktivitäten
Autor:
EAN: 9783838663463
ISBN: 978-3-8386-6346-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 112
Gewicht: 173g
Größe: H210mm x B148mm x T8mm
Jahr: 2003
Zuletzt angesehen
Verlauf löschen