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Control of Supreme Courts in Early Modern Europe

  • Kartonierter Einband
  • 325 Seiten
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Der vorliegende Band ist das Ergebnis zweier Workshops, die sich inhaltlich mit der Kontrolle der Höchstgerichte im Europa der Frü... Weiterlesen
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Beschreibung

Der vorliegende Band ist das Ergebnis zweier Workshops, die sich inhaltlich mit der Kontrolle der Höchstgerichte im Europa der Frühen Neuzeit beschäftigen. Dabei wurde in den einzelnen Vorträgen untersucht, welche Mechanismen von Kontrolle begrifflich und inhaltlich in der Frühen Neuzeit gegriffen haben und welche Akteure dabei tätig waren. Die Vortragenden beleuchteten dabei die Situation im Heiligen Römischen Reich, der iberischen Halbinsel, Schottland und Schweden.

Kontrollmechanismen für Höchstgerichte sind im heutigen Europa selten zu finden. In einigen Ländern existieren Ombudsmänner, die durch die Bürger angerufen werden können, wenn diese den Eindruck haben, ein Höchstgericht hätte Unrecht entschieden. In den meisten Ländern ist aber das Höchstgericht die letzte Instanz, gegen dessen Entscheidung es kein Rechtsmittel gibt. Ganz anders war dies in der Frühen Neuzeit, in der vor allem das Bild des Monarchen als höchster Richter vorherrschte. Der Band ist das Ergebnis zweier Workshops, die sich mit der Kontrolle der Höchstgerichte im Europa der Frühen Neuzeit beschäftigen. In den einzelnen Vorträgen wurde untersucht, welche Mechanismen von Kontrolle begrifflich und inhaltlich in der Frühen Neuzeit gegriffen haben und welche Akteure dabei tätig waren. Die Vortragenden beleuchteten die Situation im Heiligen Römischen Reich, der iberischen Halbinsel, Schottland und Schweden.

Autorentext

Ignacio Czeguhn studierte Jura in Würzburg, wo er ebenfalls promovierte und habilitierte. Er ist Lehrstuhlinhaber an der Freien Universität Berlin für Bürgerliches Recht, Europäische und Deutsche Rechtsgeschichte sowie vergleichende Rechtsgeschichte, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung, Mitglied der königlichen Akademie für Recht und Jurisprudenz in Granada und Träger der Georges-Sarton Medaille der Juristischen Fakultät der Universität Gent (2017). Sánchez Aranda ist Professor für Rechtsgeschichte und Institutionen an der Universität von Granada. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte des Prozessrechts und der Verwaltung der Justiz, der Geschichte des öffentlichen Rechts und der Geschichte des Verfassungsrechts. In diesem Bereich hat er mehrere Arbeiten zur vergleichenden Geschichtswissenschaft in Europa veröffentlicht. Er hat an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten mitgewirkt, die sich auf das vergleichende Studium der Geschichte der höheren Justizverwaltung in Europa und der Geschichte des Verfassungsrechts konzentrierten. Er war Gastprofessor an den Universitäten Siena, FU Berlin, Regensburg, Saratov und Stetson University College of Law (Florida). José Antonio Lopez Nevot ist Professor für Rechtsgeschichte und Institutionen an der Universität Granada (Spanien). Er war Gastprofessor an verschiedenen deutschen und italienischen Universitäten und leitet die Forschungsgruppe Justiz und Regierung in der Geschichte des spanischen und europäischen Rechts. Er gehört dem Editorial Board des Anuarion de Historia del Derecho Español an. Seine Forschungsarbeit befasste sich mit der Geschichte des Kommunalregimes, des Familieneigentumsrechts, des Strafrechts und der Rechtsliteratur. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der Geschichte der Justiz und insbesondere mit dem Studium der Verfahrenspraxis. Derzeit forscht er insbesondere zu den Fiskalprokuratoren der spanischen Krone.



Inhalt

I. Meeting Berlin Bertram Lomfeld Watching the Watchmen. Power Analyses of Democratic Judicial Systems Ulrike Müßig Control of Courts by Prerogative Writs. Jurisdictional Conflicts as »Constitutional« Conflicts J. D. Ford Epistolary Control of the College of Justice in Scotland Wolfgang Sellert New Findings Regarding the Influence of the Ruler on the Supreme Jurisdiction in the Holy Roman Empire of the German Nation Mia Korpiola Swedish Court under Scrutiny: An Inspection of the Svea Court of Appeal in 1636 Mark Godfrey Control and the Constitutional Accountability of the College of Justice in Scotland, 1532-1626 José Antonio López Nevot The Visitatio Generalis Magistratuum in the Decisiones of Juan Bautista Larrea (1639) Miguel Angel Morales Payàn The Complex Relations Between the Executive and the Judiciary: Some Scenes of Dispute During the Mid-19th Century II. Meeting Granada Anja Amend-Traut External and Internal Control of the Imperial Chamber Court J. D. Ford Control of the Procedure of the College of Justice in Scotland Marina Rojo Gallego-Burín La Imagen de Fernando el Católico y la Justicia. En la Literatura Histórica y Política (Siglos XVI-XVII) Wolfgang Sellert Kontrolle gerichtlicher Entscheidungen durch Nichtigkeitsklagen und Nichtigkeitsbeschwerden - ihre Geschichte und ihr Missbrauch im Nationalsozialismus José Antonio Pérez Juan Notes on >la Visita< to Castille José Antonio López Nevot La exigencia de responsabilidad del Justicia de Aragón: el proceso de Enquesta List of Authors

Produktinformationen

Titel: Control of Supreme Courts in Early Modern Europe
Editor:
EAN: 9783428148080
ISBN: 978-3-428-14808-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 325
Gewicht: 440g
Größe: H233mm x B159mm x T17mm
Jahr: 2018
Auflage: 1. Auflage

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