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Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"?

  • Kartonierter Einband
  • 32 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Un... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veranstaltung: Der Versuch das Undarstellbare darzustellen: Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Holocaust, Sprache: Deutsch, Abstract: Hannah Arendt ist eine der wenigen Intellektuellen, die bereits wenige Jahre nach Kriegsende das Ausmaß des Holocaust erkannte. Als beispielloses Ereignis in der Geschichte stellt Auschwitz einen Wendepunkt dar: ein "Krieg ohne Hass", in dem die Tötung von Menschen zu einem "methodische[n], technisch-administrativen" Akt wurde. Die Pflicht zur Erinnerung geht einher mit der Aneignung einer neuen Ethik, einem, mit Adornos Worten, "neuen kategorischen Imperativ": die Menschen müssten so denken und handeln, dass eine Wiederholung von Auschwitz ausgeschlossen werden könne. In der Literatur gilt Celan als einer der ersten, die versuchten für den Zivilisationsbruch Worte zu finden. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln entwickelte er eine bis dahin nicht existente "Sprache der Trauer" . Wie positionier(t)en sich dagegen die bildenden Künste zum "Unvorstellbaren"? Welcher Mittel bedien(t)en sich die "memory-artists" um dem "Unsagbaren" Ausdruck zu verleihen und mit welcher Intention? James E. Young, der sich als Professor für "Judaic Studies" und Direktor der "Association of Jewish Studies" intensiv mit der Erinnerung an den Holocaust und mit künstlerischen Verarbeitungsformen beschäftigt hat, beschreibt mit seiner These des "Counter-Monument" eine Form der Auseinandersetzung, welche er vor allem in den 1980er Jahren in Deutschland beobachtet hat. Diesen "Gegen-Denkmälern" liegt der Skeptizismus der Künstler zugrunde, die jede Verknüpfung von Erlösung und Vernichtung, ob religiöser, ästhetischer oder politischer Art, ablehnen. Doch wie sieht das kontemporäre Denkmal aus? Am Beispiel des "Denkmal für die ermordeten Juden Europa

Autorentext
Corinna Gronau, B.A., wurde 1988 in Berlin geboren. Ihr Studium der Kunstgeschichte und Germanistischen Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena schloss die Autorin im Jahr 2012 mit dem akademischen Grad Bachlor of Arts erfolgreich ab. Derzeit befindet sich die Autorin in den letzten Zügen ihres Masterstudiums Kommunikation und Sprache mit dem Schwerpunkt Medienwissenschaft an der TU Berlin. Das Thema Culture Jamming liegt an der Schnittstelle zwischen Kunst und Medien und stellt damit für die Autorin eine interessante Verbindung zwischen den Studiengängen dar.

Produktinformationen

Titel: Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"?
Autor:
EAN: 9783656726173
ISBN: 978-3-656-72617-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 32
Gewicht: 63g
Größe: H211mm x B149mm x T6mm
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage