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Namibias Postkolonialismen

  • Kartonierter Einband
  • 146 Seiten
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Essays, also Darlegungen mit dem Anspruch der fundierten Analyse und gleichzeitig der Geste des Nur-Versuchen-Wollens, sind vielle... Weiterlesen
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Beschreibung

Essays, also Darlegungen mit dem Anspruch der fundierten Analyse und gleichzeitig der Geste des Nur-Versuchen-Wollens, sind vielleicht nicht die schlechteste Textsorte, um aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive den Blick auf die namibische Gegenwart und seine nicht im Singular fassbaren Vergangenheiten zu richten...

Autorentext

Bruno Arich-Gerz studierte Anglistik/Amerikanistik, Spanische Philologie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Köln. Promotion an der Universität Konstanz über Thomas Pynchons Gravity's Rainbow, danach Juniorprofessor für Literaturwissenschaft, Schwerpunkt Medien und Kommunikation, an der TU Darmstadt.



Inhalt

* Versuche über Vergangenheiten, Postkolonialismen und das Projekt einer "Namibistik"
* 1 Telekom Namibia: Technische Schriften 1842-1915 (-2005)
Schriftführerschaft ~ Briefverkehr und Postwesen ~ Telegraphisches: Technik, Medien, Codes - Einsatz und Verbreitung ~ Vom "Blitzen", den "Zauberschweinen" und von Restzweifeln ~ Telekommunikationstechnologie nach 1915
* 2 Silence und Stimme verleihen bei André Brink und Siegfried Groth
Kontext Deutschland: Gewalt und Verlag ~ Erzähler, männlich, spricht für Figur, weiblich ~ "Narrative author-ity" ~ (Post)koloniale Literatur in deutscher Sprache: Verpasste Vergleiche ~ (Be-)Schweigen und Stimme verleihen im zweiten Befreiungskampf ~ Pastor Groths publizistischer Protest ~ The Wall of Silence: Übersetzung als Politikum ~ Rehabilitation und Bewältigung
* 3 "Mimikry" in der kolonialen Zwischenzeit
Fremd- und Selbsteinkleidungen: Koloniale Mimikry in Deutsch-Südwest ~ Nach 1915: "Mimikry à trois" ~ Anglisierung und Internierung während des Zweiten Weltkriegs ~ "Mimikry à trois" in Zeiten des Krieges ~ Das Wissen des Dritten ~ Gleiche Zeit, vergleichbare Umstände, anderer Ort: Mimikry in der deutschen Metropole
* 4 Lucia aus Ovamboland: Vom Unheimlichen zur ReturNation
Pynchons postkoloniale Fiktion ~ Pynchons postkoloniale Antizipation ~ Die Enden der Antizipation ~ Liminalität einer Lucia (1) ~ Liminalität einer Lucia (2) ~ Liminalität einer Nation ~ Kontinuitäten an der Schwelle zur Unabhängigkeit: Das postkoloniale nation building Namibias ~ Das Gegen(warts)narrativ der Lucias ~ Die Züchtigung des Vaters ~ DissemniNation - ReturNation
* 5 Postkoloniale Erzählarrangements: Olaf Müllers Tintenpalast, Brian Harlech-Jones' A Small Space und das phantasmagorische Namibia
Tintenpalast ~ Zwischen Verriss und Verdichtung ~ Schreiben mit postkolonialer Tinte: Ansätze und Einsätze ~ Weder Artikulation noch Anmaßung: Das Leben der Anderen ~ A Small Space ~ Telescopage von präkolonialer Vergangenheit und Gegenwart ~ Handlungsspielräume vor, während und nach den Kolonialzeiten ~ Doppelgänger-Paare ~ A Small Space - No Third Space

Produktinformationen

Titel: Namibias Postkolonialismen
Untertitel: Texte zu Gegenwart und Vergangenheiten in Südwestafrika
Autor:
EAN: 9783895286599
ISBN: 978-3-89528-659-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Aisthesis Verlag
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 146
Gewicht: 205g
Größe: H209mm x B133mm x T13mm
Veröffentlichung: 01.01.2008
Jahr: 2008

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