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La Moda Maschile

  • Kartonierter Einband
  • 128 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Romanische... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Romanische Literaturen II - Italianistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Mode - kaum ein gesellschaftliches Phänomen beinhaltet eine so beständige Kontroverse zwischen vielumjubelter Anerkennung und Verachtung. Befürworter und Gegner der Mode haben dabei im Grunde genommen einfach nachvollziehbare Argumentationsweisen. Der Befürworter der Mode verleiht dieser Attribute wie neu , innovativ und vorantreibend im Sinne eines positiven kulturellen und sozialen Fortschritts, der Kritiker jedoch verkehrt diese Attribute in ihr genaues Gegenteil: verändernd , anti-traditionell und progressiv im Sinne einer kulturellen und sozialen Bedrohung sind sein Tenor. Trotz der häufig starken Kritik an der scheinbar leichtlebigen, flatterhaften und daher nicht ernstzunehmenden Mode ist ihr Stellenwert und ihre Bedeutung für die heutigen westlichen, postindustriell-kapitalistischen Gesellschaften in den vergangenen 40 Jahren weiter stark gestiegen. Zahlreiche Veröffentlichungen und Neuerscheinungen der Printmedien vor allem in den 90er Jahren sowie ein Boom an Mode- und Lifestylezeitschriften dokumentieren dies mehr als deutlich. Und dennoch konzentriert sich die überwiegende Mehrheit dieser Publikationen nicht gleichermaßen auf Damen- und auf Herrenmode, wie man es vermuten könnte, sondern vorwiegend auf die Welt der Damenmode mit ihrer immensen Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten für die Frau. Und obwohl es verstärkt seit den 80er Jahren die Männer gewesen sind, die gezielt als kaufkräftiges Marktsegment für den Kleidermarkt geworben und schließlich auch erobert wurden, findet sich vor der Jahrtausendwende bedauerlicherweise immer noch verhältnismäßig wenig literarisches Material über Ursprung und Entwicklung speziell der Herrenmode, modisches Verhalten der Männer und eventuelle Verhaltensänderungen sowie über weitere speziell für die Herrenmode relevante Aspekte. Gründe genug, mit der vorliegenden Arbeit den Focus auf die Herrenmode zu richten und kompilatorisch die verschiedenen interdisziplinären Ergebnisse zusammenzutragen, um in der Folge mosaikartig zu einem aktuellen Gesamtbild der Herrenmode zu gelangen. Schwerpunktmäßig soll dabei speziell die italienische Herrenmode näher beleuchtet werden, da sie ein inzwischen weltweit nicht zu unterschätzender modischer Impulsgeber ist. Gang der Untersuchung: Ausgehend vom Begriff Mode werden zu Beginn die beiden für die vorliegende Arbeit grundlegenden interdisziplinären Definitionsansätze der Mode erläutert und in den Kontext eingebunden. Es sind dies der soziologische sowie der semiotische Ansatz - neben einer immer wieder unumgänglichen historischen und damit diachronen Betrachtung des Phänomens Mode . Hauptgegenstand der weiteren Untersuchung auf dem Weg zur Analyse der Herrenmode im speziellen werden die soziologischen Ursprünge und Basisprozesse der vestimentären Mode - der Kleidermode - sein. Sie bilden insgesamt gesehen die Grundlage für das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit des Mechanismus Mode und seinen dauerhaft zyklischen Ablauf. Insgesamt orientiert sich die soziologische Untersuchung an René Königs Ausführungen zur Soziologie der Mode aus den Jahren 1971 und 1985. Das sich anschließende soziologisch-historisch orientierte Kapitel widmet sich ganz den Entwicklungen der Herrenmode und den Veränderungen des modischen Verhaltens der Männer seit dem Mittelalter bis in unsere Zeit. Vertieft werden hier unter anderem auch die ästhetischen Anschauungen Charles Baudelaires über die Mode und Herrenmode des 19. Jahrhunderts sowie diejenigen des italienischen Futuristen Giacomo Balla, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein eigenes Herrenmodekonzept formuliert hatte, bevor er dies auch für die Damenmod...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Mode - kaum ein gesellschaftliches Phänomen beinhaltet eine so beständige Kontroverse zwischen vielumjubelter Anerkennung und Verachtung. Befürworter und Gegner der Mode haben dabei im Grunde genommen einfach nachvollziehbare Argumentationsweisen. Der Befürworter der Mode verleiht dieser Attribute wie neu , innovativ und vorantreibend im Sinne eines positiven kulturellen und sozialen Fortschritts, der Kritiker jedoch verkehrt diese Attribute in ihr genaues Gegenteil: verändernd , anti-traditionell und progressiv im Sinne einer kulturellen und sozialen Bedrohung sind sein Tenor. Trotz der häufig starken Kritik an der scheinbar leichtlebigen, flatterhaften und daher nicht ernstzunehmenden Mode ist ihr Stellenwert und ihre Bedeutung für die heutigen westlichen, postindustriell-kapitalistischen Gesellschaften in den vergangenen 40 Jahren weiter stark gestiegen. Zahlreiche Veröffentlichungen und Neuerscheinungen der Printmedien vor allem in den 90er Jahren sowie ein Boom an Mode- und Lifestylezeitschriften dokumentieren dies mehr als deutlich. Und dennoch konzentriert sich die überwiegende Mehrheit dieser Publikationen nicht gleichermaßen auf Damen- und auf Herrenmode, wie man es vermuten könnte, sondern vorwiegend auf die Welt der Damenmode mit ihrer immensen Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten für die Frau. Und obwohl es verstärkt seit den 80er Jahren die Männer gewesen sind, die gezielt als kaufkräftiges Marktsegment für den Kleidermarkt geworben und schließlich auch erobert wurden, findet sich vor der Jahrtausendwende bedauerlicherweise immer noch verhältnismäßig wenig literarisches Material über Ursprung und Entwicklung speziell der Herrenmode, modisches Verhalten der Männer und eventuelle Verhaltensänderungen sowie über weitere speziell für die Herrenmode relevante Aspekte. Gründe genug, mit der vorliegenden Arbeit den Focus auf die Herrenmode zu richten und kompilatorisch die verschiedenen interdisziplinären Ergebnisse zusammenzutragen, um in der Folge mosaikartig zu einem aktuellen Gesamtbild der Herrenmode zu gelangen. Schwerpunktmäßig soll dabei speziell die italienische Herrenmode näher beleuchtet werden, da sie ein inzwischen weltweit nicht zu unterschätzender modischer Impulsgeber ist. Gang der Untersuchung: Ausgehend vom Begriff Mode werden zu Beginn die beiden für die vorliegende Arbeit grundlegenden interdisziplinären Definitionsansätze der Mode erläutert und in den Kontext eingebunden. Es sind [...]

Produktinformationen

Titel: La Moda Maschile
Untertitel: Soziologie der vestimentären Mode, Semiotik der italienischen Herrenbekleidungsvertextung und Ästhetik der Herrenmodefotografie im ausklingenden 20. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783838646312
ISBN: 978-3-8386-4631-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 192g
Größe: H211mm x B148mm x T9mm
Jahr: 2001