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Soziophobie

  • Kartonierter Einband
  • 262 Seiten
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Früher gab es einen Marktplatz und einen Markttag - mittlerweile haben die Läden immer länger geöffnet, und der Kapitalismus kolon... Weiterlesen
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Beschreibung

Früher gab es einen Marktplatz und einen Markttag - mittlerweile haben die Läden immer länger geöffnet, und der Kapitalismus kolonialisiert die letzte Pore der Lebenswelt. In einer von wachsender Ungleichheit geprägten Gegenwart setzen viele Linke ihre letzte Hoffnung in die sozialen Medien, eine Haltung, die César Rendueles als naiven "Cyberfetischismus" kritisiert. Mit einem Gespür für große historische Bögen und einem an Slavoj Zizek erinnernden Talent, aus popkulturellen Referenzen theoretische Funken zu schlagen, legt er dar, dass politischer Wandel nur möglich sein wird, wenn wir die "Soziophobie", die Angst vor der Kooperation mit den anderen, überwinden. "Wenn viele gleichzeitig dasselbe machen", so Rendueles, "heißt das noch lange nicht, dass sie es gemeinsam tun."

raquo;Einer der zurzeit anregendsten politischen Essays ... fulminant ... César Rendueles zeigt einen Mut zur starken These, der leider selten geworden ist ... pointierter Stil, der in der Übersetzung von Raul Zelik erhalten geblieben ist.«
Steffen Vogel, taz. die tageszeitung 05.03.2016

Autorentext

César Rendueles, geboren 1975 in Girona, lehrt Soziologie an der Universidad Complutense de Madrid.

Raul Zelik, 1968 in München geboren, ist Schriftsteller und Politikwissenschaftler und publiziert seit vielen Jahren zu den sozialen Kon ikten in Lateinamerika. Bis 2013 lehrte er als Associate Professor an der Nationaluniversität Kolumbiens in Medellín. Seit 2016 ist er Mitglied im Bundesvorstand der Partei Die Linke.



Zusammenfassung
Früher gab es einen Marktplatz und einen Markttag mittlerweile haben die Läden immer länger geöffnet, und der Kapitalismus kolonialisiert die letzte Pore der Lebenswelt. In einer von wachsender Ungleichheit geprägten Gegenwart setzen viele Linke ihre letzte Hoffnung in die sozialen Medien, eine Haltung, die César Rendueles als naiven »Cyberfetischismus« kritisiert. Mit einem Gespür für große historische Bögen und einem an Slavoj iek erinnernden Talent, aus popkulturellen Referenzen theoretische Funken zu schlagen, legt er dar, dass politischer Wandel nur möglich sein wird, wenn wir die »Soziophobie«, die Angst vor der Kooperation mit den anderen, überwinden. »Wenn viele gleichzeitig dasselbe machen«, so Rendueles, »heißt das noch lange nicht, dass sie es gemeinsam tun.«

Produktinformationen

Titel: Soziophobie
Untertitel: Politischer Wandel im Zeitalter der digitalen Utopie
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783518126905
ISBN: 978-3-518-12690-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Anzahl Seiten: 262
Gewicht: 163g
Größe: H178mm x B109mm x T20mm
Veröffentlichung: 02.09.2015
Jahr: 2015
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Land: DE

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