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Mezzanine-Finanzierung: Eine Chance für den Mittelstand?

  • Kartonierter Einband
  • 84 Seiten
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Die geringe Eigenkapitalquote und das damit verbundene ungünstige Rating bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zwingt immer ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die geringe Eigenkapitalquote und das damit verbundene ungünstige Rating bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zwingt immer mehr mittelständische Unternehmen, sich nach Finanzierungsalternativen umzusehen. Gegenstand dieser Analyse ist es zu untersuchen, ob sich hierfür eine Mezzanine-Finanzierung eignet. Dabei werden die Mezzaninen-Finanzierungsinstrumente vorgestellt und kritisch beleuchtet. In Hinblick auf die bevorstehenden Fälligkeiten der Standard-Mezzanine-Programme werden darüber hinaus mögliche Maßnahmen zur Anschlussfinanzierung aufgezeigt. Die Realisierung einer Mezzanine-Finanzierung wird am Beispiel einer Genussscheinemission vorgestellt und am Fallbeispiel eines mittelständischen Unternehmens veranschaulicht. Die Adressaten des Buches sind Dozenten, Studierende der Betriebswirtschaftslehre und Führungskräfte aus dem Mittelstand.

Autorentext

Damian Slebioda studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Duisburg. Sein Studium mit den Schwerpunkten Controlling und Unternehmensführung im Mittelstand schloss er als Diplom-Kaufmann (FH) ab. Studienbegleitend arbeitete er in den Bereichen Finance & Accounting eines mittelständischen Unternehmens und Einzelhandelskonzerns. Danach wechselte er ins Controlling eines international agierenden Technologiekonzerns.



Klappentext

Die geringe Eigenkapitalquote und das damit verbundene ungünstige Rating bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zwingt immer mehr mittelständische Unternehmen, sich nach Finanzierungsalternativen umzusehen. Gegenstand dieser Analyse ist es zu untersuchen, ob sich hierfür eine Mezzanine-Finanzierung eignet. Dabei werden die Mezzaninen-Finanzierungsinstrumente vorgestellt und kritisch beleuchtet. In Hinblick auf die bevorstehenden Fälligkeiten der Standard-Mezzanine-Programme werden darüber hinaus mögliche Maßnahmen zur Anschlussfinanzierung aufgezeigt. Die Realisierung einer Mezzanine-Finanzierung wird am Beispiel einer Genussscheinemission vorgestellt und am Fallbeispiel eines mittelständischen Unternehmens veranschaulicht. Die Adressaten des Buches sind Dozenten, Studierende der Betriebswirtschaftslehre und Führungskräfte aus dem Mittelstand.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 3.4, Vor- und Nachteile von Mezzanine-Kapital: Aufgrund der geringen Eigenkapitalquoten bei KMU gestaltet sich die Aufnahme von Fremdkapital immer schwieriger. Daher gewinnt die Aufnahme von Mezzanine-Kapital insbesondere im Hinblick auf die Erhöhung der Eigenkapitalquote eine zunehmend höhere Bedeutung. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass das Mezzanine-Kapital als wirtschaftliches Eigenkapital anerkannt wird. Bei Erfüllung entsprechender gesetzlicher Vorgaben kann dieses Finanzierungsinstrument sogar als bilanzielles Eigenkapital de-klariert werden. Eine höhere Eigenkapitalquote erfüllen u. a. die Kriterien für die Vergabe eines höheren Ratings. Für eine weitere Inanspruchnahme eines Darlehens zu günstigen Konditionen, wird ein gutes Rating vorausgesetzt. Einen wesentlichen Vor-teil bildet das standardisierte Mezzanine-Kapital hauptsächlich für KMU, die sich auf diese Weise über den Kapitalmarkt finanzieren können. Generell lässt sich festhalten, dass die Überlassung von Mezzanine-Kapital in der Regel mit keinen oder nur eingeschränkten Anteilsansprüchen bzw. Mitspracherechten gegenüber der Gesellschaft verbunden ist. In Folge dessen können Managemententscheidungen durch die Mezzanine-Kapitalgeber nicht beeinflusst werden. Darüber hinaus kann das Mezzanine-Kapital als steuerlich abzugsfähige Betriebsausgabe ausgewiesen werden. Zudem ist eine etwaige Überlassung von Sicherheiten oder Bürgschaften nicht Bestandteil der Vertragsbedingungen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass durch das Mezzanine-Kapital be-stehende Zinsaufwendungen, wie z. B. die Inanspruchnahme von Kreditlinien bei den Banken, minimiert werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass insbesondere das Individual-Mezzanine unabhängig von der Betriebsgröße, der Branchenzugehörigkeit und der Rechtsform gewährt werden kann. Zum wesentlichen Nachteil gehören die hohen Kosten, je stärker das Mezzanine-Kapital an das Eigenkapital ausgerichtet ist. In Anbetracht der Tatsache, dass die Tilgung des befristet aufgenommenen Mezzanine-Kapitals zum Ende der Vertragslaufzeit erfolgt, können Probleme im Hinblick auf die Rückzahlung auftreten, besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Hinsichtlich der Anschlussfinanzierung kommt die Aufnahme von Eigen- und Fremdkapital in Betracht. Die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen ist eine Möglichkeit zur Aufstockung des Eigenkapitals und der damit verbundenen Übertragung der Gesellschaftsrechte. Die Beibehaltung der Gesellschaftsanteile ist jedoch ein wesentlicher Auslöser für die Aufnahme von Mezzanine-Kapital. Folglich kommt es lediglich zu einer zeitlichen Aufschiebung bei der Übertragung von Gesell-schaftsanteilen. Bei der Refinanzierung von Mezzanine-Kapital durch Fremdkapital muss einkalkuliert werden, dass die Eigenkapitalquote sinkt. In Folge dessen kommt es zu einer Herabstufung des Ratings und der damit verbundenen restriktiveren Kreditvergabepolitik der Banken. Zudem muss einbezogen werden, dass das Mezzanine-Kapital im Vergleich zum klassischen Bankdarlehen mit höheren Zinsaufwendungen verbunden ist. Des Weiteren muss festgehalten werden, dass aufgrund des erhöhten Risikos des Mezzanine-Kapitalgebers bestimmte Verpflichtungserklärungen (Covenants) vereinbart werden können. Hierzu gehört neben der regelmäßigen Übermittlung des Jahres- und Konzernabschlusses an den Mezzanine-Kapitalgeber, die Einsichtnahme in die Liquiditätsplanung durch den Investor. Weiterhin kann dem Mezzanine-Kapitalgeber das Recht eingeräumt werden, dass die Veräußerung von Aktivposten der Zustimmung des Mezzanine-Kapitalgebers bedarf. Darüber hinaus können die Mezzanine-Kapitalnehmer dazu verpflichtet werden, bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten. Hierzu können u. a. der Cash-Flow, der Gewinn und der Verschuldungsgrad gehören. Weiterhin können die Investoren in Ausnahmefällen auf einen Posten im Aufsichtsrat oder im Beirat des Unternehmens bestehen. Ferner

Produktinformationen

Titel: Mezzanine-Finanzierung: Eine Chance für den Mittelstand?
Autor:
EAN: 9783954851485
ISBN: 978-3-95485-148-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Igel Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 84
Gewicht: 154g
Größe: H221mm x B154mm x T10mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage