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Zukunftsstrategien für den stationären Handel: Trade Marketing für Retailer

  • Kartonierter Einband
  • 109 Seiten
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Durch die aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel verlieren die Innenstädte an den 1A Standortlagen immer mehr an Profil und werde... Weiterlesen
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Beschreibung

Durch die aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel verlieren die Innenstädte an den 1A Standortlagen immer mehr an Profil und werden zu austauschbaren Retorten, die auch in großen Centern weitab der Metropolen aufgebaut sein könnten. Wie die Zukunft für den stationären Einzelhandel insgesamt aussieht, erscheint ungewiss: Während die einen davon ausgehen, dass der stationäre Einzelhandel nur noch Rückzugsgefechte gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Onlinebereich führt, sehen die anderen den zusätzlichen Onlinehandel als rettendes Zukunftsmodell für eine Branche, die durch vielfältige Herausforderungen wie den hohen Filialisierungsgrad in den deutschen Innenstädten und die zurückgehenden Margen bei gleichzeitig steigenden Kosten angeschlagen ist. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion soll diese Studie die Situation des stationären Einzelhandels und die Herausforderungen (insbesondere die Konkurrenz des Onlinehandels) untersuchen und Strategien aufzeigen, um sich in der Zukunft erfolgreich auf dem Markt zu positionieren.

Leseprobe
Textprobe: Kapitel 4.4. Business Improvement Districts in der Hamburger Innenstadt: Ein weiterer Meilenstein der Entwicklung der Hamburger Einkaufslagen war die Gründung des ersten BIDs, eines so genannten Business Improvement Districts nach kanadischem Vorbild. Hamburgs BID in der Straße Neuer Wall war der erste in Deutschland und wird heute in vielen anderen deutschen Städten kopiert. Grundlage für die Schaffung war das hamburgische Gesetz zur Stärkung der Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gewerbezentren (GSED). Ein BID ist eine freiwillige Eigeninitiative von Objekteigentümern, die sich in Form eines Private Public Partnership organisieren und zur Stärkung und Revitalisierung der Innenstädte beitragen wollen. Die Beteiligten am BID (Eigentümer und Staat) verpflichten sich dabei in einem örtlich genau erfassten Bereich für einen festgelegten Zeitraum in einem festen rechtlichen Rahmen Maßnahmen für den entsprechenden Standort zu finanzieren. Dazu gehören unter anderem Marketing Maßnahmen, Events, Erhaltungs- und Verschönerungsmaßnahmen und private Sicherheitsdienste auch im öffentlichen Bereich. Dem Neuen Wall folgten die Straßen Große Bleichen, Hohe Bleichen und Mönckebergstraße. Das Kaufhaussterben konnte in Hamburg im Vergleich zu anderen Standorten durch Veränderungen in der Einzelhandelsstruktur aufgefangen werden. Weiterhin konnten sich angeschlagene Kaufhäuser durch eine Sortimentsänderung wieder neu am Markt aufstellen. 4.5. Die 1A Lagen in der Hamburger Innenstadt: Die Hamburger Innenstadt wird durch ein Dreieck bestimmt, das gebildet wird von der Ost- Lage der Innenstadt mit der Mönckebergstraße, der West-Lage mit dem Passagenviertel bis zu den Colonnaden und dem noch nicht voll entwickelten Süd-Viertel mit dem neuen Überseequartier in der Hafencity. Innerhalb der Dreiecksstruktur der Hamburger Innenstadt gibt es ein Preisgefälle: Der Osten der Innenstadt ist geprägt von klassischen Innenstadtläden im mittleren Preissegment, während der Westen der Innenstadt das hochpreisige Markensegment vertritt. Interessanterweise konnte der Osten der Innenstadt allerdings die Zahlen der Frequentierung durch Passanten markant erhöhen. Die klassischen 1A Lagen in der Hamburger Innenstadt erstrecken sich folglich auf einen Bereich, der von der östlichen Innenstadt in die westliche Innenstadt reicht. Spitalerstraße, Mönckebergstraße, Jungfernstieg, Neuer Wall sowie Große Bleichen, Hohe Bleichen, Poststraße, Gerhofstraße und die Passagen zählen dazu. Die genannten noch nicht voll entwickelten Bereiche der südlichen Erweiterung der Innenstadt gehören bislang nicht dazu. Das Preisgefälle zwischen den Lagen könnte sich im Laufe der Zeit aber möglicherweise etwas relativieren, obwohl die Konzentration der eher hochpreisigen Geschäfte weiterhin sehr stark bleiben wird. Auslöser für diese Entwicklung könnte die Eröffnung von vielen neuartigen Gastronomiebetrieben in den anderen Teilen der Stadt sein, die dazu beitragen, unterschiedliche Konsumententypen auch außerhalb ihrer gewohnten Gebiete anzuziehen. Aktuelle Entwicklungen an den 1A Standortlagen in Hamburg Im folgenden Kapitel werden aktuelle Entwicklungen an den für die Bearbeitung relevanten Straßen in den 1A Lagen vorgestellt. Spitalerstraße Die Spitalerstraße verläuft vom Hauptbahnhof unmittelbar in kurzem Abstand parallel zur Mönckebergstraße. Durch den nahen Verkehrsknotenpunkt und die Funktion als Hauptachse zum Hauptbahnhof lässt sich die hohe Frequenz an Passanten von in der Spitze bis zu 13.000 Personen pro Stunde erklären. Eine weitere Besonderheit ist der Gebäudeblock von P&C, in dem sich auch Görtz, Ansons und Zara mit Ein- und Ausgängen zur Spitalerstraße und zur Mönckebergstraße befinden. Darüber hinaus wird in der "Spi" bedingt durch den hohen Anteil an Modeanbietern die höchste Flächenproduktivität der Innenstadt gemessen. Aktuelle Mietpreise in der Spitalerstraße liegen bei 290 E

Produktinformationen

Titel: Zukunftsstrategien für den stationären Handel: Trade Marketing für Retailer
Autor:
EAN: 9783959351287
ISBN: 978-3-95935-128-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: disserta verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 109
Gewicht: 267g
Größe: H221mm x B154mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.10.2015
Jahr: 2015
Auflage: Erstauflage